H670, B660, H610: Günstigere Sockel-1700-PCHs für Intel Alder Lake

Intels Core-i-12000-Familie beinhaltet neuerdings auch bezahlbare Prozessoren, zu denen hochpreisige Z690-Mainboards eher schlecht passen. Drei neue I/O-Hubs sollen deswegen die Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse abdecken. Wir betrachten Ausstattungs und Features der B- und H-Modelle im Detail.

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H670, B660, H610: Günstigere Sockel-1700-PCHs für Intel Alder Lake
Quelle: PC Games Hardware

Hardware wird immer schneller, immer luxuriöser - und immer teurer. Seit 2019 vor allem letzteres und auch wenn Intels Core i9-12900K, i7-12700K sowie i5-12600K im letzten Jahr einiges in der Rubrik "Geschwindigkeit" boten und die zugehörigen Z690-Mainboards mit viel Ausstattung punkten: Bei Platinenpreisen bis über 1.000 Euro (und angekündigten, noch teureren Modellen) blieb 2021 vielen die Kauflust im Halse stecken. Im neuen Jahr schiebt Intel jetzt das günstigere Non-K-CPU-Portfolio nach, zu dem sich auf Seiten der Mainboards die I/O-Hubs H610, B660 und H670 gesellen.

Neue Intel-PCHs im Überblick

Diese bei Intel als "Plattform Controller Hub" bezeichneten Schnittstellen-Vervielfältiger basieren dabei alle auf dem gleichen Silizium wie ihr großer Bruder Z690, ein Teil der Schnittstellen wird aber zur Produktdifferenzierung deaktiviert. Insbesondere auf H610-Mainboards sind zusätzlich auch einige CPU-eigene Features gesperrt, dafür liegen die Preise für die eigentliche I/O-Chips zum Teil nur bei der Hälfte des Z690 - hinzu kommen bei einem ganzen Mainboard aber natürlich weitere, unveränderte Kostentreiber. Insbesondere die Stromversorgung der bis-zu-241-W-Prozessoren sowie die hohen Signalqualitäts-Anforderungen von PCI-Express 5.0 und DDR5 sind Kostentreiber, die sich im Low-End-Bereich negativ bemerkbar machen könnten. Für Käufer mit Mittelklasse-Ansprüchen oder höher dagegen vorteilhaft: Beide Key-Features lässt Intel quer durch alle Preisklassen aktiv, H610-Mainboard mit 64-GB/s-Grafikkarte und DDR5-4800 sind also denkbar. Veröffentlicht wurden bislang aber überwiegend Low-End-Platinen für günstigeren DDR4-RAM, von denen sich keine die Mühe eines PCI-E-Routings für mehr als 4.0-Geschwindigkeit macht. Intels Launch-Präsentation widmet den neuen I/O-Hubs nur diese eine Folie. In dieser sind sowohl die 'up to'-Präfixe beim B660 falsch (in der Realität lassen sich 3.0- und 4.0-Lanes uneingeschränkt nutzen) als auch die 'channels: 1'-Beschränkung beim H610. (Tatsächlich stehen die vollen 128 Bit in Form zweier DDR4- bzw. von vier DDR5-Kanälen zur Verfügung.) Quelle: PC Games Hardware Intels Launch-Präsentation widmet den neuen I/O-Hubs nur diese eine Folie. In dieser sind sowohl die "up to"-Präfixe beim B660 falsch (in der Realität lassen sich 3.0- und 4.0-Lanes uneingeschränkt nutzen) als auch die "channels: 1"-Beschränkung beim H610. (Tatsächlich stehen die vollen 128 Bit in Form zweier DDR4- bzw. von vier DDR5-Kanälen zur Verfügung.)

H610: Low-End wird viel besser, bleibt Low-End

Grundsätzlich ist der Einsteiger-PCH dabei, genau wie seine Vorgänger, auf ein Speichermodul pro Kanal beschränkt, wie uns Intel auch auf Nachfrage ausdrücklich bestätigt. Eine RAM-Aufstockung günstiger H610-Komplett-PCs wird also nur eingeschränkt möglich sein. In der offiziellen Launch-Präsenation aus den USA ist zudem ausdrücklich von "single channel memory" die Rede, was insgesamt nur ein DDR4- oder ein halbes (!) DDR5-Modul erlauben würde und schon allein wegen der extrem vom RAM-Geschwindigkeit abhängigen, in Einsteiger-PCs oft genutzten IGP eine Schnappsidee wäre. Die Produkt-Spezifikationen der Mainboard-Hersteller bestätigen aber den vollen Support von zwei über eigene Leitungen angebundenen Speichermodulen auch beim H610.

