Nintendo NX: Angeblich doch mit einem Nvidia-Tegra-SoC
Angeblich mache Nintendo gemeinsame Sache mit Nvidia bei der Produktion der nächsten NX-Konsole. Sollte das stimmen, wäre ein Tegra-SoC auf Steroiden mit ARM64-Architektur und einer Pascal-Grafikeinheit denkbar. Das hätte weitreichende Auswirkungen für Nintendo und Nvidia, aber auch AMD.
Geht es nach der Webseite semiaccurate.com, werde nicht, wie lange angenommen, AMD das System on a Chip für die Nintendo NX zur Verfügung stellen, sondern Nvidia. Das wiederum passt zu den Gerüchten, dass Nintendo nicht auf x86-Hardware setzen werde. Demnach könnte ein Prozessor auf Basis vom Parker-Tegra-SoC zum Einsatz kommen, der neben A57-Kernen auf hauseigene Denver-Kerne sowie eine Pascal-basierte GPU setzt - zum Einsatz kommen Parkers übrigens zum ersten Mal beim Drive PX 2. Für Nintendo könnte (!) Nvidia eine aufgemotzte Version mit größerer GPU und weiteren Denver-Rechenherzen auflegen.
Interessant wären die Auswirkungen, sollten die Gerüchte stimmen. Nvidia hätte endlich einen Fuß im aktuellen Konsolenmarkt, nachdem AMD alle Deals mit Sony und Microsoft eingeheimst hat und auch bei der Wii U die GPU lieferte. Das wiederum könnte dafür sorgen, dass die Entwickler ihre Spiele stärker auf Pascal optimieren. Dafür müssten die Studios allerdings erst einmal die Nintendo NX unterstützen, nachdem die Wii U in Sachen Third-Party-Unterstützung keinen Blumentopf zu gewinnen hatte. Ob das geschähe, stünde in den Sternen. Immerhin müssten die Studios nicht nur eine komplett andere GPU-Architektur als bei der Playstation 4 (künftig PS4 Neo?) und Xbox One (künftig Xbox 1.5?) auf Low-Level-Ebene optimieren, sondern sich bei ARM64 auch mit einer anderen CPU-Basis herumschlagen.
AMD hätte derweil nicht mehr den kompletten Konsolenmarkt unter seinen Fittichen, was zuletzt verstärkt für Synergieeffekte bei PC-Titeln sorgte - selbst die früher eher Nvidia-freundlichen Ubisoft-Titel liefen zuletzt gut mit Radeon-Grafikkarten. Wie Nvidia den Konkurrenten ausgestochen haben könnte, bleibt indes fraglich. Womöglich ist man über seinen Schatten gesprungen und hat ein sehr günstiges Angebot gemacht oder versprach Entwicklungsressourcen bei Spielen (Nvidias Software-Sparte mit Gameworks ist nicht zu verachten).

Das gilt sowohl für Intel/AMD als auch für IBM. Selbst die ARM-Chips verfahren so. So gesehen gibt es im Consumerbereich nicht mehr wirklich diesen CSISC/RISC unterschied, ausser als äussere Attrappe.
alleine meine cube games erzielen heute noch einen höheren wert, als die x1 oder ps4 im angebot.
außerdem spiele ich games lieber als original auf originalhardware oder sehr, sehr gut originalgetreu emuliert vom hersteller direkt (virtual console).
remaster/2nd party ports sind müll.
resident evil 4 ist daher für mich zum beispiel auch ein nintendo exklusive.
erschien ja 1 jahr exklusiv für den cube.
und wegen einem miesen resident evil 6 (lol, was ein müll!), kaufe ich mir garantiert keine next-gähn hardware.
das hole ich mir noch nicht mal im steam-sale.
kapiert doch endlich, dass jeder individuelle gründe für eine konsole hat.
kommt die nx mit dem max mustermann chip von hans dampf, dann wäre es mir auch egal.
CISC und RISC - Die Gegensätze der Rechnerarchitekturen.
PS der ps3 cell basiert auf RISC, genauso wie die ibm RISC prozessoren in x360/gamecube/wii/wiiu
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RISC geht einen anderen Weg. Man beschränkt sich auf die wirklich notwendigen Befehle. Als Ausgleich hat man erheblich mehr Register (bis zu 256) auf dem Chip, so das man viel öfters schnelle Register-Register Operationen hat als langsame Speicher-Register Operationen. Die wenigen Befehle machen das Design einfacher und man kann den Prozessor billiger herstellen.
Anstatt Mikrocode verwendet man eine direkte Verdrahtung der Befehle im Dekodierer, wodurch die Ausführung schneller als bei CISC ist. Gleichzeitig vereinheitlicht man das Datenformat. Bei CISC kann ein Befehl mal ein Byte, mal drei Byte lang sein, dazu kommen eventuell noch einige Bytes für Daten. Kurzum, das Dekodieren eines solchen Befehles dauert, wodurch Zeit verloren geht. Bei RISC haben alle Befehle eine einheitliche Länge, wodurch das Dekodieren schneller geht, aber Code zwangsläufig größer ist.
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die x1/ps4 sind keine konsolen, sondern "mini-pcs"
Ach und ob x86 oder ARM64 ist der konsole recht egal und der Vulkan APi sowieso wo Nintendo ja Mitglied ist. Im gegenteil ich finde x86 in konsolen sogar etwas übertrieben da da passt ARM technisch einfach besser.
Denn wie waren damals die Aussagen der Entwickler durch die x86 Technik werden die Games billiger naja ich habe davon irgendwie nichts mitbekommen im gegenteil teurer geworden und schlechter geworden finde ich.
Dankeschön Konsolen mit x86 dafür.
Interessanterweise haben aber auch Spiele, die sich weniger an Erwachsene richten, des öfteren recht düstere Hintergrundgeschichten: Splatoon und Pikmin etwa spielen beide auf einer postapokalyptischen Erde, auf der die Menschheit längst ausgestorben ist (bei Splatoon übrigens explizit durch Umweltverschmutzung); bei Earthbound/Mother 2 muss man genau das verhindern, , bei Super Paper Mario ist das gesamte Universum in Gefahr, vernichtet zu werden, und für eine der Welten kommt man sogar zu spät, bei Super Mario Galaxy 2 wird am Ende alles zunichte gemacht weil ein massives Schwarzes Loch die gesamte Galaxie und alles darin verschlingt, Kirby Bosse, die in einem Horrorfilm nicht fehl am Platz wirken würden, und Fußball ist dort so brutal dass man glatt massive Rüstungen tragen muss. Ein Aspekt, der mMn zu wenig Beachtung bekommt.