Pragmata im CPU-Benchmark-Test mit Fazit
Pathtracing stellt in vielen Spielen hohe Anforderungen auch an den Prozessor. Wie sieht es in Pragmata aus? Wir haben 14 CPUs getestet.
In diesem Artikel
Alle PCGH-Prozessortests laufen auf der geringstmöglichen 16:9-Auflösung bei maximalen Details ab. Wir wissen um die Kritik, dass Prozessortests auch in höheren Auflösungen gefordert werden, um realitätsnah zu sein, doch bei einem CPU-Test geht es um die Komponente an sich. Die Leistung kann nur ermittelt werden, wenn andere Bereiche möglichst ausgeklammert sind. Bei einem Prozessor-Benchmark ist das in der Regel die Grafikkarte: Sobald wir uns im GPU-Limit befinden, testen wir nicht mehr die CPU, sondern die Grafikkarte. Das ist nicht Ziel eines CPU-Benchmarks. Die simple Logik: Prozessoren rechnen auch in höheren Auflösungen genauso schnell wie in niedrigeren. Aber in höheren Auflösungen limitiert eher die Grafikkarte, und dann sind Grafikkarten-Benchmarks sinnvoll.
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Pragmata: CPU-Benchmarks
Für die CPU-Benchmarks kommt die gleiche Szene ("Faux York") zum Einsatz wie bei den Grafikkarten-Benchmarks. Wir haben das Spiel durchgespielt und konnten keine anspruchsvollere Szene für CPU-Benchmarks finden. Sie ist reproduzierbar und lässt ordentliche Vergleiche zwischen Rasterizing, Raytracing und Pathtracing zu. Dass sich Raytracing und Pathtracing auch auf die CPU-Performance auswirken, haben wir schon oft gezeigt. In Pragmata nutzen wir abermals die Möglichkeit und vergleichen die drei Grafikmodi miteinander. Da das Spiel auf den Denuvo-Kopierschutz setzt, haben wir das Testfeld breit gestreut, da uns pro Tag nur maximal fünf Aktivierungen zur Verfügung stehen.
Bei den Prozessoren gibt es durchweg gute Nachrichten: Die CPU-Anforderungen fallen trotz des Einsatzes von Ray- und Pathtracing erfreulich gering aus. Warum Capcom beispielsweise einen Intel Core Ultra 7 265K für Pathtracing empfiehlt, bleibt ein Rätsel, denn selbst ein AMD Ryzen 5 3600 aus dem Jahr 2019 liefert in unserer sehr anspruchsvollen Testszene locker mehr als 60 stabile (P1-)Fps. Unser CPU-Fazit: Sie haben einen Prozessor? Dann läuft Pragmata bei Ihnen - mit großer Wahrscheinlichkeit sogar flüssig.
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und wieder bestätigt es sich, dass die RX 6700 XT perfekt zum I 7 4790K passt.
CPU Limit 60 FPS mit etwas mehr Takt, was diese CPU? ja, oft ausmacht sogar 70.
und die GPU genau auf diesem Wert in full HD.
was mich jedoch verwundert, in der Liste ist für raytracing derselbe Wert eingetragen. ist das tatsächlich so oder ein Tippfehler.
auf jeden Fall hut ab vor den Programmierern. 👍
Also zumindest bei mir zieht mit Pathtracing die GPU ihr auf 90% gesetztes Powertarget komplett, sprich 400W und mehr.
Die 4070 sollte aber mit Frame Gen schon ordentliche Bildraten über 60 FPS erreichen können. Die PCGH Szene ist mal wieder Worst Case. Mit Der 4070 sollte locker 1080p mit Quality Upsampling und 2x FG drin sein. Da wird man vermutlich selbst in der fordernden Test Szene auf 90-100 FPS kommen.
Trotzdem ist die Frage natürlich berechitgt, ob Pathtracing + RR in 1080p mit Quality Upsampling "gut genug" aussieht. RR neigt eben zu einer gewissen Unschärfe. Und die ist sehr deutlicher ausgeprägt, je niedriger nicht nur die interne Renderauflösung ist, sondern sie ist auch stark davon abhängig wie hoch die Displayauflösung ist.
Ray Reconstruction halte ich eigentlich selbst in 1440p im Quality Modus schon grenzwertig. 4K Performance Modus ist sehr viel schärfer. Aber muss jeder selbst beurteilen.
Ansonsten nimmt man eben das normale Raytracing. Das sieht ja auch nicht schlecht aus. Ja, gibt natürlich deutlich mehr RT noise, aber so ein Beinbruch ist das auch wieder nicht. Man kann auch DLSS4.5 mit Preset L zuschalten, das dämmt das RT Rauschen etwas ein.