Playstation 6: Entwickler sieht mögliches Upgrade-Problem bei der neuen Generation
Die nächste Konsolengeneration wirft schon jetzt Fragen auf. Ein Entwickler hat mittlerweile Bedenken geäußert, die weniger die Leistung betreffen, sondern den Übergang für Spieler und Studios.
Die kommende Generation rund um die Playstation 6 befindet sich zwar noch in einer frühen Phase, dennoch gibt es bereits erste Stimmen aus der Entwicklerperspektive. So stellt ein Entwickler im Rahmen des Podcasts von Moore's Law Is Dead nicht die Hardware infrage, sondern wie reibungslos der Übergang zwischen den Generationen verlaufen könnte.
Matthew Cassells, Gründer von Alderon Games, hat angedeutet, dass künftige Systeme stärker mit offenen Plattformansätzen experimentieren könnten. Gemeint ist damit eine Annäherung an PC-Strukturen, etwa durch flexiblere Store-Modelle oder eine stärkere Verzahnung mit bestehenden Ökosystemen.
Gerade für Besitzer einer Playstation 5 Pro sieht Cassells hier eine Hürde. Verbesserungen bei Raytracing oder Upscaling könnten zwar technisch relevant sein, seien aber nicht zwangsläufig ein ausschlaggebender Kaufgrund. Entsprechend stellt sich für diese Zielgruppe die Frage, ob ein Upgrade überhaupt notwendig erscheint.
Das könne laut Cassells auch Auswirkungen auf die gesamte Generation haben. Wenn ein großer Teil der Nutzer nicht zeitnah wechselt, verlängere sich die Phase, in der Spiele weiterhin für ältere Hardware entwickelt werden müssen. Diese sogenannte Cross-Gen-Phase könne Projekte ausbremsen, da sich Entwickler weiterhin an technischen Einschränkungen orientieren müssten.
Er verweist darauf, dass dieser Effekt bereits in der aktuellen Generation sichtbar gewesen sei. Erst mehrere Jahre nach dem Start der PS5 beginne sich die Entwicklung vollständig von älterer Hardware zu lösen. Verzögere sich dieser Prozess erneut, könnte sich auch die nächste Generation langsamer entfalten. Aus Sicht von Cassells hängt der Erfolg eines Generationswechsels damit maßgeblich davon ab, wie deutlich die Unterschiede wahrgenommen werden und wie schnell Nutzer bereit sind, auf neue Hardware umzusteigen.
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Quelle: Moore's Law Is Dead

Bis auf die GaaS Spiele wird es wohl wieder vermehrt Playstation Exklusive geben.
Bis auf die GaaS Spiele wird es wohl wieder vermehrt Playstation Exklusive geben.
Gucken wir uns mal die PS4 Pro an. Die hat sicher mehr Power als ein Steam Deck. Wenn jemand jetzt hauptsächlich Indie-Games spielen will oder medium Details auf 1080p, dann würde die PS4 Pro doch heute noch dicke reichen.
Das war auch meine letzte Konsole. Es gab dann auch einfach keine Software mehr, die eine PS5 für mich gerechtfertigt hätte. Zumal auch gefühlt erstmal nur 3 Jahre lang Remasters rauskamen von PS4 Games.
In der Corona-Zeit habe ich mir dann ieber einen PC gebaut, der durch eine Kombi aus vorausschauender Planung und geschickten Upgrades heute noch recht aktuell ist (5700X3D auf AM4, 32GB RAM, 9070XT).
Inzwischen kann man davon ausgehen, dass fast jedes PS5 Game auch mal bei Steam landet.
Sollten wir durch die Speicherkrise kommen, sehe ich daher weiter PC-basierte Systeme wie Steamdeck, Steam Machine oder die ganzen Trittbrettfahrer-Handhelds, die auf Windows oder SteamOS laufen, auf dem Vormarsch. Dazu müssen dann aber auch mal die Preise vernünftig werden.