Sieht man vom PCI-E-5.0-Interface der CPU ab, ist die Ausstattung des H610 bestenfalls 'ausreichend'. Aber AMDs A520 ist auch nicht besser und der Vorgänger H510 war schlicht 'mangelhaft'. Quelle: PC Games Hardware Sieht man vom PCI-E-5.0-Interface der CPU ab, ist die Ausstattung des H610 bestenfalls "ausreichend". Aber AMDs A520 ist auch nicht besser und der Vorgänger H510 war schlicht "mangelhaft".
Gesichert sind dagegen zwei erwartbare und eine traurige Prozessor-Einschränkung: Wie ihre Vorgänger sind H610-Mainboards sowohl für CPU- als auch RAM-OC gesperrt und dürfen die 16 PCI-E-5.0-Lanes von Alder Lake nicht in zwei ×8-Links aufspalten, was im typischen Einsteiger-PC aber niemanden stört. Zusätzlich werden aber auch die vier 4.0-Lanes der Prozessoren gesperrt, über die bei teureren Sockel-1700-Platinen die primäre M.2-SSD angebunden wird. Stattdessen muss der H610 vier seiner eigenen 3.0-Lanes für diesen Zweck opfern - und davon gibt es zwar zwei mehr als beim Vorgänger, acht Stück insgesamt ist aber immer noch sehr wenig. Immerhin: Vier der bereits von H110, H310, H410 und H510 bekannten USB-3.X-Ports dürfen jetzt mit 3.1-Geschwindigkeit arbeiten, sodass H610-Platinen keine Zusatz-Controller für zeitgemäße Peripherie mehr benötigen. Da Intel-2,5G-LAN-PHYs weiterhin über einen dedizierten Port angebunden werden, bleiben im Optimalfall noch vier PCI-E-3.0-Leitungen für Erweiterungen und Zusatzausstattung übrig. Damit schließt Intel zu AMDs Einsteiger-Lösung A520 auf, die zwar in Kombination mit einem AM4-Prozessor insgesamt zwei Ports mehr für die Anbindung von Peripherie bietet, aber wegen einer künstlichen Beschränkung auf PCI-Express 3.0 für die Grafikkartenanbindung in der Summe nur knapp die halbe Gesamttransferrate nach außen erreicht.

B660: Die Mittelklasse ist stärker denn je

Aus gänzlich anderem Holz geschnitzt ist der B660. Bereits sein Vorgänger B660 bot etwas mehr Ressourcen als sein AMD-Pendant B550 und obendrein die Unterstützung für natives USB 3.2. An beiden Aspekten ändert sich auch beim B660 nichts; die USB-Ausstattung wurde sogar 1:1 übernommen: Zweimal USB 3.0 mit 5 GBit/s sowie vier 10-GBit/s-Leitungen, die entweder vier USB-3.1-Ports oder zwei 3.2er speisen können. Findige Mainboard-Hersteller nutzen die günstige Implementation des schnellen Standards und füllen für Low-Speed-Peripherie mit USB 2.0 und günstigen USB-3.0-Onboard-Hubs auf. Bei der PCI-Express- und SATA-Balance verschiebt Intel zwei Ports vom alten Laufwerks- zum gängigen, schnelleren Universal-Standard. Auf flexibles Sharing wird in der B-Klasse aber weiterhin verzichtet, sodass Mainboard-Hersteller weniger Gestaltungsspielraum als bei AMD haben. Dafür laufen von den jetzt 14 (bislang 12, AMD maximal 10) PCI-Express-Lanes beim B660 sechs Stück mit 4.0-Geschwindigkeit, was einen zweiten 64-GBit/s-M.2 ermöglicht und somit Intel-Mittelklasse-Platinen in Schlagdistanz zu den billigsten Modellen aus dem AMD-X570-Portfolio.

