Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

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Der Hersteller Corsair ist nicht nur für seine Dominator-RAM-Serie bekannt, sondern auch aufgrund der wertigen Tower und Netzteile. Letztere Produktreihe wird mit der RM-Serie weiter ausgebaut.

Fast sechs Jahre ist es her, als der Hersteller Corsair seine TX-Netzteilserie offiziell vorgestellt hat. Nun soll diese Serie durch die RM-Reihe abgelöst werden. Dabei biete die neue Generation der Netzteile eine 80 Plus Gold-Energieeffizienz. Im Klartext bedeutet diese Verifizierung, dass ein Wirkungsgrad von maximal 92 % bei 230 V AC erreicht wird. Erhältlich sind die Modelle in der Ausführung 450 W ($ 99,99 ≙ 75,- €), 550 W ($ 109,99 ≙ 83,- €), 650 W ($ 119,99 ≙ 90,- €), 750 W ($ 129,99 ≙ 98,- €), 850 W ($ 159,99 ≙ 121,- €) und 1.000 W ($ 199,99 ≙ 151,- €). Doch was kann diese Serie neues leisten?

In dieser Grafik ist zu sehen, dass sich die Lüfter im IDLE-Betrieb nicht drehen und erst bei 40 % Systemauslastung anspringen Quelle: Corsair In dieser Grafik ist zu sehen, dass sich die Lüfter im IDLE-Betrieb nicht drehen und erst bei 40 % Systemauslastung anspringen Durch den 135 mm Lüfter verspricht Corsair einen extrem leisen Laufbetrieb. Zusätzlich habe man eine "Zero RPM-Lüftertechnologie" für diese Serie möglich gemacht. Im Grunde genommen ist diese marketingtechnische Bezeichnung nichts anderes, als eine integrierte Lüftersteuerung. Einzige Besonderheit: Der Lüfter drehe sich nur bei höchster Auslastung. Damit sei das Netzteil im Idle-Betrieb des Computers nahezu geräuschlos. Aber warum nur nahezu? Ein nicht drehender Lüfter im Netzteil stellt eine passive Kühlung dar und ist geräuschlos - und nicht nahezu. Aus der mitgelieferten Bild-Datei, wird der Textkonflikt aufgelöst. So scheint sich der Lüfter tatsächlich nicht zu drehen. Welche weiteren, kleineren Geräusche allerdings entstehen geht aus der Pressemitteilung leider nicht hervor. Es lässt sich nur vermuten, dass die Spulen geringfügig fiepen.

Eine weitere Eigenschaft der Netzteilserie ist das "Digital Bridge-Kabel", die beim RM1000 mitgeliefert wird und für die anderen Ausführungen optional erhältlich ist. Dieses Kabel wird mit dem Mainboard verbunden und stellt eine Verbindung zwischen Netzteil und der Corsair-Link-Software her. Mit dieser Software lassen sich zum Beispiel die Temperaturen, sowie der Verbrauch und der Wirkungsgrad überwachen. Wie von Corsair nicht anders gewohnt ist, sind die Kabel des Netzteiles modular und können somit je nach Bedarf des Endkunden eingesteckt oder weggelassen werden - das gilt auch für die 12 V Schiene. Einzelne Kabel sind auch in verschiedenen Farben erhältlich. So können Endkunden jene Farbvarianten auswählen, die am besten zu ihrem PC-Innenraum passen. Wer sich also ein neues Netzteil leisten möchte oder sich gerade mit dem Neuaufbau seines Rechenknechts beschäftigt, für den steht die RM-Serie ab sofort im Handel zur Verfügung.

