Asrock Z77 Extreme 6 für Ivy Bridge: Intel Core i7-3770K mit flüssigem Stickstoff auf 6,9 GHz übertaktet
Der Mainboard-Hersteller präsentierte Übertaktungsergebnisse eines Intel Ivy Bridge Core i7-3770K, der vom bekannten Extrem-Übertakter Nick Shih auf über 6,9 GHz betrieben wurde. Als Grundlage diente ein Asrock Z77 Extreme 6. Screenshots von CPU-Z und Super Pi belegen die Ergebnisse.
Mit stolz geschwellter Brust zeigte Asrock die Übertaktungsmöglichkeiten seines Z77-Mainboards Extreme 6. Das neben der Fatal1ty-Reihe bestehende Topmodell diente als Grundlage für einen Intel Core i7-3770K, der auf 6,9 GHz übertaktet wurde. Verantwortlich für den Takt-Rekord war Nick Shih, der sich mit Extrem-Übertaktung nur allzu gut auskennt. Ein CPU-Z-Screenshot belegt, dass 1,912 Volt, ein Multiplikator von 63 (Maximum) und ein Referenztakt von 109,65 MHz das Ergebnis möglich machten. Ohne passende Kühlung mit flüssigem Stickstoff kaum machbar. Der 32M-Durchlauf von Super Pi wurde in 4 Minuten 53,719 Sekunden und mit einem Takt von 6.754 MHz bewältigt. Der 1M-Durchlauf hingegen mit 6,9 GHz in 5,304 Sekunden.
Das Asrock Z77 Extreme 6 bietet ein digitales 12-Phasendesign, vier DDR3-Slots für bis zu DDR3-2800 und PCI-Express 3.0 in zweifacher Ausführung. Letztere bieten die vollen 16 Lanes bei Einzelbestückung, ein dritter Slot ist elektrisch lediglich über vier Lanes angebunden und kommt in der Version 2.0. Ebenfalls dabei ist ein PCIx1-Anschluss und zwei traditionelle PCI-Slots. Das SATA-Programm des Asrock Z77 Extreme 6 beinhaltet vier Anschlüsse in der 6.0-Gb/s-Spezifikation, von denen zwei an der Zahl über einen Zusatzchip laufen, und vier SATA-Ports im Vorgängerstandard. USB 3.0 ist an der Platinen-Blende zweifach vorhanden - über einen Header sind zwei weitere Ports möglich. Jeweils ein DVI-, D-Sub-, HDMI und Displayport ermöglichen den Einsatz der integrierten Grafikkarte des Hauptprozessors. Darüber hinaus gib es noch Lucid Logix Virtu MVP, Tru Studio Pro und ein UEFI.
Das Asrock Z77 Extreme 6 ist im PCGH-Preisvergleich ab 157 Euro gelistet.
Quelle: Asrock

Asrock(s)
mit den aussagen hast du mir schon ein stückk weiter geholfen - mit dem 3770k würde es mich brennend interesieren
@ eston: Was möchtest du denn wissen? Gehts um Board oder die CPU?
Ich habe das Board seit etwa 3 Wochen im PC und es gibt wirklich nur Gutes zu berichten.
Mit dem Prolimatech Genesis sind 5,1GHz absolut kein Problem für meinen 2600K. Sprich die Spannungsversorgung ist sehr gut
und die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr übersichtlich. Liebend gerne würde ich den 3770K testen.
Aber LN2 bekomme ich hier irgendwie nicht.
Edit:
Da Eston mich wegen ein paar Aspekten zu dem Board angeschrieben hat, möchte ich auch euch meine Erfahrung mit dem Board kurz schildern.
Die Fragen beziehen sich auf RAM-Einstellungen, eventuelle Probleme, OC-Einstellungen, Temperaturen (CPU) und natürlich den Gesamteindruck.
Hier meine kurze Zusammenfassung:
Ich beginne am besten mit dem Gesamteindruck. Die Verarbeitung ist erstklassig, das Layout durchdacht und das Design ist ansprechend, meine Meinung.
Übersicht der Spannungseinstellungen bei bestimmten Taktraten:
1,10V für 3,4GHz unter 40°C teilweise, sonst im Schnitt bei 40°C
1,16V für 4 GHz max. 45°C
1,24V für 4,5 GHz max. 48-49°C
1,34V für 4,8 GHz ca. 52°C
1,38V für 5GHz ca. 60°C; Lüfter laufen bei 1000U/min = 100%
1,41V für 5,1GHz ca. 63°C Lüfter laufen bei 1000U/min = 100%
Die Spannungen werden über den Offsetmodus eingestellt und die LLC steht bei Level4, außer beim Standardtakt, hier habe ich Auto eingestellt.
Kühler Prolimatech Genenis und 2 BeQuiet! Silent Wings USC 140mm. mit dem Macho dürften die Temperaturen jedoch etwas höher sein.
Außerdem ist mein Gehäuse offen und die Raumtemperatur liegt bei 18-20°C.
Den Baseclock konnte ich auf 105MHz stellen bei angehobener RAM-Spannung und 49er Multiplikator. Dabei habe ich es auch belassen.
Mir etwas mehr Geduld und Lust sind bestimmt 5,2GHZ oder auch 5,3GHz drin. Aber man muss es unter Luft nicht übertreiben.
Speicherprobleme sind mit mir nicht bekannt. Wenn die Speicherriegel dieses "für Core i5/core i7" Label haben, dann musst du im
Bios nur das XMP-Profil laden, Spannungen nach dem Neustart kontrollieren und mehr nicht. Es läuft alles fehlerfrei.
Getestete RAM-Riegel: 2x2 und 4x2GB Kingston Value RAM 1333MHz, 9-9-9-24 (kein XMP dennoch keine Probleme, 1,5V),
2x4 und 4x4GB Corsair XMS3 RAM 1333MHz, 9-9-9-24 (kein XMP dennoch keine Probleme, 1,5V), 2x2GB Corsair XMS
Dominator 1866MHz (XMP Profil vorhanden, 1,65V keine Probleme) liefen auch bei 2133MHz und 1,7V und 2x4GB Corsair
Vengeance LP, LV weiß 1600MHz 9-9-9-24 (XMP Profil vorhanden, 1,35V keine Probleme).
Die RAM-Einstellungen sind gut gegliedert und unfangreich. Auch die, in Verbindung mit dem Asrock Tuning Utility, sehr gut manuell
im Betriebssystem einstellbare Lüftersteuerung, muss man erwähnen. Manuell vorkonfiguriert im BIOS, kann ich bei laufendem
System alles so anpassen wie ich es mag. Vorteilhaft, wenn man wie ich den Alpenföhn Peter und 2 Lüfter nutzt.
So habe ich die totale Kontrolle über die Lüfter und Temperaturen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich hoch zufrieden mit der Leistung, den Einstellungsmöglichkeiten und dem Design bin.
Ich hatte davor nur kurz das Asus MaximusIV Extreme-Z. Die Entstellungsmöglichkeiten sind superb, die OC-Funktionen
umwerfend, aber nach 4 Tagen war es nicht mehr willig zu starten. Ergo defekt. Darum kam das Asrock und auch wie zuvor bei
dem Z68 Extreme4, gibt es keine Beanstandungen.
Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann meldet euch. Ein Update auf das neuste BIOS ist nicht zwingend erforderlich, aber nie verkehrt,
für eine Ivy Bridge CPU ist das neuste BIOS jedoch sicherlich empfehlenswert.
MfG Andy
jär mein gerade bestelltes board
Nicht schlecht nur mich würde das normale OC Potenzial eher interessieren.