Selbst wenn man die Fortschritte bei den CPU-Kernen ignoriert: Die neue Alder-Lake-Mittelklasse steht besser da als die ersten Sockel-1151-High-End-Angebote mit Z170; dank modernerer Standards schlägt der B660 auch die Zwillinge Z270/Z370 und deren Nachfolger Z390/Z490 boten bis vor einem Jahr lediglich natives USB 3.1 extra. Quelle: PC Games Hardware Selbst wenn man die Fortschritte bei den CPU-Kernen ignoriert: Die neue Alder-Lake-Mittelklasse steht besser da als die ersten Sockel-1151-High-End-Angebote mit Z170; dank modernerer Standards schlägt der B660 auch die Zwillinge Z270/Z370 und deren Nachfolger Z390/Z490 boten bis vor einem Jahr lediglich natives USB 3.1 extra.
Aufseiten der CPU-Features gibt sich der B660 leider weiterhin einseitig: Wie beim Vorgänger lässt sich die volle Leistung der Spezifikationen ausnutzen, in diesem Fall also eine PCI-E-5.0-×16-GPU und eine primäre PCI-E-4.0-×4-SSD direkt an den Hauptprozessor anbinden - wenn der Mainboard-Hersteller das will. Eine ganze Reihe von Platinen wird aber aus Kostengründen auf PCI-E 4.0 und DDR4 beschränken, was aber nicht an Vorgaben von Intel selbst liegt. Jenseits der Spezifikationen, also bei Overclocking, zieht Intel dagegen selbst die Handbremse an. Nur der RAM darf über DDR4-3200 sowie DDR5-4400 (Mainboards mit vier Slots) respektive DDR5-4800 (mit zwei Slots) hinaus übertaktet werden. CPU-Multiplikator oder BCLK-Anhebungen um mehr als 3 MHz bleiben der B-Klasse dagegen weiter verwehrt. Schade, denn quantitativ schlägt die Ausstattung dieser "Mittelklasse" längst das ehemalige "High End"-Niveau des Z170; qualitativ sowieso. Die Beliebtheit von AMDs B550 beweist, dass auch viele Enthusiasten hiermit glücklich werden können - wenn man denn Tuning freigibt.

H670: Zwischen den Stühlen, wie immer

Vor dem gleichen Problem steht traditionell auch das große H-Modell im Intel-Portfolio. Der neue H670 darf zwar die 16 PCI-E-(5.0-)Grafikkarten-Lanes der CPU in zwei ×8-Links teilen, was bislang dem Z690 und seinen Vorgängern vorbehalten war. Aber dafür interessieren sich Spieler nach dem Ende von Crossfire und SLI praktisch nicht mehr und Tuning ist nur auf dem Niveau des B660 erlaubt. USB-seitig gibt es gegenüber diesem zwei USB-3.0-Ports extra, also Gleichstand zum Vorgänger H570, die PCI-Express-Ausstattung wurde aber stark erweitert und die jetzt bis zu acht SATA-Ports sind, wie beim Z690, alle als flexible Zweitbelegung umgesetzt. Das gab es in der Vorgängergeneration nur beim Flaggschiff Z590, der aber insgesamt zwei Peripherie-Schnittstellen weniger als der H670 bietet.

Der H570 unterschied sich vom Z570 nur durch teilweise eingebremstes USB und reduzierte SATA-Flexibilität. In der 600er Generation sind die Unterschiede größer, ausgehend vom fürstlichen Niveau des Z690 schlägt der H670 trotzdem alles bislang da gewesene. Quelle: PC Games Hardware Der H570 unterschied sich vom Z570 nur durch teilweise eingebremstes USB und reduzierte SATA-Flexibilität. In der 600er Generation sind die Unterschiede größer, ausgehend vom fürstlichen Niveau des Z690 schlägt der H670 trotzdem alles bislang da gewesene.
Obwohl dieser mit vier fehlenden 3.0-Lanes und zwei deaktivierten USB-Ports gegenüber dem Z690 das erste quantitativ beschnittene H-Modell überhaupt ist, stellt er somit einen neuen Ausstattungsrekord in der Oberklasse auf und schlägt die direkten High-End-Vorgänger. Qualitativ gilt dies sowieso, denn bis zu zwölf 4.0-Lanes (zusätzlich zum primären 4.0-×4-M.2 von der CPU) entsprechen 1:1 der Ausstattung des Z690 und mit zusätzlichen bis zu zwölf PCI-Express-3.0-Lanes (Z690: bis zu 16) ist der H670 sogar luxuriöser als AMD X570 (bis zu 16 4.0-Lanes, aber keine zusätzlichen 3.0). In der Praxis dürften H670-Mainboards deswegen auch preislich näher an den teuren Z690-Aufgeboten liegen, denn am B660-Mainstream, sodass sie (nur) für Nutzer mit hohen Ausstattungs- aber kleinen Tuning-Ansprüchen die interessanteste Option darstellen. Ähnliches galt bereits in den Vorgängergenerationen.

