Weltweit größtes 4k-Display misst 1414 m² und steht in Kentucky
Das weltweit größte 4k-Display steht im US-Bundesstaat Kentucky und misst 1.414 Quadratmeter. Doch was macht ein solches Display in einem von Agrarwirtschaft geprägten Staat? Nvidia weiß es und ist auch dafür zuständig, dass die Pixel bunte Farben annehmen, denn die Kalifornier stellen die dafür nötige Grafikkarten.
Wie Nvidia in seinem Blog verraten hat, steht das größte 4k-Display mit 4.160 × 2.176 Pixeln im amerikanischen Louisville im Bundesstaat Kentucky. Kentucky fragen Sie sich jetzt? Genau da, im Bluegrass State. Den Namen hat er von den blaugrün blühenden Grasweiden, die den US-Bundesstaat prägen. Entsprechend ist Agrarwirtschaft groß angesagt und speziell die Pferdezucht.
Und so kommt es, dass Kentucky neben seinem Whisky auch ein weltbekanntes Pferderennen hat und genau da steht die Video-Wall mit 15.224 Quadratfuß (1.414,36 Quadratmeter) in rund 52 Metern Höhe. Das ist etwa so groß wie 3 NBA-Felder, 17 Badminton-Felder oder 338 Tischtennisfelder. Ein Fußballfeld hat übrigens 7.140 Quadratmeter. An der Rennbahn zeigt die Videowand in luftiger Höhe an, ob sie gerade ihr erschlichenes Erbe auf das falsche Pferd gesetzt haben oder ob sie als reicher Mann die neu gewonnene Kohle verprassen können. Der Blickwinkel beträgt 170 Grad, das ganze "Big Board" kostet 12 Millionen US-Dollar und wiegt ca. 540.000 kg.
Doch wo kommt Nvidia jetzt ins Spiel? Die Kalifornier stellen die Quadro-K5000-Grafikkarten, die die Videowand befeuern. Dann gibt es dort UHD-Replays von stolpernden Pferden und stolzen Gewinnern zu sehen, die mit 4k-Videokameras direkt vor Ort aufgenommen werden. Wenn es dem Zweck dient, kann auch ein eher konservativer Flecken wie Kentucky ganz modern sein. Das Kentucky Derby startet jeweils am ersten Samstag im Mai und läuft zwei Wochen.
Und falls sich jemand fragt: Hinter Quadro K5000 verbirgt sich vereinfacht ausgedrückt eine stark untertaktete Geforce GTX 680: Als Basis dient ein Kepler-GK104-Chip mit vollen 1.536 Shader-Einheiten an einem 256 Bit Speicher-Interface, welches 4 GiByte GDDR5-Speicher anbindet. Nvidia gibt an, dass die Single-Precision-Rechenleistung 2,15 TFLOPS beträgt und die Datentransfer-Rate bei 173 GB/s liegt. Damit ist klar, dass die Frequenzen bei rund 700/2.700 MHz liegen - eine Geforce GTX 680 kommt auf 1.006/3.000 MHz zuzüglich Turbo. Durch die niedrigeren Taktraten liegt die Total Board Power bei nur 122 Watt - Effizienz wird im Workstation-Segment groß geschrieben. Preis bei Einführung: 2.249 US-Dollar.


Wer die 12 Mio übrig hat, hat auch sicher noch ein Gewerbe und kann versuchen die Rechnung darüber laufen lassen zu lassen.