Zum Release: Hands-on-Test Nintendo 3DS - wie gut ist der 3D-Bildschirm wirklich?
3DS im Hands-on-Test: Nintendo hatte mit der Wii Ende 2006 die Spiele-Branche neu aufgemischt und nun steht mit dem Nintendo 3DS ein weiteres innovatives Spielgerät in den Startlöchern. PC Games Hardware konnte sich nun einen ersten Eindruck vom Gerät verschaffen.
Der Nintendo 3DS steht ab dem 25. März 2011 in den Händlerregalen. Harald Ebert von Nintendo hat der Redaktion einen Besuch abgestattet und gleich sechs Geräte mitgebracht, die von uns ausgiebig getestet werden konnten. Doch was erwartet den Spieler für nicht ganz preiswerte 249 Euro? PC Games Hardware hat den Hand-on-Test gemacht.
Nintendo 3DS im Test: Die Spielewelt in 3D neu erleben
Die Innovation beim Nintendo 3DS ist natürlich der obere Bildschirm, der einen räumlichen 3D-Effekt komplett ohne 3D-Brille ermöglicht. Wenn Sie bislang Filme im Kino oder zuhause in 3D erleben wollten, mussten Sie eine 3D-Brille aufsetzen. Umso beeindruckender ist das Produkt beim erstmaligen Betrachten von 3D auf dem neuen Nintendo-Gerät. Die 3D-Darstellung ist gelungen und man glaubt, dass man in den Bildschirm tief hineinblicken kann. Dabei ist uns aufgefallen, dass das Gerät relativ still gehalten werden muss. Wird der Blickwinkel nur leicht verändert, lässt sich der 3D-Effekt oftmals kaum noch richtig wahrnehmen; ein Schwindelgefühl setzt ein. Neben dem oberen Bildschirm befindet sich ein Regler, mit dem sich der 3D-Effekt stufenlos einstellen lässt. Dies geschieht in Echtzeit, sodass kein Optionsmenü aufgerufen werden muss, um die 3D-Stärke zu verändern oder zu deaktivieren. Uns ist dabei aufgefallen, dass die Grafik mit 3D-Effekt sichtbar hochwertiger aussieht.
Quelle: PC Games Hardware
3D-Bilder können mit den Kameras erstellt werden.
Nintendo 3DS im Test: Ist der 3D-Modus für die Augen gefährlich?
Nintendo selbst empfiehlt das Gerät nur für Kinder ab sieben Jahren, da sich die Augen bis zu diesem Alter noch in der Entwicklung befinden. Langzeitstudien gibt es aber noch nicht, Nintendo ist hier aber dennoch eher vorsichtig eingestellt. Eltern können den 3D-Modus im Einstellungsmenü auch mit einem Passwort deaktivieren. In den ersten Spieleminuten war der Effekt für unsere Augen relativ anstrengend. Dabei hat man das Gefühl, dass man mit den Augen schielt. Nach einer etwas längeren Spielzeit lernt man aber, das Gerät ruhiger zu halten. Dies führt zu einem besseren 3D-Effekt und sorgt dann auch für weniger Spiegelungen auf dem Glas-Display. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass sich die Augen erst etwas an die dreidimensionale Optik gewöhnen müssen. Ist diese erste Eingewöhnungszeit aber überwunden, erlebt der Spiele je nach Spiel teils wirklich gute Effekte. Dennoch haben wir den 3D-Tiefenregler meist gleich auf eine niedrige Stufe gestellt, da dies für die Augen weniger anstrengend ist.
Nintendo 3DS im Test: Die 3D-Spiele
Den besten Effekt konnten wir vor allem bei Nintendogs bewundern. Eher anstrengend ist der 3D-Modus dagegen in Pilotwings Resort. Dafür macht dieser Titel vor allem spielerisch sehr viel her und wäre derzeit unser Favorit. Ebenfalls sehr gut gelungen ist Super Street Fighter IV. Fans der Serie fühlen sich hier sofort wohl. Special-Moves können hier einfach per Klick auf dem Touch-Screen ausgeführt werden und erfordern daher keine Fingerakrobatik. Die 3D-Darstellung setzt hier aber keine neuen Maßstäbe, kann sich aber durchaus sehen lassen.