H610, B660, H670: Fazit

Spannungswandler und -kühlung müssen auch bei einem B660-Mainboard i9-12900K-tauglich sein. Ob die Hersteller diesen Anspruch erfüllen und wieviel das den Endkunden kostet, werden wir testen. Quelle: PC Games Hardware Spannungswandler und -kühlung müssen auch bei einem B660-Mainboard i9-12900K-tauglich sein. Ob die Hersteller diesen Anspruch erfüllen und wieviel das den Endkunden kostet, werden wir testen. Abgesehen von den gesperrten CPU-Lanes beim Einsteiger-PCH H610 überzeugt Intels neues I/O-Hub-Line-Up auf ganzer Linie. Weniger war auch nicht zu erwarten, denn bereits die Ausstattung der 500er-Vorgänger war sehr attraktiv und der Z690 hat im Herbst neue Maßstäbe in Sachen Luxus gesetzt. Trotzdem soll Intel die Preise der Chips selbst nicht groß geändert haben - erwartet uns also eine perfekte Mainboard-Generation? Leider nein, denn Stromversorgung und Routing für die Hochleistungs-Alder-Lake-Prozessoren sowie die allgemeine Preissteigerung nicht nur in der IT-Industrie lassen trotzdem höhere Preise erwarten. Dass die Platinen dafür dann unter anderem auch eine Ausstattung über dem bisherigen Klassenniveau bieten, freut natürlich Luxus-Käufer, denen jetzt die Oberklasse reichen würde. Wer dagegen nur Mittelklasse braucht und mehr eigentlich gar nicht bezahlen möchte, ist beim B660 fast schon überversorgt und Übertakter können die Situation nur mit Galgenhumor nehmen: Ausgehend von 241 W spezifizierter Turbo-Power bei 12900K scheitert Tuning doch sowieso an der Kühlung, oder? Bei kleineren CPU-Modellen reichen dann RAM-OC und eine Freischaltung des Power-Limits.

Eigentlich fehlt es im Intel-Portfolio aber einfach an einem nur "ausreichend" ausgestatten I/O-Hub für Technik-Enthusiasten. Wir schlagen, ein seit Sockel-1156-Tagen brachliegendes Kürzel nutzend, den "P640" vor: Zwei PCI-E-4.0-Lanes weniger als beim B660, die zweite USB-3.2-Option gestrichen und vielleicht noch etwas Sharing zwischen SATA und PCI-Express 3.0 sollten zur Produktdifferenzierung reichen. Dafür aber Z-Freiheit bei BCLK und Multiplikatoren - ist es wirklich so schwer, einen Konkurrenten zu AMDs B550 anzubieten?

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mastermc51 PC-Selbstbauer(in)
        Schön das es dieses Beschränkungen was CPU OC oder Chipsatz so bei AMDs Standard Sachen nicht gibt. Einfach reinstecken und fertig (denke nicht das man privat den Billigstchipsatz kauft)
        Was Zocken angeht habe ich nen 2700X und ne RX6800. Da ich nur UHD zocke ist die CPU immer noch schnell genug...

        Leider gibt es von AMD nichts wirklich bezahlbares an miniITX.
        Mainboard kosten mind. das doppelte von Intel und CPUs mit iGPU gibts aktuell entweder nur die 2 Kerner (obsolet in meinen Augen) oder die großen ab fast 300 EUR (zu teuer und zu schlecht zu kühlen).

        Also habe ich mir einen i3-9100 (4 Kerner) mit preiswerten Mainboard für meinen ITX geholt.
      • Von mastermc51 PC-Selbstbauer(in)
        Schön das es dieses Beschränkungen was CPU OC oder Chipsatz so bei AMDs Standard Sachen nicht gibt. Einfach reinstecken und fertig (denke nicht das man privat den Billigstchipsatz kauft)
        Was Zocken angeht habe ich nen 2700X und ne RX6800. Da ich nur UHD zocke ist die CPU immer noch schnell genug...

