GIGABYTE AORUS CO49DQ: Was bietet der Curved-Gaming-Monitor?
Mit dem AORUS CO49DQ bringt GIGABYTE einen Monitor mit einer attraktiven Panel-Kombination auf den Markt. Nicht nur das 32:9 Format, auch die hohe Auflösung von 5.120 × 1440 Pixeln und vor allem die OLED-Paneltechnik machen das 49-Zoll-Biest für 1.120 Euro auf dem Papier zu einem echten Hingucker.
Wir haben das neue GIGABYTE-Monster einmal genauer unter die Lupe genommen und hinterfragt, was man für diesen Preis alles bekommt.
Design und Ergonomie
Der Monitor mit einer 49-Zoll-Diagonale kommt im breiten 32:9-Format. Auflösungs- und größentechnisch kann man von zwei aneinander geklebten 27-Zoll-QHD-Monitoren sprechen. Um ein immersives Erlebnis zu bieten und ein zum Rand verzerrtes Bild zu verhindern, hat das Panel eine 1800R Krümmung spendiert bekommen. Bei schmaleren Bildschirmformaten vielleicht diskutabel, bei 32:9 jedoch sinnvoll, um der Verzerrung durch das Format entgegenzuwirken. Mit dünnen Rändern und einem schlichten Design ist der OLED-Monitor eher etwas für das cleane, elegante Gaming-Zimmer, als für die bunte RGB-Bude. Eine Beleuchtung wurde nicht verbaut. Stattdessen präsentiert sich das Gerät in schlichtem Schwarz mit kleinen Design-Akzenten, wie beispielsweise den GIGABYTE-AORUS-Logos. Der V-förmige Standfuß schafft Platz hinter dem Monitor, und schränkt nur bedingt die Fläche davor ein. Schließlich möchte man vor solch einem Brocken nicht in 10 Zentimeter Abstand sitzen. Die Gaming-Tastatur passt somit ohne Probleme auf den Tisch. Am stabilen Standfuß hängt der Monitor und lässt sich um 13 cm in der Höhe verschieben. Der Breite geschuldet findet man zwar keine Pivot-Funktion, dafür aber die Möglichkeit den Bildschirm um -5 bis +21 Grad zu neigen.
Ausstattung
Die Anschlussvielfalt des CO49DQ ist als sehr gut zu bezeichnen. Es ist alles Nötige an Bord: mehrere USB-Anschlüsse inklusive USB-C mit 18 W-Power Delivery, sowie ein Displayport 1.4 und zwei HDMI 2.1-Anschlüsse. Bei einer Auflösung von 5.120 × 1440 Pixeln bei 144 Hz und einer Farbtiefe von 10 Bit, wurden mit zwei HDMI 2.1-Anschlüssen keine Kompromisse gemacht. Der Line Out in Form einer Klinkenbuchse kann genutzt werden, um Kopfhörer oder Soundanlagen mit dem Monitor zu verbinden. Wobei dies gar nicht zwingend nötig ist, denn der CO49DQ verfügt über zwei integrierte Lautsprecher mit je 5W Leistung. Beim Blick in das Optionsmenü des Geräts wird klar: Hier ist alles an Bord. Von sogenannten "Gaming Features", wie Schwarzaufhellung, FPS-Counter und Fadenkreuz bis zu PiP, PbP und KVM findet man alles, was das Herz begehrt. OLED sei Dank: Systeme wie ULMB, Pixel-Overdrive und Co. werden allesamt nicht benötigt.
Standbildqualität
Die Pixeldichte ist dank Dual-QHD mit 119,9 ppi relativ hoch, zumindest im Vergleich zu Dual-FHD-Modellen. Der 4K-Konkurrenz ist das Panel in Sachen Pixelanzahl noch leicht unterlegen. Spielen in diesem Format erfordert aber auch hier halbwegs potente Hardware, um die mögliche Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, die der Monitor nativ unterstützt, auszunutzen.
Dank der OLED-Technologien verfügt das Panel natürlich über einen hervorragenden Kontrast. Die abgeschalteten Pixel erzeugen schlicht kein Licht mehr, schwarz ist auch wirklich schwarz und der Kontrast steigt ins Unendliche. Auch mit einer guten, gleichmäßigen Ausleuchtung, die mit einer maximalen Abweichung von 6 Prozent überzeugen kann, stellt sich das Panel als hochqualitativ dar. Wie auch die Farbwiedergabe zeigt: Der Monitor verfügt über eine 10-Bit-Farbtiefe und kann diese in der Farbraumabdeckung auch eindrucksvoll darstellen. Die sRGB- und AdobeRGB-Farbräume werden beide mit 176 Prozent respektive 121 Prozent mehr als vollständig abgedeckt. Die Farbwiedergabe ist generell die Stärke dieses Monitors, denn auch die Farbtreue ist mit einer Abweichung von nur 2,1 wirklich gut.
Detailbilder: GIGABYTE AORUS CO49DQ
Bewegtbild
Sobald die Action kommt, kann das OLED-Panel seine Stärken ausspielen. Die typische sehr niedrige Pixelreaktionszeit von unter einer Millisekunde sorgt zusammen mit der Bildwiederholfrequenz von 144Hz für ein scharfes Bewegtbild, das unter keinerlei Schlieren oder Ghosting leidet. Mit einem sehr niedrigen Input-Lag von 5,4 ms, steht schnellen Shootern nichts im Wege. Wer sich vor Screentearing fürchtet: Der AORUS CO49QD verfügt über Freesync und obwohl er nicht offiziell als G-Sync kompatibel bestätigt ist, funktioniert auch Nvidias Bildsynchronisation einwandfrei bis 144 Hz.
Fazit: Starker Monitor
Dem AORUS CO49QD kann man keine Vorwürfe machen. Es handelt sich um einen wirklich guten OLED-Monitor. Das GIGABYTE-Modell bringt sämtliche OLED-Vorteile wie das scharfe Bewegtbild und den guten Kontrast mit sich und kann seine eigenen Qualitäten vor allem im Bereich Farbwiedergabe ausspielen. Mit einer hervorragenden Farbraumabdeckung und einer guten Farbtreue ist der CO49DQ ein Multitalent und kann nicht nur als Gaming-Monitor eine sehr gute Figur machen. Für alle OLED- und Breitbild-Liebhaber ein gutes Produkt.
Wie schaut es bei euch aus, wäre so ein Format etwas für euch oder besitzt ihr sogar einen 32:9 Monitor? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! Für weitere Informationen zum Monitor gibt es bei GIGABYTE eine Produktseite zum AORUS CO49DQ GAMING MONITOR .
Zumindest habe ich nirgends gefunden, dass der Monitor QD-OLED Gen3 haben soll, die Monitore damit wurden auf der CES angekündigt aber kosten alle 1500€+.