Arbeitsspeicher: Overclocker erzielt fast DDR5-8000 mit Luftkühlung auf Asrock Z690 Aqua OC

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Asrock Z690 Aqua OC - DDR5-Overclock (2)
Quelle: David "MllrKllr" Miller

Der Overclocker David Miller hat sich kürzlich das Asrock Z690 Aqua OC geschnappt und damit RAM auf DDR5-8000 bei Verwendung einer Luftkühlung übertaktet.

Overclocker David Miller hat kürzlich gezeigt, was mit Luftkühlung in Sachen RAM-Overclocking auf dem Asrock Z690 Aqua OC möglich ist und DDR5-Speicher nahe an die Grenze von 8.000 MHz getrieben. Am Ende fehlten 20 MHz für die Marke von DDR5-8000.

Das Setup von Miller, der auch unter dem Namen "MllrKllr" in der Overclocker-Szene unterwegs ist, umfasste abseits des Asrock-Mainboards einen Intel Core i9-12900K mit einer fixen Spannung von 1.400 Volt sowie einem einzelnen Riegel an Teamgroup T-Force Delta RGB-Arbeitsspeicher in Form eines 16 GiByte-Moduls mit einer Geschwindigkeit von DDR5-6500 und CL40 bei 1,35V.

Übertaktet wurde mit Asrocks hauseigener OC Tweak-Software. Am Ende zeigte CPU-Z eine DRAM-Frequenz von 3.980 MHz an, was letztlich 7,96 Gb/s entspricht. Hinsichtlich der CAS-Timings sind die Werte CL52-120-120-120-240 aufgeführt.

Wie bereits angemerkt, wurde der Overclock mit einer Luftkühlung erzielt. In diesem Kontext kommentiert Miller das Resultat damit, dass er es nicht abwarten könne, einen erneuten Anlauf, dann mit Flüssigstickstoff-Kühlung, zu unternehmen.

Wie sich das auf Overclocking ausgelegte Asrock Z690 Aqua OC in diesem Kontext schlägt, wird sich dann zeigen. Klar ist, dass die Konkurrenz in diesem Segment bereits die Muskeln hat spielen lassen. So wurden beispielsweise auf Asus' Maximus Z690 Apex mit G.Skills Trident Z5-Arbeitsspeicher mit LN2-Kühlung Geschwindigkeiten von DDR5-8705 erzielt.

Asrock Z690 Aqua OC - DDR5-Overclock (1) Quelle: David "MllrKllr" Miller Asrock Z690 Aqua OC - DDR5-Overclock (1)

Das Asrock Z690 Aqua OC kommt ursprünglich mit einem ab Werk vorinstallierten Monoblock daher und stellt die Speerspitze im Hauptplatinen-Aufgebot der Herstellers als eines der teuersten und mit einer limitierten Auflage von 500 Stück auch exklusivsten Mainboards dar. Angedacht ist es letztlich zum Zwecke des Extreme-Overclockings, was sich unter anderem auch an der Ausstattung mit nur zwei Steckplätzen für DDR5-Speichermodule bemerkbar macht. Für mehr oder minder Normalverbraucher bietet Asrock das ebenfalls limitierte Z690 Aqua ohne OC-Namenszusatz an. Dort gibt es dann auch vier Bänke für RAM-Module.

Quelle: Facebook via wccftech.com

Die besten von uns getesteten RAM-Module und die dazugehörigen Testergebnisse finden Sie im PCGH-Ratgeber Arbeitsspeicher.

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]:
        Entwicklungsaufwand ist das, ausgehend von den Octa-Channel-Server-Plattformen gar keiner. Du kannst dir jederzeit einen Threadripper kaufen, wenn dir ein dickes Speicherinterface so viel wert ist. Ein größeres Problem wird eher die Marktgröße. Bei AMD spekuliere mittlerweile nicht nur ich über eine Einstellung der non-Pro-Variante mangels Nachfrage und Intel hat den Sockel 2066 zwar immer noch nicht offiziell eingestellt, aber scheint seit Jahren kein zu pflegendes Geschäft mehr in diesem Bereich zu sehen.

        Zitat von Pu244
        Die Vorteile sind zweifellos da, sonst würde man nicht 4 Kanäle auf den HEDT Plattformen und 8 Bei Servern nutzen. Es gibt einiges, das darauf Nutzen ziehen kann.

        Ich vermute, dass die Kosten nur der eine Punkt sind, der andere, dass dann die HEDT Plattformen noch sinnloser werden.

