Coffee-Lake-S-Refresh: Asrock zeigt Z390 Taichi Ultimate und mehr
Asrock hat offensichtlich seine komplette Riege an Z390-Mainboards "veröffentlicht", die primär für Intels Coffee-Lake-S-Refresh gedacht ist, darunter der Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K. Das neue Sockel-1151-Topmodell stellt das Z390 Taichi Ultimate mit 10-Gigabit-Ethernet dar. Darunter positioniert sich die neue Phantom-Gaming-Reihe.
Obwohl Intel den Platform Controller Hub (PCH) Z390 Gerüchten zufolge erst am 08. Oktober freigeben wolle, hat sich Asrock kurzerhand dazu entschieden, seine entsprechenden Mainboards als veröffentlicht zu betrachten. Der Hersteller hat dazu eine Pressemitteilung verschickt und sämtliche Produktseiten live genommen. Da auch der Zwischenhandel NDAs (Non-Disclosure Agreements, Stillschweigevereinbarungen) unterschreibt, sind die Z390-Platinen allerdings noch nicht im Handel zu finden.
11 Z390-Mainboards von Asrock
Die drei Topmodelle hören auf die Namen Z390 Taichi Ultimate, Z390 Taichi und Z390 Phantom Gaming 9. Wie schon vorangegangene Leaks zeigten, löst Phantom Gaming die Fatal1ty-Marke ab - zuvor führte Asrock den Namen bei seinen Radeon-Grafikkarten ein. Die drei genannten Mainboards nutzen das gleiche Platinen-Layout und unterscheiden sich maßgeblich durch die LAN-Anschlüsse. Alle drei haben zwei Gigabit-Controller von Intel. Das Flaggschiff in Form des Z390 Taichi Ultimate nutzt zusätzlich einen Aquantia-Chip für 10-Gigabit-Ethernet, das Z390 Phantom Gaming 9 mit rot-schwarzem Anstrich einen Realtek Dragon RTL8125AG als günstigere Zwischenlösung für 2,5-Gigabit-Ethernet. Ansonsten ist alles dabei, was das Herz begehrt: ac-WLAN, USB 3.1 am I/O-Panel und für Gehäuse, 3 × M.2 mit je vier PCI-Express-3.0-Lanes und reichlich SATA.
Für den Mini-ITX-Bereich kommt das Z390 Phantom Gaming-ITX/ac. Die auffälligste Neuerung: Der Spannungswandlerkühler ist deutlich größer mit zusätzlichem Profil und darüber hinaus mit dem PCH-Kühler verbunden. Letzterer wiederum hat Kontakt mit dem M.2-Kühler. Tests werden zeigen müssen, ob eine NVMe-SSD nicht durch den Aufbau so stark aufgeheizt wird, dass sich der Controller heruntertaktet. Ein zweiter M.2-Anschluss ist auf der Mainboard-Rückseite vorhanden.
