Asus Proart Display 8K PA32KCX: 8K, Mini-LED und Pixeldichtenwunder hat einen Termin
Asus veröffentlicht im Oktober 2025 das Proart Display 8K PA32KCX - ein 8K-HDR-Mini-LED-Monitor mit 4.032 Dimmzonen, 1.200 cd/m² Spitzenhelligkeit und integriertem Auto-Colorimeter für professionelle Anwender.
Asus hat offiziell bekannt gegeben, dass das neue Proart Display 8K PA32KCX ab Oktober 2025 erhältlich sein wird. Damit bringt der Hersteller sein erstes 8K-HDR-Mini-LED-Display für professionelle Anwender auf den Markt, das mit 4.032 lokal dimmbaren Zonen und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.200 cd/m² aufwartet.
Der Monitor wurde bereits vor einiger Zeit angekündigt, und Asus hatte einige technische Details im Vorfeld verraten. Der PA32KCX löst im klassischen 8K-Format (7.680 × 4.320 Pixel) auf, wodurch bei dieser Bilddiagonale eine deutlich höhere Pixeldichte möglich ist - und damit mehr Arbeitsfläche sowie Schärfe im Vergleich zu 4K-Alternativen.
Apple hat es im Prinzip vorgemacht: Schon jetzt gibt es 5K- und 6K-Displays mit 27 und 32 Zoll, die mit Pixeldichten jenseits von 200 ppi gestochen scharfe Details liefern. Mit 275 ppi übertrifft der Asus-Monitor sogar die 256 ppi der Apple-Retina-Displays. Die Apple-Studiodisplays gelten als teuer und technisch überholt, während der PA32KCX zwar ebenfalls kostspielig sein dürfte, aber technisch mehr fürs Geld bietet.
Es werde Licht
Das Display erreicht eine dauerhafte Helligkeit von bis zu 1.000 cd/m², wodurch HDR-Inhalte über die gesamte Fläche hinweg mit hoher Leuchtdichte dargestellt werden können. In der Spitze seien bis zu 1.200 cd/m² möglich. Ermöglicht wird das durch ein IPS-Panel mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Dank Full-Array-Local-Dimming soll ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 erzielt werden. OLED-Panels erreichen zwar typisch bis zu 1.500.000:1, bleiben aber in der Helligkeit zurück.
In puncto Farbwiedergabe deckt der Monitor 95 % AdobeRGB, 97 % DCI-P3 sowie 100 % sRGB und Rec. 709 ab. Das Display arbeitet mit echter 10-Bit-Farbtiefe und wird werksseitig mit einem Delta-E unter 1 kalibriert. Ein Highlight ist der integrierte motorisierte Colorimeter, der automatische Kalibrierungen durchführen kann. Über die Proart-Calibration-Software sowie die Kompatibilität zu Calman und Colourspace CMS lassen sich erweiterte Farb-Workflows umsetzen - bekannt von anderen Proart-Modellen.
Anschlüsse bietet der PA32KCX reichlich: zwei Thunderbolt-4-Ports (USB-C mit DP-Alt-Mode), Displayport 2.1 und zwei HDMI-2.1-Eingänge. Ein Thunderbolt-Port liefert bis zu 96 W Leistung zum Laden von Notebooks, der zweite kann per Daisy-Chain einen weiteren Monitor ansteuern. Beide Ports unterstützen zudem den Auto-KVM-Switch. Ebenfalls integriert: PIP (Picture-in-Picture). Der Standfuß erlaubt Neigungs-, Schwenk-, Dreh- und Höhenverstellung, zudem liegt eine Streulichtblende bei.
Kompromisse bleiben
Im Monitormarkt gibt es noch immer keine perfekte Lösung für alle Einsätze. Die jeweiligen Stärken und Schwächen von IPS und OLED müssen gegeneinander abgewogen werden. Der PA32KCX ist klar kein Gaming-Display - bei 60 Hz ist Schluss. Trotz der 4.032 Dimmzonen bleiben typische IPS-Probleme wie leichtes Blooming und Glow physikalisch bedingt. Da Asus auf die Luxpixel-AGLR-Beschichtung (Anti-Glare, Low-Reflection) setzt, reduzieren sich Spiegelungen, doch superklare Kantenschärfe wie bei polierten Panels bleibt dadurch aus.
Tests im Oktober dürften spannend werden, denn die Zielgruppe legt Wert auf Farbtreue und Panel-Homogenität. Einen Preis nannte Asus noch nicht. Doch da bereits das spärlich verfügbare 6K-Modell mit Edge-Lit-Hintergrundbeleuchtung rund 1.600 Euro kostet, dürfte das 8K-Flaggschiff deutlich darüber liegen.
Quelle: Asus


Der alte TFT hat den Vorteil, das ich nicht immer eine neue / teure GPU brauch.
und gleich noch ein zweites: 'Was vor allem zählt sind die Inneren Werte'
Der alte TFT hat den Vorteil, das ich nicht immer eine neue / teure GPU brauch.
Ich freu mich schon drauf.