        Ein Pentium 1, den ich mal hatte, besaß sogar 6 Sockel für PS2 Module, ein 386er sogar 8 für SIM (nicht zu verwechseln mit der SIM Karte).

        Man bräuchte so oder so zusätzliche Datenleitungen, das ganze würde sich also nicht soviel geben. Problematischer wäre, dass man das Board mit 4 gleichen Modulen bestücken müßte. Entweder verbaut man 8 RAM Sockel (das werden die eigentlichen Mehrkosten) oder mit Aufrüsten, ohne den RAM rauszuschmeißen, ist nichts mehr.
        Die Zahl der stabi möglichen Chips an einem Bus hat sich mit steigenden Taktraten immer weiter reduziert. Die acht SIMMs in den frühen 90ern entsprachen 1:1 den vier DIMMs, die man noch auf vielen Pentium-II/III-Mainboards und bei einigen Athlons an einem Kanal gefunden hat. Als danach Dual-Channel hochkam, gab es bis zum Ende des Sockel 775 immer wieder einige Platinen mit drei DIMMs parallel; in Servern hat sich das meinem Wissen nach bis zum Ende von DDR3 gehalten. (Sonderfall: Meiner Erinnerung nach Intels 1567 und 2011-1 gab es auch mit externen Zusatzchips, die dann 2× 2 DIMMs an einen Controller hingen, IBM hat solche Konzepte noch viel weiter getrieben.)
        Aber spätestens seit DDR4 spielt schon der Unterschied zwischen zwei und einem DIMM eine immer größere Rolle und während mehr Kanäle relativ einfach zu realisieren sind, bringen zusätzliche parallel Datenleitungen massive Mehrkosten mit sich und beschränken über Routingprobleme gegebenenfalls auch die Taktbarkeit. (Breaking News: Sockel 1700 DDR5 IST Quad-Channel, aber halt mit zwei 32-Bit-Kanälen je Modul und bei 4-Slot-Mainboards mit zwei Modulhälften je Kanal.)

        Zitat von Sidewinder
        Ja, Quadchannel gab es bei RDRAM in Kombination mit dem Pentium 4.
        Der Leistungsgewinn war schon beträchtlich - auch in Spielen.
        Es war das kosten intensivste System das ich bislang besessen habe, aber es hatte sich gelohnt - es hat mehrere Generationen gedauert, bis die DDR Systeme aufschließen konnten.

        Allerdings war damals die Speicheranbindung auch noch der Haupt-Flaschenhals, so dass die Gesamtleistung des Systems sauber mit steigender Speicherbandbreite skaliert hat.

        Wäre mal interessant wie sehr ein heutiges System, wie z.B. ein Ryzen 5950X davon profitiert.
        Generell ist Parallelisierung , sei es durch einen breiteren Bus oder mehrere Kanäle, immer besser als stumpf die Taktrate anzuheben - das resultiert immer in exorbitant ansteigender Leistungsaufnahme und Latenzen.
        Intels Pentium arbeiteten zwar mit Quadpumped-FSB, aber das bezieht sich auf den Takt. RAMBUS wurde, zumindest im Desktop, ausschließlich als Dual-Channel angeboten (zuvor beim Pentium III auch Single-Channel). Das erste Destkop-Quad-Channel-System war, wenn man es denn so nennen möchte, Skulltrail ganz zum Ende der Core-2-Ära. Im Dual-CPU-Server-Bereich hat Intel Quad-Channel-Chipsätze aber schon früher zu DDR2-Zeiten eingesetzt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]:
        Entwicklungsaufwand ist das, ausgehend von den Octa-Channel-Server-Plattformen gar keiner. Du kannst dir jederzeit einen Threadripper kaufen, wenn dir ein dickes Speicherinterface so viel wert ist. Ein größeres Problem wird eher die Marktgröße. Bei AMD spekuliere mittlerweile nicht nur ich über eine Einstellung der non-Pro-Variante mangels Nachfrage und Intel hat den Sockel 2066 zwar immer noch nicht offiziell eingestellt, aber scheint seit Jahren kein zu pflegendes Geschäft mehr in diesem Bereich zu sehen.

        Zitat von Pu244
        Die Vorteile sind zweifellos da, sonst würde man nicht 4 Kanäle auf den HEDT Plattformen und 8 Bei Servern nutzen. Es gibt einiges, das darauf Nutzen ziehen kann.

