Gamer akzeptieren OLED trotz Einschränkungen: Marktanteile steigen rasant
Gamer akzeptieren OLED trotz Einschränkungen schneller, als man erwarten konnte. Die Marktanteile steigen rasant und deutlich schneller als auf dem TV-Markt - trotz hoher Preise.
OLED-Panels wären perfekt, gäbe es nicht zwei bis drei kleine Einschränkungen: die Helligkeit, die Pixelanordnung und das potenzielle Burn-in. Das scheint Kunden aber immer seltener zu stören. Gegenüber HDTVTest hat LG bestätigt, dass mittlerweile 22 Prozent aller Kunden auf dem PC-Gaming-Markt zu einem OLED-Panel greifen. Und das habe man binnen zwei Jahren erreicht - LG zählt hier ab der Einführung des ersten dedizierten für dieses Segment konsumierten Panels.
Die Zahl kommt zwar vom LG-Marketing, wird aber gegen eine ebenfalls selbst erhobene Zahl aus dem TV-Segment gestellt, wo erst 18 Prozent des Marktes auf OLED gewechselt sind. Die Adaptionsrate ist im PC-Monitor-Segment also deutlich höher als im TV-Markt, wo Geräte bereits seit 2013 verfügbar sind. Selbst, wenn man die ersten Jahre rausrechnet, steckt im PC-Segment also deutlich mehr Zugkraft trotz teils sehr hoher Preise.
Und LG war nicht mal der erste Anbieter, der dedizierte Geräte für das Gaming veröffentlicht hat. Samsung machte mit dem QD-OLED-Panel den ersten Schritt in Form des Alienware AQ3423DW und LG zog dann erst nach. Die ersten Panel-Generationen hatten dann auch noch den einen oder anderen Pferdefuß, bis man jetzt an einem Punkt ist, wo zwar nach wie vor Kompromisse einzugehen sind, die Spieler aber offenbar die Vorteile zu schätzen wissen.
Und wäre nicht der Preis, dürfte die Adaptionsrate sogar noch besser ausfallen. Gegenwärtig muss man aber noch 600 bis 700 Euro rechnen, um in die OLED-Welt einzusteigen. Das ist dann in der Regel ein 27 Zoll großes Panel mit 1440p. Wer auf 32 Zoll und 2160p springen will, muss dann bereits mit über 1.000 Euro rechnen. Zudem müssen sich Kunden zwischen den beiden grundlegend verschiedenen Ansätzen W-OLED von LG und QD-OLED von Samsung entscheiden, die beide ihr Für und Wider haben.
Bis die Preise nachgeben, werden also auch weiter Monitore wie der Samsung Odyssey G5 G55C auf Basis des günstigen VA-Panels oder der Ultragear 27GP850P-B auf Basis eines IPS-Panels ihre Kunden finden. Beide liegen unter 400 Euro und eine Stichprobe bei Amazon macht klar: In Massen gekauft wird eher Ware zwischen 150 und 300 Euro. Bei Mindfactory verschiebt sich das Bild leicht, da hier mehr Enthusiasten anteilig einkaufen, aber auch da gilt: Preise jenseits der 1.000 Euro sind nicht einfach zu rechtfertigen.
Ähnlich ist es auch bei den Fernsehern: OLED-Geräte sind teuer und die meisten Kunden bevorzugen große Bilddiagonalen und weniger Bildqualität. Auf der CES hatte LG Display zudem ein neues Panel vorgestellt, das auf zwei blaue Subpixel zum Rot und Grün setzt. Dafür sind bislang nur Fernseher angekündigt, aber diese Panelstruktur könnte weitere Bewegung in den Markt bringen. Für Spieler hatte man primär zwei gebogene Monitore im Programm, die nun 165/360 Hertz bei "5K2K" bieten.
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AW2 zum Glück nur im Ladescreen. Stalker 2 habe ich dann aber lieber ohne G-Sync gespielt. Auf der PS5 ist mir das Problem noch nie aufgefallen.
Allerdings schräg, dass dieses Problem immer noch besteht. Schwer vorzustellen, dass das jetzt einfach immer so sein soll bei OLED.
AW2 zum Glück nur im Ladescreen. Stalker 2 habe ich dann aber lieber ohne G-Sync gespielt. Auf der PS5 ist mir das Problem noch nie aufgefallen.
Allerdings schräg, dass dieses Problem immer noch besteht. Schwer vorzustellen, dass das jetzt einfach immer so sein soll bei OLED.
Angehende "Nachteile" die schon längst nicht mehr gibt.
Potentielles einbrennen kann zwar noch passieren wenn man Kontrast und Helligkeit auf max. Schraubt, aber das ist kein richtiges "einbrennen" wie es bie Plasma war, einmal Pixel Aktualisierung und alles ist wieder OK...
Pixelfehler gibts auch nicht mehr bei guten teureren Geräten.
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