Geforce Experience: Trotz Accountbindung mit vielen Nutzern

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Geforce Experience: Trotz Accounbindung mit vielen Nutzern (1)
Quelle: Nvidia

Die Geforce Experience hat seit Version 3 eine Account-Bindung. Ohne Registrierung kann man die Zusatzsoftware nicht mehr nutzen. Hat das viele Nutzer vertrieben? Ein paar schon, aber viele nutzen die Software einfach weiter. Die Mehrheit aller Teilnehmer hatte Geforce Experience aber nie installiert.

Mit der Geforce Experience hat Nvidia ein durchaus interessantes Zusatzprogramm auf den Markt gebracht, das Erweiterungen bietet, die dem einen oder anderen Nutzer gefallen. All das war kostenlos und einfach zu nutzen. Dann kam aber mit Version 3 die Zwangsregistrierung, so wie es auch Razer bereits im Treiber macht. Ganz so weit hat sich Nvidia bisher nicht getraut, aber trotzdem kam bei einer Diskussion in der Redaktion die Frage auf, wer die Geforce Experience überhaupt nutzt.

Hinweis: Momentaufnahme der Umfrage vom 18.05.2017, 14:00 Uhr. Daten können sich gerändert haben.

Warum also fragen wir nicht im Forum? Klar ist das kein komplettes Abbild der spielenden Gemeinschaft, aber gewiss ein Querschnitt durch Hardware- und Spiele-Enthusiasten. Und das Bild dort zeigt sich erwartungsgemäß, aber dann doch nicht so eindeutig wie vermutet. 45,2 Prozent gaben an, dass sie Geforce Experience noch nie benutzt haben. Immerhin 19,7 Prozent haben die Software deinstalliert, als die Accountbindung eingeführt wurde. 4,8 Prozent sind nach der Accountbindung eingestiegen und 30,3 Prozent haben sich mit der Einführung einen Account angelegt.

Insbesondere der letzte Wert ist wohl höher, als die meisten vermuten würden. Insgesamt nutzen heute 35 Prozent der Teilnehmer die Geforce Experience. Manche Nutzer geben an, dass sie an der Software nicht vorbei kommen, weil sie Shield nutzen. Dann ist man quasi gezwungen, die Geforce Experience zu installieren.

Hintergrund: Geforce Experience

Der Kern der Geforce Experience ist die Spiele-Optimierung. Anhand von Profilen und der vorhandenen Hardware trifft die Software automatisch optimale Einstellungen. Für erfahrene Anwender wird das zu wenig Tiefgang haben, aber für weniger versierte Spieler kann die Funktion hilfreich sein. Außerdem bietet die Geforce Experience eine automatische Treiber- und Profilaktualisierung und eine Übersicht über das System.

Wer Nvidia Shield verwendet, ist ebenfalls auf die Geforce Experience angewiesen, da über sie das Streaming läuft. Wer Spiele aufnehmen will, bekommt Shadowplay mitgeliefert. Die Aufnahmesoftware bietet zahlreiche Optionen und erzielt gute Ergebnisse, wenn man die dafür geforderte Systemleistung in Betracht zieht. Die Videos werden direkt auf der Grafikkarte in Hardware en- und dekodiert. Für Grafikkarten mit LED-Beleuchtung kann hier auch die entsprechende Einstellung vorgenommen werden.

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    • Kommentare (50)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LaVolpe Freizeitschrauber(in)
        Ach 40Fps wären ja okay gewesen.
        Das Game krebste gerade so bei 30Fps mit Einbrüchen rum.
        Ich glaube, jetzt schon bisschen her, die Godrays waren auf Ultra und Dsr auf 1440p o.Ä aktiv.
        Bei FHD Monitor^^
      • Von LaVolpe Freizeitschrauber(in)
        Ach 40Fps wären ja okay gewesen.
        Das Game krebste gerade so bei 30Fps mit Einbrüchen rum.
        Ich glaube, jetzt schon bisschen her, die Godrays waren auf Ultra und Dsr auf 1440p o.Ä aktiv.
        Bei FHD Monitor^^
      • Von FortuneHunter
        60 FPS scheinen auch nicht das Ziel dieser Automatikeinstellungen zu sein. Habe früher die Erfahrung gemacht das Experience eine Framerate >40 FPS anstrebt. An 60 ist es (außer in Uraltspielen dessen Einstellungen schon maxed out waren) nie rangekommen.

        Wenn man jetzt böse denkt: Verkaufsförderndes Tool.
      • Von LaVolpe Freizeitschrauber(in)
        Hab zwar keine Nvidia, aber mein jüngerer Cousin. Der hatte ne 960 und wollte Fallout 4 zocken und meckerte immer das es so kacke läuft. Wurd mit dem Tool optimiert.
        Dann hab ichs mir mal angeschaut und händisch optimiert und zack 9/10 Fällen hält die Karte 60fps.
        Die Einstellungen vom Tool waren so absurd.
      • Von Cernan68 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von FortuneHunter
        Ich habe teilweise die Erfahrung gemacht, dass Experience recht unsinnige Einstellungen vornehmen wollte. Daher stelle ich meine Regler lieber selber ein.

        Besonders Krass ist mir das aufgefallen, als ich die GTX980 frisch im Rechner hatte ... Auf Teufel komm raus wollte Experience mir 4K Downsampling andrehen und hat lieber andere Qualitätseinstellungen runtergedreht. Das ganze bei einem FullHD Monitor.
        Das war der Punkt, wo ich es vom Rechner geschmissen und nie wieder installiert habe.
        Ich habs zwar installiert, aber ich benutze es sehr selten. Denn ich habe die ebenfalls keine guten Erfahrungen mit den automatischen Einstellungen. Ich habe eine GTX 1080Ti und ein Monitor mit 3.440 x 1440 mit 100 Hz. Beim letzten Versuch aktivierte es die Ultrafeatures derart unsinnig, dass keine 30 FPS übrig geblieben sind. Dabei kann ich ohne Qualitätsverlust auch 80-100 Hz in der Auflösung erreichen, sofern man überlegt, was man einsparen kann und was nicht. Ich finde den Ansatz nicht schlecht, aber die Umsetzung ist miserabel. Es sollte da ein paar Voreinstellungen geben, was ich als Gamer priorisiere. So ist es für mich aktuell nutzlos.
      • Von SuddenDeathStgt Software-Overclocker(in)
        Je nach Config/Hardware finde ich die vorgeschlagenen Settings ebenfalls "hanebüchen" & mein Motto lautet da eher "selbst ist der Mann" und ich lass mich da auch nicht gerne bevormunden. Ich mag es auch, diverse Settings selber auszuloten, aber für den Dau ggf. gar nicht schlecht ...oder eine Verschlimmbesserung.^^
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