        Ich vermute, dass die Kosten nur der eine Punkt sind, der andere, dass dann die HEDT Plattformen noch sinnloser werden.

        Ein Pentium 1, den ich mal hatte, besaß sogar 6 Sockel für PS2 Module, ein 386er sogar 8 für SIM (nicht zu verwechseln mit der SIM Karte).

        Man bräuchte so oder so zusätzliche Datenleitungen, das ganze würde sich also nicht soviel geben. Problematischer wäre, dass man das Board mit 4 gleichen Modulen bestücken müßte. Entweder verbaut man 8 RAM Sockel (das werden die eigentlichen Mehrkosten) oder mit Aufrüsten, ohne den RAM rauszuschmeißen, ist nichts mehr.
        Die Zahl der stabi möglichen Chips an einem Bus hat sich mit steigenden Taktraten immer weiter reduziert. Die acht SIMMs in den frühen 90ern entsprachen 1:1 den vier DIMMs, die man noch auf vielen Pentium-II/III-Mainboards und bei einigen Athlons an einem Kanal gefunden hat. Als danach Dual-Channel hochkam, gab es bis zum Ende des Sockel 775 immer wieder einige Platinen mit drei DIMMs parallel; in Servern hat sich das meinem Wissen nach bis zum Ende von DDR3 gehalten. (Sonderfall: Meiner Erinnerung nach Intels 1567 und 2011-1 gab es auch mit externen Zusatzchips, die dann 2× 2 DIMMs an einen Controller hingen, IBM hat solche Konzepte noch viel weiter getrieben.)
        Aber spätestens seit DDR4 spielt schon der Unterschied zwischen zwei und einem DIMM eine immer größere Rolle und während mehr Kanäle relativ einfach zu realisieren sind, bringen zusätzliche parallel Datenleitungen massive Mehrkosten mit sich und beschränken über Routingprobleme gegebenenfalls auch die Taktbarkeit. (Breaking News: Sockel 1700 DDR5 IST Quad-Channel, aber halt mit zwei 32-Bit-Kanälen je Modul und bei 4-Slot-Mainboards mit zwei Modulhälften je Kanal.)

        Zitat von Sidewinder
        Ja, Quadchannel gab es bei RDRAM in Kombination mit dem Pentium 4.
        Der Leistungsgewinn war schon beträchtlich - auch in Spielen.
        Es war das kosten intensivste System das ich bislang besessen habe, aber es hatte sich gelohnt - es hat mehrere Generationen gedauert, bis die DDR Systeme aufschließen konnten.

        Allerdings war damals die Speicheranbindung auch noch der Haupt-Flaschenhals, so dass die Gesamtleistung des Systems sauber mit steigender Speicherbandbreite skaliert hat.

        Wäre mal interessant wie sehr ein heutiges System, wie z.B. ein Ryzen 5950X davon profitiert.
        Generell ist Parallelisierung , sei es durch einen breiteren Bus oder mehrere Kanäle, immer besser als stumpf die Taktrate anzuheben - das resultiert immer in exorbitant ansteigender Leistungsaufnahme und Latenzen.
        Intels Pentium arbeiteten zwar mit Quadpumped-FSB, aber das bezieht sich auf den Takt. RAMBUS wurde, zumindest im Desktop, ausschließlich als Dual-Channel angeboten (zuvor beim Pentium III auch Single-Channel). Das erste Destkop-Quad-Channel-System war, wenn man es denn so nennen möchte, Skulltrail ganz zum Ende der Core-2-Ära. Im Dual-CPU-Server-Bereich hat Intel Quad-Channel-Chipsätze aber schon früher zu DDR2-Zeiten eingesetzt.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Quake2008
        Bist du der Rest der Bevölkerung? Sprichtst du für alle?
        Keine Ahnung wo du das rauslesen willst.
        Und ja, Sockel 1366 war die HEDT Plattform (erkennbar am X im Chipsatznamen X58), Desktop zu der Zeit war Sockel 775.

        Zitat von Rhetoteles
        So unglaublich teuer kann es am Ende doch nicht sein.
        Rechne für quad statt dualchannel im Desktopsegment mal locker +200€ pro Mainboard und nochmal dasselbe für passende CPUs.

        Wie gesagt deswegen gibts sowas nicht. Es ist quasi genauso teuer wie gleich ne hedt zu kaufen (und noch das Mehr an pcie Lanes mitzunehmen wenn man eh nen Riesensockel verbauen muss).
      • Von Rhetoteles PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Quake2008
        Bist du der Rest der Bevölkerung? Sprichtst du für alle? Wie genau funktioniert das?