Hintergrund zu Netzteil

Das Netzteil ist einer der wichtigsten Komponenten im Rechner, denn eine stabile Stromversorgung des PCs ist maßgeblich für den stabilen Betrieb des Systems. Netzteile unterscheiden sich hauptsächlich in der Leistung, die sie an den Rechner abgeben können. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Wirkungsgrad: Anhand des 80-Plus-Logos erkennen Sie, wie effizient ein Netzteil arbeitet. Die Unterteilung ist 80 Plus, 80 Plus Bronze, 80 Plus Silber sowie 80 Plus Gold und 80 Plus Platinum. Achten Sie hier auf unseren Artikel 80 Plus erklärt: Wie effizient sind Netzteile ?

Hier gehts zum Preisvergleich der Netzteil-Serie RM!

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Mosed BIOS-Overclocker(in)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Zitat von Stefan Payne
        Und wie du jetzt von einer geänderten Steckerbelegung auf Profitgeilheit kommst, erschließt sich mir absolut nicht...
        Denn, wie die Leute im Support leidvoll feststellen mussten, ist das ein übliches Problem bei einer angeblichen RMA, dass jemand alte Kabel (ie P7, E7, E8) an einem neuen Netzteil (L8, E9, ab P8) verwendet werden...
        Weil es technisch kaum einen Grund geben kann, warum einfache ummantelte Kupferkabel (denn genau das dürften die Laufwerkskabel sein) an einem 550W Netzteil funktioneren, aber an einem 480W NT nicht funktionieren sollte. Die Leistung, die über SATA abgegeben werden darf, ist garantiert genormt.
        Schutzschaltungen wirken wohl eher im Netzteil selber.
        Und wenn ich mehr Kabel brauche, muss ich nun ja neue kaufen. (Sofern der Support nicht tatsächlich welche kostenlos verschickt)

        Das es da RMA gibt dürfte an einem "Konstruktionsfehler" liegen: Die Stecker sind nämlich identisch, die Pinbelegung anders. Versucht man nun ein P7 Kabel am E9 zu nutzen und dann ist auf einmal Masse mit + vertauscht oder ähnliches... (Wobei das eher das Laufwerk grillen dürfte?! RMA ist vermutlich, dass das Netzteil keinen Strom liefert)
        Wenn man schon die Pinbelegung ändert, sollte man die Stecker vertauschungssicher gestalten oder mindestens dick und fett irgendwo vermerken, dass die Kabel inkompatibel sind. Nicht jeder kommt auf die Idee die Pinbelegung anzuschauen, aber mit Sicherheit auf die Idee, die Kabel könnten kompatibel sein. Schließlich ist die Leistung von SATA/PATA genormt.

        Es kommt ja auch keiner auf die Idee, dass das Kaltgerätekabel von Netzteil 1 nicht an dem von Netzteil 2 funktionieren könnte. Und da geht nun wirklich unterschiedlich viel Leistung drüber.
      • Von Mosed BIOS-Overclocker(in)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Zitat von Stefan Payne
        Und wie du jetzt von einer geänderten Steckerbelegung auf Profitgeilheit kommst, erschließt sich mir absolut nicht...
        Denn, wie die Leute im Support leidvoll feststellen mussten, ist das ein übliches Problem bei einer angeblichen RMA, dass jemand alte Kabel (ie P7, E7, E8) an einem neuen Netzteil (L8, E9, ab P8) verwendet werden...
        Weil es technisch kaum einen Grund geben kann, warum einfache ummantelte Kupferkabel (denn genau das dürften die Laufwerkskabel sein) an einem 550W Netzteil funktioneren, aber an einem 480W NT nicht funktionieren sollte. Die Leistung, die über SATA abgegeben werden darf, ist garantiert genormt.
        Schutzschaltungen wirken wohl eher im Netzteil selber.
        Und wenn ich mehr Kabel brauche, muss ich nun ja neue kaufen. (Sofern der Support nicht tatsächlich welche kostenlos verschickt)

