EVGA Epower V: Zusatzplatine für Grafikkarten und Mainboards scheffelt 680 Ampere
EVGA hat das Epower V offiziell veröffentlicht. Es handelt sich um eine Zusatzplatine, welche die Stromversorgung einer Grafikkarte oder eines Mainboards für die CPU ersetzt. Bis zu 680 Ampere werden für die Chips und den Speicher zur Verfügung gestellt. Die Spannungen gehen bis 2,3 Volt hoch. Fällig werden 270 Euro.
Schon vor ziemlich genau einem Jahr hat EVGA das Epower V, damals noch unter dem Beinamen "Gen V", vorgestellt. Die Auslieferung sollte eigentlich im vierten Quartal 2016 beginnen, hat sich jedoch mehrmals verzögert. Nun hat EVGA die Zusatzplatine im Rahmen einer Pressemitteilung veröffentlicht und erste Kontingente auf Lager. An dem grundlegenden Design scheint sich nichts geändert zu haben, lediglich wenige Komponenten und die PCB-Lackierung unterscheiden sich.
Das Epower V ersetzt eine Stromversorgung, um höhere und stabilere Spannungen zu gewährleisten sowie einige Zusatzfunktionen zu bieten. Bewarb EVGA bislang nur die Möglichkeit, das Epower V an eine Grafikkarte zu löten, ist in der Pressemitteilung jetzt auch von Mainboards die Rede, deren CPU-Spannungsversorgung ersetzt werden kann. Generell ist die Zusatzplatine für Extrem-Übertakter gedacht, die Hardware mit Flüssigstickstoff und anderen nicht alltagstauglichen Kühlmöglichkeiten an ihre Grenze treiben.
Zum Einsatz kommen 12+2 VRM-Phasen für die CPU/GPU respektive den Speicher. Erstere können 0,6 bis 2,0 Volt und dauerhaft 600 Ampere zur Verfügung stellen, Letztere 0,6 bis 2,3 Volt und 80 Ampere. Die Stromversorgung übernehmen drei 6-Pin-PCI-E-Stecker, deren Spezifikationen beim Extrem-OC üblicherweise deutlich überschritten werden. LED-Anzeigen stellen die Vcore- und Vmem-Spannungen dar. Die Funktionalitäten eines EV-Bots sind integriert, sodass sich über die Tasten die Spannungen anpassen lassen. Alternativ lässt sich die Zusatzplatine über einen USB-C-Anschluss mit einem Mainboard verbinden, sodass Nutzer die Spannungen per Software ändern können. Verschiedene Modi gibt es zum Einstellen der Droop- und Offset-Spannungen, wobei sich bestimmte Werte forcieren lassen sollen. Zu guter Letzt sind Punkte zum Abgreifen der anliegenden Spannungen vorhanden.
Das Epower V kann aktuell ausschließlich über den EVGA-Store bestellt werden und kostet 270 Euro.

Und was geht davon gleichzeitig? Weil wenn es 600A bei 2V + 80A bei 2,3V wären käme man auf 1384 W Maximalleistung. Das erscheint mir doch ziemlich viel für das Brett.
Mir ist klar dass man die Leistung so nie abrufen wird in der Praxis aber interessant in dem Zusammenhang ist beispielsweise, wie eine auf 1,5v eingestellte Spannung reagiert wenn auf einmal 600A fließen sollen. Wenn das Board tatsächlich 1000W packt kanns die Spannung halten, wenn beispielsweise bei "nur" 800W Schluss ist würde sie auf 1,3V rum einbrechen.
EPOWER Gen 5 can source over 620A of current with typical output voltage 1.6-1.8V. Maximum voltage available is 2.0V on main VCORE output. Additional memory VMEM channel supports voltages up to 2.3V and source current up to 90A. Remove sense option is available for both rails to obtain accurate voltage regulation.
Quelle
Früher hätte man gesagt ...Ballert Bruder
Endlich mal eine stabile Versorgung für Skylake X.
Genau, besser gleich vier von diesen Protonenbeschleunigern anschweißen, damit keine Unwucht im Zeitsrtom entsteht. Da hat Skotty beim Stromdoping wieder ganze Arbeit geleistet.
Vollkommen sinnfrei für den Preis. Da muss man aufpassen, dass einem nicht die Komponenten wegknallen.
Nichts für den Mainstream...