Die neuen Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarung kratzen am bisher fast makellose Image der Playstation 4, dass Sony so sehr während der Marketingkampagne gepflegt hat und in der man wesentlich geschickter agierte als Mitbewerber Microsoft. Wie sich nun herausstellt, erlaubt sich Sony eine umfangreiche Überwachung und Regulierung der Nutzeraktivitäten bei der PS4.
Die neuen Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarung von Sony zur Playstation 4 sorgen für einiges an Aufsehen. Sonys weiße Weste bekam die ersten Flecken. Wie sich nun herausstellt, erlaubt sich Sony in den Lizenzvereinbarungen zudem weitreichende Rechte bei der Überwachung und Regulierung der Spieler. Zudem behält sich Sony vor, dass man die Informationen mit Dritten teilt. Dazu zählen Unternehmen, mit denen Sony Geschäfte macht, aber auch Behörden, wenn geltendes Recht eingehalten wird. Microsoft stand bei der Xbox One vor einiger Zeit massiv in der Kritik, weil man sich ähnlich weitreichende Befugnisse herausgenommen hat.
Bei Sony bemüht man sich darum, den Ball flach zu spielen. Man könne keinesfalls alle Aktivitäten überwachen und die neuen Vereinbarungen seien auch gar nicht darauf ausgelegt, eine totale Überwachung zu ermöglichen. "Wir behalten uns dennoch vor, jeglichen von Nutzern generierten Inhalt zu löschen, ohne sie explizit darüber zu informieren." Den PS4-Nutzer muss klar sein, dass Sony Daten über folgende Aktivitäten aufzeichnet: Sprach- und Textnachrichten, Gameplay-Videos, Zeit und Ort von Aktivitäten, sowie euer Name, die PSN Online ID und die IP-Adresse.
Microsofts stand in der Kritik, man installiere mit Kinect 2.0 eine Wohnraumüberwachung in den Behausungen der Spieler, und musste sich auch für andere Passagen reichlich Schelte anhören. Von der Kamera der PS4 ist bisher nichts zu lesen, aber da diese der Konsole nicht beiliegt und keine Voraussetzung im PSN ist, wird es hierfür getrennte Nutzungsbedingungen und Lizenzvereinbarung geben.
Quelle: Polygon


Ihr habt doch keine Ahnung ... in fünfzig Jahren bekommt jeder Säugling einen Chip implantiert, und der regelt dann im höheren Alter all die DRM-********
Dann könnte man auch prima gleich die Altersverifizierung durchführen, die Eltern könnten verbieten dass der Sohnemann beim Freund zockt, die Spielzeiten könnten direkt geregelt werden ... ich wette gewisse Leute der Content-Industrie fangen bei solchen Gedanken an zu sabbern ...
Vielleicht wartest du damit lieber, bis es so weit ist und schreibst wieder mit beiden Händen.
Korrekt, da werden noch von beiden Firmen "aktionen" kommen, wo man isch nur an dne Kopf packen kann
Naja, die Pläne von MS sind ja auch noch nicht komplett verworfen, weswegen man bei beiden mit irgendwelchem Blödsinn rechnen muss.
MS wollte es so machen und Sony hält sich nur alle/einige Möglichkeiten offen, weswegen sich auch fast keiner großartig darüber aufregt.
Zweiteres ist zwar nicht viel besser, aber dafür hatte MS anfangs ja noch weitere Einschränkungen.
Wie dem auch sei. Hier geht es nun um Sony und seine Nutzungsbedingungen. Das hat nicht viel mit MS zu tun. Die bedingungen sind zum teil eine frechheit, da sollte es ja eigentlich keine Diskussionen geben.
Und so als Szenario. Selbst wenn Sony die Einführung eines großen DRM systems vor hat. Jetzt würden sie es nicht ankündigen. Erstmal Käufer abgreifen ;D