FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

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FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität (6)
Quelle: FSP

FSP hat die Netzteilserie Twins mit vorerst zwei Modellen ins Leben gerufen. Der Name bezieht sich auf den inneren Aufbau, der eigentlich aus zwei Netzteilen besteht. Beide lassen sich einzeln herausziehen und dank Hot-Swap-Fähigkeit im laufenden Betrieb auswechseln. Vor allem Betreiber eines kleinen Servers sollen damit glücklich werden.

FSP gehört nicht zu den bekanntesten Herstellern im Endkundenbereich, ist aber als OEM eine große Nummer. Mit der Baureihe Twins kommen nun zwei Netzteile auf den Retail-Markt, die für den semiprofessionellen Einsatz gedacht sind. Vor allem Betreiber eines kleinen Heim-Servers, die auf eine hohe Stabilität beziehungsweise Zuverlässigkeit aus sind, sollen angesprochen werden.

Im Inneren der Twins-Modelle arbeiten eigentlich zwei Netzteile, die über zwei Kaltgerätestecker getrennt mit Strom versorgt werden. Der Zweierverbund arbeitet redundant - sollte eines der beiden ausfallen, arbeitet das andere immer noch weiter und übernimmt die Last vom ausgefallenen Netzteil. Dank Hot-Swap-Funktionalität kann ein Netzteil im Betrieb ausgetauscht werden. Mit einer Zertifizierung nach 80 Plus Gold soll eine Effizienz von bis zu 90 Prozent erreicht werden. FSP hebt die DC-zu-DC-Technik hervor.

Beide Netzteile werden in ein ATX-konformes Gehäuse gesteckt, das die Kabel zur Verfügung stellt und über eine Zusatzplatine die Lastverteilung inklusive Überstromschutz übernimmt: Die 500-Watt-Version schickt im Zweierverbund jeweils 16 Ampere über drei 12-Volt-Schienen, die 700-Watt-Version jeweils 17 Ampere. Fällt ein Modul aus, übernimmt das andere die komplette Arbeit mit bis zu 43,3 beziehungsweise 60,0 Ampere. LEDs auf der Rückseite geben Rückmeldung über den Status. Grün bedeutet, dass alles in bester Ordnung ist, bei Gelb liegt ein Fehler vor und bei Rot ist das entsprechende Netzteilmodul ausgefallen. Über ein USB-Kabel können die Twins-Netzteile auch an ein Mainboard angeschlossen werden, woraufhin sich zahlreiche Statistiken und Werte auslesen lassen. In beiden Fällen stehen lediglich zwei 6+2-polige Stromkabel für Grafikkarten zur Verfügung.

Die Belüftung übernehmen die eigentlichen Netzteile und nicht etwa das Gehäuse mit einem großen Lüfter. Das hat den Nachteil, das lediglich zwei 40-mm-Lüfter passen, was sich negativ auf die Geräuschkulisse auswirken dürfte. In der deutschen Pressemitteilung nennt FSP derzeit nur die US-Preisempfehlung. Das Twins-Netzteil mit 500 Watt soll 399 US-Dollar kosten, das 700-Watt-Modell 499 USD. Der Hersteller betont, das herkömmliche redundant arbeitende Netzteile deutlich teuer seien. Die Auslieferung der 500er-Version soll zunächst beginnen.

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        wäre vllt sinnvoll jedes der beiden NT's an eine unterschiedliche Phase zu legen, häufig fallen ja nur einzelne Phasen aus. Aber im Zweifel fallen die beiden gewählten aus...und man sieht das Schlamassel weil das Licht ausgerechnet auf der dritten liegt
      • Von sinchilla Volt-Modder(in)
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        wäre vllt sinnvoll jedes der beiden NT's an eine unterschiedliche Phase zu legen, häufig fallen ja nur einzelne Phasen aus. Aber im Zweifel fallen die beiden gewählten aus...und man sieht das Schlamassel weil das Licht ausgerechnet auf der dritten liegt
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        Zitat von takan
        leider hast die den antwortbutton gefunden. leider.

        @b2t

        und was ist nun bitteschön die dc-zu-dc technik? sind das etwa zwei dc comic superhelden die dafür sorgen, dass der server nicht kaputt geht? was halt ein superheld macht?
        DC-DC ist die englische Kurzform für Gleichspannung zu Gleichspannung. Das heißt man leitet einen Teil der Spannungen (3,3 und 5 V) aus eine anderen (12 V) ab. Bei höherwertigen Netzteilen ist diese Technik seit Jahren üblich und verbessert in den meisten Fällen die Effizienz, vor allem aber die Spannungsstabilität bei Crossloads. Die zusätzlichen Spannungsregler müssen nämlich zwangsläufig auch getrennt angesteuert werden – ältere gruppenregulierte Netzteile erzeugen 3,3 und 5 V dagegen direkt am Primärtrafo aus Wechselstrom und können die produzierte Leistung dann nicht unabhängig von der 12-V-Schiene regeln.
      • Von scully1234 BIOS-Overclocker(in)
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        Zitat von -Shorty-
        .
        Aber ich stimme dir zu, die Zielgruppe dürfte überschaubar sein.
        Hatte ich vor Jahren auch mal nur nicht als Redundanz

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        Zitat von Threshold
        Ich brauche keine USV und ich habe keinen Server. Ergo brauche ich auch kein FSP Netzteil.
        Abgesehen davon wird das auch nicht leise sein.
        leider hast die den antwortbutton gefunden. leider.

        @b2t

        und was ist nun bitteschön die dc-zu-dc technik? sind das etwa zwei dc comic superhelden die dafür sorgen, dass der server nicht kaputt geht? was halt ein superheld macht?
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: FSP Twins: Zwei Netzteile in einem Gehäuse mit hoher Stabilität

        Ich brauche keine USV und ich habe keinen Server. Ergo brauche ich auch kein FSP Netzteil.
        Abgesehen davon wird das auch nicht leise sein.
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