        Leider gibt es von AMD nichts wirklich bezahlbares an miniITX.
        Mainboard kosten mind. das doppelte von Intel und CPUs mit iGPU gibts aktuell entweder nur die 2 Kerner (obsolet in meinen Augen) oder die großen ab fast 300 EUR (zu teuer und zu schlecht zu kühlen).

        Also habe ich mir einen i3-9100 (4 Kerner) mit preiswerten Mainboard für meinen ITX geholt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Vielleicht dreht da jemand sein eingenes Ding. Mainboard-Hersteller versprechen für TB4-bestückte Platinen auch "20 GBit/s USB4". Dabei kann Maple Ridge zumindest mit 3.X-Geräten nur x1 Standards und es gibt keinen Grund, dass sich das ändern sollte und schon gar keinen, warum dann nur zweimal 10 GBit/s möglich sein sollten, obwohl im TB4-Modus ja zweimal 20 GBits/ laufen. Jede Wette, dass damit eine Gen3x1-Konfiguration gemeint ist, obwohl die USB4-Specs nur USB4 40G mit Gen3x2 und USB4 20G mit Gen2x2 kennen. (Letzteres entspricht umbenannten USB 3.2, dass Maple Ridge eben nicht beherrscht.)

        Ich persönlich finde solche Alleingänge noch schlimmer als das offizielle Verwirrspiel. Bei letzterem sind wenigens die Geschwindigkeitsangaben und die "...speed"-Namen eindeutig. Ein 10 GBit/s Superspeed+ Gerät bietet USB-3.1-Geschwindigkeit, egal ob es USB 3.1 Gen2 oder USB 3.2 Gen2 heißt. (Oder ein "USB4 compliant" TB4-Controller ist. )
        Aber wenn jetzt einer mit Gen1x2 anfängt, dann läuft ein derartiges "10 GBit/s"-Gerät an einem normalen "10 GBit/s"-Port nur mit 5 GBit/s, weil der Controller nicht mit mehr Lanes umgehen kann und das Gerät nicht mit höheren Datenraten je Lane.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Gen 1x2 gibt es meinem Wissen nach gar nicht und definitiv nicht als offiziellen Standard.

        Wir bleiben aber trotzdem bei Angaben, die für die Allgemeinheit leicht verständlich sind und bezeichnen einen Port mit USB-3.0-Geschwindigkeit auch kurz und knapp als "USB 3.0". Und nicht je nach Platinen-Generation mal als "USB 3.0", "USB 3.1 Gen1" oder "USB 3.2 Gen1". Von gewissen "USB4 compliant"-Controllern mal ganz abgesehen... .
        Kann auch sein das Kingston quatsch erzählt:
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        Mittlerweile ist das schon sehr verwirrend
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von blautemple
        Wenn du schon klugscheißen willst solltest du auch richtig liegen…

        Es gibt aktuell:
        3.2 Gen 1x1
        3.2 Gen 1x2
        3.2 Gen 2x1
        3.2 Gen 2x2
        Gen 1x2 gibt es meinem Wissen nach gar nicht und definitiv nicht als offiziellen Standard.

        Wir bleiben aber trotzdem bei Angaben, die für die Allgemeinheit leicht verständlich sind und bezeichnen einen Port mit USB-3.0-Geschwindigkeit auch kurz und knapp als "USB 3.0". Und nicht je nach Platinen-Generation mal als "USB 3.0", "USB 3.1 Gen1" oder "USB 3.2 Gen1". Von gewissen "USB4 compliant"-Controllern mal ganz abgesehen... .
      • Von perupp BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von blautemple
        Wenn du schon klugscheißen willst solltest du auch richtig liegen…

        Es gibt aktuell:
        3.2 Gen 1x1
        3.2 Gen 1x2
        3.2 Gen 2x1
        3.2 Gen 2x2
        Nein...
        Das sind nicht die Offiziellen Namen.. och lag nur bei 3.2 Gen2 2×2 falsch der Rest ist korrekt
        Hat nichts mit Klugscheißen zu tun, sondern die Namen die PCGH hier nennt gibt es offiziell gar nicht
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