12K-Gaming im Video: Drei Ultra-HD-Monitore mit 60 Hz im Triple-Crossfire kombiniert
Microsofts Senior Program Manager, Gavin Gear, hat in einem Blog sein neuestes Projekt veröffentlicht, bei dem er drei "4k"-Monitore (Ultra HD) per Eyefinity miteinander verband und das resultierende Spielerlebnis dokumentierte. Außerdem kam ein speziell angepasster Treiber zum Einsatz, um die Bildwiederholungsrate auf 60 Hertz anzuheben.
Das Projekt startete laut Gavin Gear, seines Zeichens Senior Program Manager bei Microsoft, mit drei Sharp Ultra-HD-Monitoren, welche er für einen gewissen Zeitraum ausgeliehen bekommen hat. Der Blog wurde daraufhin in drei Sektionen aufgeteilt. Als erstes kam die Kombination aus den drei Monitoren, welche durch AMDs Eyefinity-Software vom PC als einzelner Monitor angesehen wurden. Die höchstmögliche Bilderwiederholungsrate beträgt bei der Auflösung 30 Hertz im Single-Link. Daraufhin zeigte Gear das Spielerlebnis in einem Video, bei dem die Rennsimulation Dirt 3 zum Einsatz kam.
Als nächster Schritt war dieselbe Kombination mit einem 60-Hertz-Setup geplant, bei welcher die Asus Radeon HD 7970 DirectCU II Unterstützung durch eine zweite HD 7970 bekam. Realisiert werden sollte das Ganze durch einen Multi-Stream Transport (MST), den Sharp bei seinem Monitor integriert hat. Dadurch ist es möglich, den Monitor digital gesehen in zwei Teile zu differenzieren, wodurch ein physischer Monitor von Windows als zwei verschiedene Displays mit einer Auflösung von jeweils 1.920 x 2.160 gesehen wird. So wird praktisch ein Dual-Link simuliert, wodurch ein Ultra-HD-Monitor letztendlich doch 60 Hertz wiedergeben kann.
Das Problem, das jetzt auftrat, war, dass AMDs Eyefinity-Treiber keine sechs Monitore ansteuern können, die durch die Zweiteilung der drei Displays enstanden. Durch Verbindungen mit dem Chip-Hersteller konnte Gear dafür sorgen, dass er einen eigens für ihn angepassten Custom-Treiber bekam, der dieses Problem behob. Beim ersten Spieltest offenbarten sich daraufhin durchschnittlich 8 Bilder pro Sekunde, woraufhin ein dritter Pixelbeschleuniger in den Crossfire-Verbund aufgenommen worden ist. Leider war das Netzteil dafür nicht ausreichend stark dimensioniert, weshalb nur einige Spielminuten möglich waren, bevor die Schutzmechanismen gegriffen haben.
Nichtsdestotrotz ist das Projekt ein spannender Ausblick in die Zukunft, was dann Auflösungs-technisch möglich sein wird. Insgesamt wurden in der letzten Phase übrigens pro Sekunde 1.492.992.000 Pixel pro Sekunde gerendert. Den kompletten Blog können Sie im Windows-Blog nachlesen. Was halten Sie vom Spielen in solch hohen Auflösungen, würde Sie das auch reizen? Oder machen naheliegenderweise vorher die verbaute Grafikkarte beziehungsweise die Geldbörse Schluss?

Damit ist das Ganze dann kein Hexenwerk mehr. Einen grafischen 1 zu 1 Konsolenport könnte man aber womöglich sogar mit 60fps in 12K spielen.
Gab es da keine Diashow?