        Das wäre doch ok,

        1 Modul = Single Channel
        2 Modul = Dual Channel
        3 Modul = Tripple Channel / Gabs bei Intel Sockel 1366 mit dem Intel Core i7-9xx Bloomfield, Gulftown, Intel Core i7-9x0X Gulftown sowie etlichen Xeons. War das schon eine HEDT Platform? Scheinbar nicht. Die war doch recht erfolgreich oder irre ich mich.
        4 Modul = Quad Channel

        Im Grunde weiß man was man kauft und steckt direkt 4 Riegel an. Das wäre schon ein Intrerssantes Thema.
        Wäre auch bereit mehr Geld dafür zu bezahlen. So unglaublich teuer kann es am Ende doch nicht sein. Bestimmt ist es einfach nur eine Frage der Zeit und es Aufwandes so ein Produkt für den Endkunden anbieten zu können.
      • Von Quake2008 Volt-Modder(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Dann kauf dir ne HEDT Plattform. Der Rest der Bevölkerung und Industrie wird sich nicht deinen Wünschen anpassen...

        Das Hauptproblem ist, dass eine höhere Channelzahl automatisch ein viel komplexeres Routing, PCB und massiv mehr nötige Kontakte zur CPU erfordert. Sowas in den Mainstream zu bauen würde bedeuten mal tausend Pins mehr an CPU und Sockel zu setzen. Das Ergebnis davon wäre ein Board das in Aussehen, Größe und Preis praktisch schon ein HEDT Brett ist.
        Bist du der Rest der Bevölkerung? Sprichtst du für alle? Wie genau funktioniert das?
        Zitat von Pu244
        Die Vorteile sind zweifellos da, sonst würde man nicht 4 Kanäle auf den HEDT Plattformen und 8 Bei Servern nutzen. Es gibt einiges, das darauf Nutzen ziehen kann.

        Ich vermute, dass die Kosten nur der eine Punkt sind, der andere, dass dann die HEDT Plattformen noch sinnloser werden.

        Ein Pentium 1, den ich mal hatte, besaß sogar 6 Sockel für PS2 Module, ein 386er sogar 8 für SIM (nicht zu verwechseln mit der SIM Karte).

        Man bräuchte so oder so zusätzliche Datenleitungen, das ganze würde sich also nicht soviel geben. Problematischer wäre, dass man das Board mit 4 gleichen Modulen bestücken müßte. Entweder verbaut man 8 RAM Sockel (das werden die eigentlichen Mehrkosten) oder mit Aufrüsten, ohne den RAM rauszuschmeißen, ist nichts mehr.
        Das wäre doch ok,

        1 Modul = Single Channel
        2 Modul = Dual Channel
        3 Modul = Tripple Channel / Gabs bei Intel Sockel 1366 mit dem Intel Core i7-9xx Bloomfield, Gulftown, Intel Core i7-9x0X Gulftown sowie etlichen Xeons. War das schon eine HEDT Platform? Scheinbar nicht. Die war doch recht erfolgreich oder irre ich mich.
        4 Modul = Quad Channel

        Im Grunde weiß man was man kauft und steckt direkt 4 Riegel an. Das wäre schon ein Intrerssantes Thema.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Zitat von Quake2008
        Ich hätte gerne Quadchannel im Mainstream. oder statt 2* 64bit zwei mal 128 bit Anbindung.
        Ja, Quadchannel gab es bei RDRAM in Kombination mit dem Pentium 4.
        Der Leistungsgewinn war schon beträchtlich - auch in Spielen.
        Es war das kosten intensivste System das ich bislang besessen habe, aber es hatte sich gelohnt - es hat mehrere Generationen gedauert, bis die DDR Systeme aufschließen konnten.

        Allerdings war damals die Speicheranbindung auch noch der Haupt-Flaschenhals, so dass die Gesamtleistung des Systems sauber mit steigender Speicherbandbreite skaliert hat.

        Wäre mal interessant wie sehr ein heutiges System, wie z.B. ein Ryzen 5950X davon profitiert.
        Generell ist Parallelisierung , sei es durch einen breiteren Bus oder mehrere Kanäle, immer besser als stumpf die Taktrate anzuheben - das resultiert immer in exorbitant ansteigender Leistungsaufnahme und Latenzen.
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