Seasonic Prime auf der CES: Erste Netzteile mit 80 Plus Titanium
Auf der CES 2016 stellte die Netzteilexperten von Seasonic die neue Prime-Serie vor, mit der sie erstmals in die Titanium-Effizienzklasse einsteigen. Zahlreiche aktive und passive Modelle sollen jeden Einsatzbereich abdecken.
Nicht nur Modding-Experten schwören auf die Netzteile von Seasonic - einem Hersteller, der schon seit über 40 Jahren im Geschäft ist und bereits Netzteile für den Apple II entwickelte. Auf der CES in Las Vegas stellte uns Walter Sun von Seasonic Europa das neue Flaggschiff der Firma vor: die Prime-Serie, mit der die Taiwaner in die Titanium-Effizienzklasse einsteigen.
Passiv oder aktiv gekühlt?
Seasonic setzt hohe Ansprüche an die Effizienzklasse der Prime-Serie, die sich in drei Untergruppen aufteilt. Die "kleinste" ist die Platinum-Variante mit eingebautem Lüfter, die in Abstufungen von 550 bis 1.200 Watt erhältlich ist. Die Titanium-Netzteile gibt es entweder lüfterlos - mit 400 beziehungsweise 550 Watt - oder mit eingebautem Lüfter. Hier haben Kunden die Wahl zwischen 650, 750, 850 und 1.000 Watt. Allen Netzteilen gemein ist eine Garantiezeit von satten zehn Jahren: Ein Zeitrahmen, der seinesgleichen sucht. Von Titanium-Einheiten weit jenseits der 1.000 Watt hält Seasonic übrigens nicht viel - zu wenige Nutzer brauchen wirklich eine so hohe Leistung.
Weniger Kabel sind mehr
Seasonic war Vorreiter bei der Entwicklung modularer Netzteile. Dieses Konzept entstand beinahe zufällig: Bei der Herstellung gab es immer wieder Engpässe, wenn alle Kabel mit dem fertigen Netzteil verlötet werden mussten. So kam ein Ingenieur auf die Idee, sie mit Steckverbindungen an den Spannungswandler anzuschließen - und der Rest ist Geschichte. Weil allerdings jede zusätzliche Verbindung für Verluste sorgt, setzten die Entwickler der Prime-Serie alles daran, so wenige Kabel wie möglich zu verwenden. Tatsächlich sind es nur noch drei an der Zahl: eins von der Platine zum Lüfter, eins für die Lüftersteuerung und dann ein Stromkabel zum Spannungswandler. Sämtliche Steckverbindungen sind über eine Kupferplatte direkt mit der Netzteilplatine verbunden.
Leise dreht der Lüfter
Weil sich der Lüfter erst dann in Bewegung setzt, wenn das Netzteil eine bestimmte Temperatur überschreitet, gab es manche Kunden, die es als defekt zurückgaben, weiß Walter Sun. Daher befindet sich nun ein Überbrückungsschalter auf der Gehäuserückseite, mit dem er in den Dauerbetrieb versetzt werden kann. Ansonsten springen die Prime-Lüfter erst ab bis zu 45 Prozent Last an. Für den eigentlichen Lüfter griffen die Entwickler auf ein industrielles Hochleistungsmodell von Sanyo Denki zurück. Doch im industriellen Einsatz stört es niemanden, wie laut die Blätter rotieren. Deshalb rückten erneut die Seasonic-Ingenieure an, um den Kollegen von Sanyo Denki dabei zu helfen, das Laufgeräusch zu minimieren.
Silbergitter und Luftschlitze
Auch optisch soll man auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um Seasonics Flaggschiff -Netzteil handelt. An den Seiten befinden sich rennwagenartige Luftschlitze, die Oberseite der Titanium-Reihe hebt sich mit einem Silbergitter vom sonst schwarzen Metall ab. Zum Preis der um die zwei Kilo schweren Prime-Geräte konnten wir Walter Sun noch nichts entlocken. Auch einen Termin, zu dem die ersten Netzteile im Handel erhältlich sein werden, gibt es noch nicht - doch wir gehen davon aus, dass die Prime-Reihe noch in diesem Quartal in die Läden kommen sollte.
Meine beiden 22" Monitore mit 1920×1200 werden vielleicht mal gegen erneuert, aber da gibt es aktuell in den Größen von 22-24" nur Schrott:\
Mir würde ja schon 2560×1600 reichen.
Größer geht nicht, weil ich einen Pivot betreibe udn ich meinen Kopf nicht so weit nach oben neigen kann, HWS kaputt:\
Es gibt leider kaum Netzteile unter 400W:\
Hab jetzt nur ein 380W, weil damals vor ca. 10 Jahren das S12 mit 330W beim Händler nicht lagernd war.
Eine SSD, 3 WD-Red 4TB und eine Hauppauge TV-Karte kommen noch rein.
Die TDP wird bei FM2+ sehr streng beschränkt und sobald die GPU gefordert wird taktet die CPU auf 3GHz runter.
Bei Intel kannst du die TDP überschreiten, im BIOS und auch mit dem XTU.
Die Lüfter drehen so langsam, da wirst du nicht viel Staub finden.
es ist meckern auf hohem Niveau, im Prinzip hast du recht, für die meisten sind die Vorteiles eines passiven Netzteils, bis auf die höhere Haltbarkeit dank mangelndem Lüfter, nicht interessant. Wer sich jedoch ein passives PC Projekt in den Kopf gesetzt hat sollte Nägel mit Köpfen man.
Was natürlich keine Garantie ist das alle Netzteile mit höherer Effizienz auch automatisch besser sind als die weniger effizienten, es gibt etlich Gold und Platinnetzteile deren verbaute Komponenten besser sein können. Allerdings wird der Mist schonmal dadurch herausgefiltert das man in einer anderen Liga spielt.
PS: Wenn du eine Diskusion gewinnen willst, im Sinne von besiegen, dann solltest du nicht zwanghaft die Aussagen deines Gegenübers verdrehen, das sieht dann irgendwann so aus als hättest es nicht verstanden und dann schaufelst du dir mit der eigenen Unwissenheit dein eigenes Grab.
Mir geht es nicht darum irgendendwie zu gewinnen und irgendjemanden fertig zu machen um mich daran hochzuziehen, sondern um den Gewinn, sprich die Bereicherung an Erkenntnis. Da unterscheiden wir uns eben.
Wenn ich die maximale Stromaufnahme erzwinge (Prime95AVX+Furmark) komme ich gemessen primärseitig bei etwa 700W raus, der PC läuft an einem 850er P11. Selbst wenn ich meinen Schädel auf den Boden mit dem Ohr direkt ans Netzteil lege bei der Last hört mans nur minimal - die entkoppelte ASXT im geschlossenen Gehäuse ist noch deutlich lauter.
Ganz ehrlich - es gibt keinen Grund für Passivnetzteile, das DPP11 ist definitiv nicht hörbar ohne wirklich das Ohr draufzulegen.