        Das es da RMA gibt dürfte an einem "Konstruktionsfehler" liegen: Die Stecker sind nämlich identisch, die Pinbelegung anders. Versucht man nun ein P7 Kabel am E9 zu nutzen und dann ist auf einmal Masse mit + vertauscht oder ähnliches... (Wobei das eher das Laufwerk grillen dürfte?! RMA ist vermutlich, dass das Netzteil keinen Strom liefert)
        Wenn man schon die Pinbelegung ändert, sollte man die Stecker vertauschungssicher gestalten oder mindestens dick und fett irgendwo vermerken, dass die Kabel inkompatibel sind. Nicht jeder kommt auf die Idee die Pinbelegung anzuschauen, aber mit Sicherheit auf die Idee, die Kabel könnten kompatibel sein. Schließlich ist die Leistung von SATA/PATA genormt.

        Es kommt ja auch keiner auf die Idee, dass das Kaltgerätekabel von Netzteil 1 nicht an dem von Netzteil 2 funktionieren könnte. Und da geht nun wirklich unterschiedlich viel Leistung drüber.
      • Von Stefan Payne Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Zitat von Mosed
        Etwas OT: Was ich bei dem E9 aber eine Frechheit finde: Das Netzteil hat vier Anschlüsse für Laufwerk-Stromkabel. Es liegen aber nur drei verschiedene Kabel bei.
        Wenn du das 4. brauchst: Nerv den Support, dass du gern ein Kabel mit den entsprechenden Anschlüssen (hast AFAIR 3 verschiedene zur Auswahl: Nur Molex, nur S-ATA oder kombiniert) haben möchtest. Wenn eins da ist, bekommst eins.

        Und zur Belegung: Ja, die P7 Stecker sind anders, die können nur bei E7 und E8 CM verwendet werden, beim E9 gehen dafür die Kabel vom P8/P9/P10 und L8...
        Und wie du jetzt von einer geänderten Steckerbelegung auf Profitgeilheit kommst, erschließt sich mir absolut nicht...

        Denn, wie die Leute im Support leidvoll feststellen mussten, ist das ein übliches Problem bei einer angeblichen RMA, dass jemand alte Kabel (ie P7, E7, E8) an einem neuen Netzteil (L8, E9, ab P8) verwendet werden...
        Zitat von Insider
        Corsair verbaut keine Schrott Lüfter
        Yate Loon Lüfter sind schrott.

        Wenn ich in einer normalen Sitzposition deutliche mechanische Geräusche (klackern) wahrnehmen kann, ist der Lüfter mist. Von dem will ich nur ein Rauschen der Luft hören...
        Lagergeräusche (oder ähnliche Geräusche) gehen mal absolut gar nicht...

        Gut, ich spreche hier nicht von einem Corsair Netzteil sondern einem Huntkey, aber Yate Loon ist halt Yate Loon. Und von den D12SL, die ich her habe (müssten 4 oder 6 sein) sind nur 2 halbwegs erträglich.
      • Von quantenslipstream Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Andere Anforderungen an die Schutzschaltungen und Kabellängen.
      • Von Mosed BIOS-Overclocker(in)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Zitat von quantenslipstream
        Man soll die Kabel verschiedener Modelle auch nicht miteinander mischen. Ist also nachvollziehbar, dass sich die Belegung unterscheidet. Mit Profitgeilheit hat das nichts zu tun, denn es wäre kostengünstiger, wenn alle Kabel gleich wären.

        Welchen technischen Hintergrund soll das haben? SATA bleibt SATA. Die Kabel von den beiden Netzteilen sind identisch - nur die Pinbelegung wurde geändert. Da kann es eigentlich keinen sinnvollen Grund für geben. Der Kaltgerätestecker ist auch immer gleich.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Corsair: Nachfolger der TX-Netzteilserie ab sofort erhältlich

        Alle +10°C halbiert sich grob die Lebensdauer von einem normalen Kondensator.
        Ein semi-passiver Betrieb verkürzt völlig sinnlos die Lebensdauer.
        Das ist einfach eine billige Möglichkeit ein leises Netzteil zu produzieren.
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