DRAM in 15 nm: Samsung will 2017 Massenproduktion starten
Samsung ist einer der größten DRAM-Hersteller der Welt und hatte im 2. Quartal laut Marktforschern einen Marktanteil von rund 47 Prozent. Schon im nächsten Jahr will Samsung nun die Produktion von Speicherchips im 15- und 16-nm-Verfahren starten und im 2. Halbjahr zur Massenproduktion wechseln. Damit wäre das Unternehmen seinem eigenen Zeitplan und den Konkurrenten deutlich voraus.
Samsung hatte im 2. Quartal des Jahres laut den Marktforschern von IHS einen Anteil von 46,6 Prozent des weltweiten Marktes für DRAM-Chips. Außerdem hat der südkoreanische Konzern auch noch einen produktionstechnischen Vorteil, denn die Konkurrenten wie SK Hynix oder Micron verkaufen aktuell vor allen Chips, die im 20-Nanometer-Verfahren hergestellt werden.
Ein Wechsel auf 18 nm ist erst nach dem 2. Quartal 2017 geplant. Samsung hingegen will schon Anfang 2017 mit der Produktion in 15 und 16 Nanometern beginnen und im 2. Halbjahr dann mit der Massenproduktion starten. Bis zum Jahr 2020 wollte Samsung laut den bisherigen Plänen dann die Massenproduktion von 10-nm-Chips erreichen, doch aktuell befindet sich Samsung so deutlich vor den eigenen Zeitplänen, dass dieser Meilenstein schon für das Jahr 2019 möglich erscheint.
Samsung hat bereits das erste Speichermodul für Smartphones mit LPDDR4-RAM und 8 GByte Kapazität angekündigt, das ebenfalls schon auf der 10-Nanometer-Technik basiert. Solche Module sind allerdings aufgrund der noch sehr teuren Herstellung nur für absolute High-End-Smartphones gedacht. Neben der höheren Kapazität bietet das 10-nm-Verfahren auch noch eine bessere Energieeffizienz, die für mobile Geräte besonders wichtig ist.
Gegenüber der Konkurrenz unter den Speicherherstellern soll Samsung einen technischen Vorsprung haben, der rund einem bis eineinhalb Jahren an Entwicklungszeit entspricht. so ein Bericht von Businesskorea.

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