AMD Radeon RX Vega 56: Vorwürfe über Paper-Launch
AMDs Radeon RX Vega 56 ist nicht nur in Deutschland komplett ausverkauft. In den USA soll es zum Verkaufsstart nur ein Kontingent von einigen Hundert Grafikkarten gegeben haben. Interessenten sind dementsprechend unglücklich über die Liefersituation. In Deutschland hielt die Verfügbarkeit zu AMDs UVP in Höhe von 405 Euro immerhin länger als bei der RX Vega 64.
AMD hat gestern Nachmittag offiziell die Radeon RX Vega 56 zum Verkauf freigegeben, nachdem die Testberichte schon zwei Wochen vorher zusammen mit der RX Vega 64 veröffentlicht werden durften. Den Launch hatte AMD vorgezogen, weil die RX Vega 56 gegenüber der Geforce GTX 1070 attraktiver wirkt als die große Schwester gegenüber der GTX 1080. Ob der Verkaufsstart ursprünglich am 28. August oder erst im September geplant war, ist unbekannt. Die zwei Wochen zwischen Testveröffentlichung und Verkaufsstart haben offensichtlich aber nicht gereicht, um eine breite Verfügbarkeit zur gewährleisten.
In Deutschland war die Radeon RX Vega 56 als Standalone-Grafikkarte ohne Red Radeon Pack immerhin für rund 2,5 Stunden verfügbar. Dabei handelte es sich ausschließlich um Referenzdesigns in den Kartons von Sapphire und XFX. Caseking und Mindfactory haben die UVP minimal um 4 Euro überboten (409,-), Alternate minimal um 6 Euro unterboten (399,-). Im Falle der RX Vega 64 waren die einzelnen Modelle nur für einige Minuten verfügbar. Mindfactory listet inzwischen gar keine RX Vega 56 mehr, Caseking ausschließlich Red Radeon Packs für 509 Euro, die ab dem 04. September wieder verfügbar sein sollen, und Alternate ein XFX-Referenzdesign für 399 Euro ohne Liefertermin. Aus der PCGHX-Community haben übrigens mehrere Dutzend Mitglieder eine RX Vega 56 bestellt.
Schlechter sah die Situation erneut bei unseren Überseenachbarn in den USA aus. Gerüchteweise soll es für komplett Nordamerika nur einige Hundert Exemplare gegeben haben, weshalb von dort die Vorwürfe eines sogenannten Paper-Launches gegen AMD besonders laut sind. AMD widerspricht den Vorwürfen nicht direkt, sondern gibt nur die logische Antwort zum Besten, dass weitere Chargen unterwegs seien.

Ist halt ähnlich wie die Founders Edition von NV, die teurer war als die Customdesign Preisvorgabe.
Die Verfügbarkeit von High-End Grafikkarten war doch in den letzten Jahren zum Releasetag immer sehr bescheiden, oder habe ich das falsch in Erinnerung?
Daran, an den Behauptungen von Gibbo im OCUK-Forum über Rabatte um die beworbenen Standalone-Preise zu halten und an AMDs zunächst zögerlichen und wenig eindeutigen Statements zum Thema hat sich dann der Shitstorm aufgebaut.
Wären sie gleich offen mit der Sache umgegangen, hätten die Bundles sein gelassen oder die Gerüchte über die wahnsinnige Mining-Power aktiv dementiert, wären die Bundles als Ausrede um dem Mining-Hype zu begegnen, gar nicht nötig gewesen.
§ 5 Abschnitt 4
§ 5 UWG - Einzelnorm
Selbst die GTX 970 wurde nicht vom Markt genommen, obwohl sie ja eindeutig mit falschen Daten beworben wurde. (256bit Interface, jaja... steht sogar immer noch auf der offiziellen Produktseite von NV so da...)
§ 5 Abschnitt 4
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Nur AMD Fans wollen den schwarzen Peter immer alleinig Intel zuschieben. Jeder der die Augen ein bisschen aufmacht, weiß, dass das so gut wie alle big player machen (was es damit nicht gut macht)
Nullo actore, nullus iudex. Wirst wohl Du machen müssen.