Asus ROG Swift PG258Q Test: 240 Hz jetzt auch mit G-Sync
Asus ROG Swift PG258Q im Test: Mit 240 Hz können endlich auch Mücken ein ruckelfreies Bild am Monitor sehen! Denn das Facettenauge einer Fliege nimmt erst ab etwa 240 Bilder pro Sekunde eine flimmerfreie Bewegung wahr. Ein Mensch sieht einen flüssiges Bewegtbild ab 22 Hz bis 90 Hz - je nach Kontrast und Licht. Spaß beiseite: Mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz ist ein Bild auch ohne G-Sync oder Freesync recht geschmeidig und arm an Bildrissen.
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Die Nische der hochfrequenten Monitore füllt sich langsam: Ende letzten Jahres erschien mit dem Benq Zowie XL2540 das erste Modell mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz- pünktlich zu Weihnachten. Eher angekündigt war in dieser Frequenzklasse aber der Asus ROG Swift PG258Q, der aber erst seit diesem Jahr im Handel verfügbar ist. Während beim Zowie die Bildwiederholrate fest ist, kommt im hochfrequenten Asus-Monitor ein G-Sync-Modul zum Einsatz, das die Bildfrequenz in spielen zwischen 30 und 240 Hz an die Framerate von Spielen anpasst.
Mit dem Acer Predator XB272bmiprz ist ein weiterer G-Sync-Monitor in der 240-Hz-Klasse gelistet, der aber noch nicht lieferbar ist. Einige Shops melden eine Verfügbarkeit ab Mitte April. Er ist das eine 27-Zoll-Modell, alle anderen sind 24,5-Zoll-Monitore. Der AOC Agon AG251FZ ist aktuell das einzige Freesync-Modell in der Hochfrequenzklasse. Die dynamische Bildwiederholrate wird hier ab 48 Hz angepasst.
Insgesamt sind also aktuell vier 240-Hz-Modelle im PCGH-Preisvergleich gelistet. Alle sind mit einem schnellen TN-Panel in Full-HD-Auflösung ausgestattet. Für FHD-Monitore sind die 240-Hz-Geräte mit Preisen etwa um 500 Euro noch relativ teuer. Denn 144 Hz gibt es schon in etwa ab der Hälfte.
Asus ROG Swift PG258Q - Ausstattung
Äußerlich unterscheidet sich der PG258Q nicht von den anderen ROG-Modellen. Typisch sind das mattgraue Todesstern-Muster an der Rückseite und der extravagante Dreipunkt-Standfuß, der in der Mitte ein rotes Logo auf die Tischfläche wirft. Neben zwei Schablonen mit unterschiedlichen Asus-Logos liegen auch drei Blanko-Aufsätze bei, die sich mit etwas Bastelei mit eigenen Logo-Kreationen ausstatten lassen. Ein nettes Gimmick des Gaming-Monitors.
Asus ROG Swift PG258Q - Ergonomie: Gewohnte Flexibilität
Wie viele Monitore ist auch beim PG258Q das Display um etwa 5 Grad nach unten neigbar und um 20 Grad nach oben. In der Höhe ist er um 12 cm zu verstellen und um 90 Grad schwenkbar (Pivot-Funktion). Außerdem ist das Display um die vertikale Achse, also um den Standfuß etwa 50 Grad drehbar (Swivel-Funktion). Wem diese Flexibilität nicht genügt, der kann den Bildschirm über die 100 × 100 Vesa-Aufnahme auch an einer Monitorhalterung betreiben. In Sachen Ergonomie lässt der Monitor daher keine Wünsche offen.
Quelle: PC Games Hardware
Asus ROG Swift PG258Q: 240 Hz jetzt auch mit G-Sync (10)
Asus ROG Swift PG258Q - Anschlüsse: Alles, was man braucht, mehr aber auch nicht
Mit einem Displayport-Eingang (1.2) und einer HDMI-Buchse (1.4) bietet der Monitor zwar keine besondere Anschlussvielfalt, aber mehr bzw. andere Anschlüsse werden auch kaum (mehr) gebraucht. G-Sync erfordert ohnehin DP - wer ein anderes Videosignal nutzen möchte oder gar muss, spart sich besser den Preisaufschlag für das Feature.