Quelle: PC Games Hardware
Am 25. März 2011 erscheint das Gerät in Deutschland.
Erstes Fazit: Nintendo 3DS
Technik-Enthusiasten sollten sich den Nintendo 3DS auf jeden Fall beim Händler anschauen. 249 Euro sind sicherlich kein Schnäppchen, doch Technikfans der ersten Stunde mussten schon immer etwas tiefer in die Tasche greifen und werden mit dem Gerät sicherlich auch Freunde begeistern können. Im Dauereinsatz muss sich allerdings noch zeigen, ob der 3D-Effekt nicht doch störend ist. Notfalls lässt sich aber bequem per Schieberegler ein 2D-Bild einstellen. Inzwischen ist der Nintendo 3D(S) dank mehreren Kameras, WLAN, MP3-Funktion und Co. mehr als eine mobile Spielekonsole geworden. Für die Innovationen hat Nintendo jedenfalls unsere Anerkennung verdient.

Jaja, aber zum Gaming gehört halt auch Spaß... Aber die Hardware zu bestaunen und zu berühren macht auch Bock. Nur mit ins Bett nimm ich den Nintendo 3DS nicht XD
Die Frage ist, warum sie nicht auch in Software gespalten werden?
Bei den Kameras würde ichs vielleicht noch einsehen, wenn einem passende Linsen zu teuer oder die Formatkompatibilität zu wichtig war, aber bei 3DS exklusivem Inhalt (z.B. dem OS, etwaigen kommenden 2D Spielen), hätte es eigentlich möglich sein sollen, mit rechteckigen Pixeln zu arbeiten.
Spaß ist übrigens ein ganz anderes Thema. Spaß hat was mit Spielequalität usw. zu tun, aber wir sind hier nicht bei pcgFUN, sondern bei pcgHARDWARE
Ein benachbartes Pixel-Päärchen hat immer die gleiche Farbe, selbst wenn das (z.B. bei der Klammer) eine unnötig verpixeltes Bild bedeutet.
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Die 3DS kann nur 400x240. Im 3D Modus berechnet sie die für jedes Auge getrennt, aber im 2D Modus kann sie die verfügbaren Spalten nicht für zusätzliche Details nutzen. Man könnte auch sagen: Das Display hat eigentlich nicht 800 Spalten, sondern nur 400, aber 6 Subpixel pro Pixel.
Ähm... ist komisch, warum hat dann Nintendo im 2D Modus das Pärchen aufgespaltet? Dann wären halt die Pixel... okay, Subpixel halt länger... aber das würde dann wohl nicht mit Video und Bild Daten von der 3D Kamera passen... das Wäre dann in der Breite gestaucht. Naja, ist eigendlich egal, ich hab das Gerät und es macht mir Spaß, FERTIG! Auch für alle 3D hasser oder "Nintendo ist kacke"-Sager sollten sich dennoch mal im örtlichen Laden das Teil ansehen.
Ein benachbartes Pixel-Päärchen hat immer die gleiche Farbe, selbst wenn das (z.B. bei der Klammer) eine unnötig verpixeltes Bild bedeutet.
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Die 3DS kann nur 400x240. Im 3D Modus berechnet sie die für jedes Auge getrennt, aber im 2D Modus kann sie die verfügbaren Spalten nicht für zusätzliche Details nutzen. Man könnte auch sagen: Das Display hat eigentlich nicht 800 Spalten, sondern nur 400, aber 6 Subpixel pro Pixel.
(unter den Gesichtspunkten versteh ich den Aufwand mit einem aktiven Raster endgültig nicht mehr. Hätte man stattdessen ein Linsensystem genommen, hätte man ein helleres 3D-Bild bei quasi gleich gutem 2D gehabt und teurer als eine zusätzliche LCD-Schicht sollte das auch nicht sein)
Das erste ist vom Aktivitätslog, beim zweiten das untere drittel des kleinen "k".
Das dritte ist dann von der Datumsangabe bei Aktivitätslog und das letzte Bild zeigt das "D" oben rechts.
Wenn du noch andere Bilder haben willst, dann sag bescheid, ich werd´ dann versuchen die zu machen