AMD Radeon: 16-Pin-Stecker schmelzen auch hier - bei geringeren Lasten, berichten Nutzer
Nach ersten Vorfällen bei Nvidia-GPUs trifft das Schmelz-Steckerproblem nun auch AMD-Grafikkarten. Nutzerberichte zeigen: Selbst bei korrekter Installation kann der neue 12V-2×6-Stecker schmelzen - ein Warnsignal für alle PC-Enthusiasten.
Schmelzende Grafikkartenstecker waren bisher vor allem bei Nvidias Geforce ein Thema, doch das Problem erreicht nun auch AMD-Grafikkarten, wenn Hersteller ein entsprechendes Steckerdesign einsetzen. Ein Reddit-User mit dem Handle Savings_Opportunity3 meldet einen Zwischenfall mit seiner Asrock Radeon RX 9070 XT Taichi OC, bei der der 16-polige 12V-2×6-Stecker (H++) vor zwei Monaten geschmolzen war. Dies bestätigt nun ein weiterer Nutzer, e92justin, der ähnliche Probleme mit einer Sapphire Nitro+ RX 9070 XT berichtet.
Was ist passiert?
Wie schon beim Fall der Asrock-Karte trat auch bei der Sapphire-GPU eine Verfärbung einzelner Pins vor dem endgültigen Ausfall auf - ein klassisches Warnsignal, das viele in der Hardware-Community von früheren Vorfällen her kennen (u. a. bei leistungsstarken und entsprechend fordernden Geforce-Karten mit dem 16-poligen 12VHPWR der ersten Generation).
Die Kombination aus hoher Leistungsaufnahme, zweifelhaftem Steckerdesign und möglichen Anwenderfehlern führte zu einer Reihe ähnlicher Berichte. Während die Asrock-Karte an einem Kolink-Netzteil mit 700 Watt ohne natives Kabel betrieben wurde, gab es beim Sapphire-Anwender eigentlich optimale Bedingungen.
Statt eines Adapters von drei 8-poligen PCIe-Kabeln auf 1×16 (H++) - ein Setup, das bereits bei früheren Fällen als besonders kritisch galt - wurde im neuen Fall ein reguläres Kabel verwendet, das dem Corsair RM1000x beiliegt. Vorwürfe zur Installation, die man dem Anwender im alten Fall noch machen konnte, scheiden hier aus, da der Anwender auch beteuert, dass die Stecker ordentlich Kontakt hatten.
Warum ist das relevant?
"Selbst schuld!" kann man hier nicht sagen - und genau das macht den Fall relevant: Das Problem betrifft nicht nur Geforce-Modelle, sondern könnte auch unbedarfte Nutzer treffen. Die gute Nachricht ist, dass bislang unseres Wissens nach nur zwei AMD-Partner 16-polige Stecker verwenden - Asrock und Sapphire.
Wer glaubt, betroffen zu sein: Eine regelmäßige Kontrolle der Stecker lohnt sich und vor allem sollte man sicherstellen, dass eine sehr gute Passform gegeben ist. Insbesondere bei Modellen mit besonders hohen Leistungsaufnahmen ist das nicht immer der Weisheit letzter Schluss, aber bei der auf "nur" 360 Watt spezifizierten Asrock Radeon RX 9070 XT Taichi OC und Sapphire Nitro+ RX 9070 XT sollte das - zusammen mit dem Verzicht auf "Adapter-Gore" - eigentlich ausreichend sein. Der betroffene Sapphire-Anwender sagt selbst: "Ich hätte nie gedacht, dass ich das sein würde, da 'diese Karten nicht so viel Leistung bringen wie die 5090er'".
Quelle: e92justin via Reddit, Savings_Opportunity3 via Reddit

Dass die Einführung des neuen Standards zu unvorhergesehenen Problemen führte, get over it. Trail and Error.
Vernickelt sind die Terminals eher bei Billigramsch und das ist zu 90% das was abraucht. Ordentliche Stecker rauchen auch auf einer 5090 nicht auffällig ab.
Klick und Läuft einfach.
Also, ich meine diesen Stecker hier:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Oh, nutzen wir alle noch, weil das normalerweise andere Ursachen hat.
Würde mich wirklich über eine Antwort auf die schon gestellte Frage freuen:
Hoffentlich wird es von Der8auer nochmnal beleuchtet.
Es gibt bekannte Verteilerklemmen für die E- Installation die sind von 0.5mm² bis glaube 6mm² bis 40A mit Eindrähtigen und Mehrdrähtigen Verbindungen zugelassen, auch für die verdeckt Montage. Und diese haben nur vergleichweise geringen kontakt zum Kabel.