Über eine Klinkenbuchse wird das Audiosignal der beiden Videoanschlüsse an Kopfhörer oder externe Boxen durchgereicht. Über eigene Lautsprecher verfügt der Monitor nicht. Die werden bei so einem Gaming-Modell auch nicht benötigt, da der dürftige Sound von internen Monitorboxen den Ansprüchen eines Gamers kaum genügt. Meist kommt hier ohnehin ein Headset oder externes Soundsystem zum Einsatz.
Zudem bietet der Asus zwei USB-3.0-Buchsen an der Rückseite - ein entsprechendes USB-Kabel liegt dem Gerät bei. Mit einem HDMI- und einem DP-Kabel sowie dem externen Netzteil ist der Lieferumfang außerdem entsprechend ausreichend. Das Kabelmanagement der ROG-Modelle ist vorbildlich: Die Anschlüsse sind hinter einer Steckabdeckung versteckt und die Kabel werden über ein Loch im Standfuß nach hinten geleitet.
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Asus ROG Swift PG258Q - OSD-Menü: ULMB, Overdrive und Dark Boost
Der kleine Joystick an der Rückseite eines jeden Asus-Monitors bietet eine angenehmen Navigation durch die Monitor-Einstellungen. Typisch für die Gaming-Monitore für Asus sind das einblendbare Fadenkreuz, ein Fps-Zähler sowie ein Timer. Ebenso obligatorisch sind die sechs vorkonfigurierte Display-Profile. Darüber hinaus kann das Bild auch an allen drei RGB-Kanälen manuell konfiguriert werden. Drei Optionen sind besonders für Gamer interessant:
- ULMB (Ultra Low Motion Blur): So nennt Nvidia seine Technik, mit der zwischen jedem Frame ein schwarzes Bild einfügt. Dadurch wird das Ghosting verringert und Bewegungen werden schärfer. Leider ist die Funktion nicht kompatibel mit G-Sync und funktioniert nur bei 85, 100 oder 120 Hz. Beim PQ258Q ist daher meist G-Sync oder die festen 240 Hz die besseren Optionen. Andere Hersteller nennen die Technik "Black Frame Insertion" (BFI) oder Benq etwa "Dynamic Accuracy" (DyAc), die beim 240-Hz-Zowie aber nicht vorhanden ist.
- OD (Overdrive): Mit einer "Übersteuerung" der Flüssigkristalle verringert sich die Reaktionszeit der Pixel und Bewegungen hinterlassen weniger Schlieren. Je höher die Spannung, umso stärker neigen sie zum sog. Korona-Effekt - ein heller Schatten bei Bewegungen. Der eine Nachteil wird von einem anderen ersetzt. Im Menü ist die Intensität des Overdrive daher oft gestaffelt, um einen Kompromiss aus Schlieren und Korona zu wählen. Meist ist eine mittlere Stufe die beste Wahl - so auch beim PG258Q: Er bietet unter "OD" die Stufen "OFF", "Normal" und "Extreme".
- Dark Boost: Mit dieser Funktion werden dunkle Bereiche aufgehellt, ohne gleich die ganze Helligkeit oder den Gamma-Wert hochschrauben zu müssen. Sie eignet sich für Spiele mit einem hohen Dynamikumfang bzw. vielen dunklen Stellen.
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LG komm bitte endlich aus dem Quark!
LG komm bitte endlich aus dem Quark!
Mein letzter hatte 200Hz und mein jetziger 144Hz.
Und ich spiele alles damit.
Wenn man sich natürlich auf WQHD versteift, muss man noch warten.
Zudem hat IPS auch keine wirklich besseren Reaktionszeiten, da braucht es dann schon TN und selbst kann es noch schlieren.
Es gibt 39 Monitore mit Gsync.
18 TN, 11 VA und 10 IPS, wo ist da das schwierige Thema.
Liegt wohl auch viel daran, dass immer nur alle IPS wollen.
Naja, ich bleib bei VA und 144Hz, da nehme ich auch gerne FHD in Kauf.
Es gibt übrigens auch keinen einzigen 27" 1440p Monitor mit VA Panel laut Geizhals. G-Sync ist ebenfalls ein sehr schwieriges Thema bei VA Monitoren.