Nintendos Preispolitik zahlt sich aus: Mario Kart World ein Erfolg
Trotz des hohen Preises hat sich Mario Kart World seit dem Launch im Juni 2025 sehr gut verkauft. Das geht aus Nintendos aktuellem Finanzbericht hervor, der zugleich das starke erste Halbjahr der Switch 2 bestätigt.
Mit einem Preis von 79,99 Euro stand Mario Kart World schon vor Release am 5. Juni 2025 in der Kritik. Viele Fans hielten den Aufpreis gegenüber bisherigen Nintendo-Titeln für überzogen. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Laut Nintendos aktuellem Halbjahresbericht hat sich das Rennspiel bereits 9,57 Millionen Mal verkauft, und zwar inklusive der Bundle-Version mit der neuen Switch-2-Konsole. Die Veröffentlichung fiel mit dem Start der Nintendo Switch 2 zusammen, die im selben Zeitraum 10,36 Millionen Einheiten absetzen konnte. Die Gesamtverkäufe von Switch-2-Spielen summieren sich auf 20,62 Millionen Exemplare, wobei rund die Hälfte davon auf das Konto von Mario Kart World geht.
Die anhaltende Diskussion über den hohen Einzelpreis wird durch einen Detailaspekt abgeschwächt: Der 499,99-Dollar teure Switch-2-Bundle-Deal enthält Mario Kart World standardmäßig. Rechnet man den Konsolenpreis heraus, liegt der effektive Spielpreis bei etwa 50 Dollar. Damit wirkt das vermeintliche Premium-Preisschild zumindest teilweise relativiert, auch wenn Nintendo das Spiel offiziell als Vollpreistitel vermarktet. Verkaufszahlen beeindruckend sind, dürfte der Umsatz aus Einzelverkäufen niedriger ausfallen, als es die Stückzahlen vermuten lassen. Dennoch zeigt sich, dass Nintendos Strategie aufgeht: Ein hoher Preis schreckt offenbar nicht genug Spieler ab, um den Absatz zu bremsen.
Zusammen mit Spielen wie Donkey Kong Bananza (3,49 Millionen Verkäufe seit Juli) und dem anhaltenden Erfolg von Super Mario Party Jamboree bleibt die hauseigene Software der wichtigste Umsatztreiber. Trotz eines Rückgangs der digitalen Verkäufe um 2,8 Prozent und sinkender Erlöse aus der Film-Sparte konnte Nintendo im ersten Halbjahr 2025 einen operativen Gewinn von 145,1 Milliarden Yen erzielen eine Steigerung um 19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit insgesamt 10,36 Millionen verkauften Konsolen und einem anhaltend hohen Softwareabsatz dürfte die Switch 2 Nintendos Kurs für das laufende Geschäftsjahr stützen. Bis März 2026 peilt das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 2,25 Billionen Yen an - ein Plus von 93 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Nintendo plant laut Finanzbericht, den Schwung mit weiteren First-Party-Titeln zu halten: Kirby Air Riders erscheint im November, Metroid Prime 4: Beyond im Dezember. Hinzu kommen neue Editionen von Pokémon Legends: Z-A sowie Wiederveröffentlichungen älterer Spieleklassiker.
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Quelle: Nintendo via Gamingbolt

Lass es halt einen super guten Kart Racer geben, der vielleicht auch noch auf der Switch erscheint, und Mario Kart World ist abgeschrieben. Klar ist das jetzt auch schon eine Weile draußen, aber mit genug Voraussicht und Strategie kann ein anderer großer Publisher Nintendo immer eher den Rang ablaufen.
Ich sage ja nicht, dass das jetzt schon so ist, aber Nintendo (und nicht die Konkurrenz) arbeitet aktiv darauf hin.
Für Nintendo geht die Rechnung sicherlich auf. Keine Frage.
Bei einem Kauf werde ich schon genug Inhalte finden, aber insgeheim muss man die Launch Strategie schon etwas in Frage stellen.
Bis auf das langerwartete Metroid, welches noch kommt, kam ein Bananza raus, welches wohl zu nah an Mario Odyssey ist und nun folgt auch noch ein weiterer Funracer mit Kirby.
Pokemon Fans bleiben wohl auch trocken beim Anblick des neustens Ablegers.
Für das Game alleine sind 80 € auch absolut zu viel. Dafür bietet es einfach zu wenig.