Radeon RX 7000: Rückkehr der XTX-Modelle?
Angeblich sollen die XTX-Modelle mit der Radeon RX 7000 zurückkehren. Konkret ist die Rede von einer Radeon RX 7950 XTX.
Lange ist es her, dass AMD den XTX-Zusatz für seine Grafikkarten verwendet hat, und glaubt man Gerüchten von Benchlife, soll die Auszeit bald enden. Von der Radeon RX 7900 soll es ein XTX-Modell geben, heißt es da. Ins Detail geht man nicht, aber es läge nahe, dass die Radeon RX 7950 XT, die angeblich kommen soll, als XTX-Modell vermarktet wird.
Die Karte wäre dann, so hatte es die Gerüchteküche neulich vorausgesagt, der Vollausbau von Navi 31. Ein Vollausbau soll nach letztem Stand einen GCD (Graphics Core Die) mit 48 WGPs, 12 SAs und 6 SEs haben. Oder umgerechnet 12.288 FP32-Shader-ALUs. Dazu kommen 96 MiB Infinity Cache auf insgesamt sechs MCDs und an 384 Bit angebundener GDDR6X mit 24 GiB. Das wäre dann die Radeon RX 7900 XTX.
Darunter rangiert die Radeon RX 7900 XT mit kolportierten 42 WGPs beziehungsweise 10.752 FP32-Shader-ALUs, 80 MiB Infinity Cache und 20 GiB Speicher an 320 Bit. Der Infinty Cache im MCM-Design kommt von bis zu sechs MCDs mit je 16 MiB. Es soll auch eine gestapelte Variante geben, die je Chip den Speicher verdoppelt. Das würde maximal 192 MiB ermöglichen. Dieser Karte sagten die Gerüchteköche etwa die doppelte Rasterleistung zum Vorgänger nach und etwas mehr als die doppelte Raytracing-Leistung.
Zu den kleineren Modellen wurde nichts gesagt, was manche auch als Hinweis nehmen, dass die Radeon RX 7800 und RX 7700 tatsächlich später als angenommen erscheinen. Nvidia hatte auch nur die Geforce RTX 4090 und RTX 4080 16 GiB vorgestellt, nachdem die Geforce RTX 4080 12 GiB nun kein Thema mehr ist. In den niedrigeren Leistungsbereichen soll Lagerbestand verkauft werden.
Auf der anderen Seite hatte die Gerüchteküche bisher keine Hinweise auf KI-gestützte Upscaling-Technologien für RDNA 3, wie sie Nvidia und Intel nutzen. Dafür soll aber laut "Greymon55" die TBP (Total Board Power) des Referenzdesigns "fantastisch" sein. Apropos Referenzdesign: Ein paar Board-Partner von AMD sollen bereits die Chips erhalten und mit den Tests begonnen haben. Mehr werden wir dann spätestens am 3. November erfahren, wenn AMD das Schweigen bricht.
Quelle: Benchlife

3 GPUs stell ich mir extrem bei den Mikrorucklern und Frametimes vor.
Mit zwei Karten hat man zwar die Leistung verbessert (bis zu 89%) aber ordentlich mikroruckeln gesehen. Mit der dritten Karte hätte man maximal 10% mehr fps, eher 5%, aber dafür eine deutlich glattere Bildwiedergabe. So als würde sie Zwischenbilder generieren, oder die Bilder der anderen beiden aufeinander abstimmen. Das funktionierte in Gothic 3 und UT3 damals sogar so gut, dass es sich fast angefühlt hat wie eine sehr schnelle Karte. War aber bei jedem Spiel wieder gefummel. Ich mochte dieses ausprobieren und ermitteln, aber die Mehrheit wohl nicht.
Die meisten Kunden sind noch nicht im HighEnd Bereich unterwegs, sondern warten auf die Mittelklasse.
Sie wissen ja, das sich die Top-Karten nicht wie warme Semmeln verkaufen, also können sie erstmal die (fast) Vollausbau-Chips in relativ geringen Mengen verkaufen und den "Ausschuss" solange sammeln, bis eine ausreichende Menge zur Verfügung haben, damit der Markt dann auch wenigstens (halbwegs) bedient werden kann, wenn die Karten erscheinen?
Es gilt doch immer noch die Devise, das die Chips quasi mehr oder weniger immer die gleichen sind und nur je nach Qualität mehr oder weniger auf einem Chip aktiviert wird, oder?
Ich dachte das wäre wie bei den CPU's nun auch CCX? ^^
(ja ich weiß voll der Flachwitz, aber fast gut^^)
AudioPhil oder äh VideoPhil(?) hat ja schon beim Ersteindruck im Video gesagt, dass damit einige Probleme einhergehen.
Der Lag wird durch die neu hinzugefügten Bilder nicht besser, weil ja die Ausgangsbildrate exakt gleich bleibt.
Also wer denkt aus 60 Bildern macht man mal eben 120 Bilder und profitiert von all den Vorzügen, der irrt sich gewaltig.
Es bleiben also theoretisch "60" Bilder.
Und die dazwischen gesetzten Bilder sind auch nicht so pralle, war da die Rede von Miniruckeln?
Also für mich hört sich das so an, als ob man wieder solche Problemchen wie SLI herbeiruft.
Man darf sich auch keiner Illusion hingeben.
DLSS bleibt DLSS, also Upskaling aus einer schlechteren Auflösung.
Das sollte man also eigentlich wirklich nur einsetzen oder ausprobieren, wenn einem die normale Grafikausgabe wegen flimmernden Objekten wegen fehlender Kantenglättung nicht gefällt, oder aber die Bildraten absolut grottig sind und man den Pixelschubser anheizen muss (womit ich jetzt keine 4090 mit 4 auf 1 Abfackellunte äh Stromstecker meine ^^).
Die alten GeForce 4 4600 können auch wieder aus dem Keller geholt werden, irgendjemand übersieht den Zahlendreher und dann geht das uralte Ding für 400€ weg.
Ich empfehle dafür mal die Hardwaredeals Videos, Abteilung GamingSchrott.
Super Spaß für den Feierabend.