Ryzen-I/O-Hub B350: Weniger SATA-Ports als versprochen?
AMD hat dem I/O-Hub zur Veröffentlichung von Ryzen 7 sechs SATA-6Gbit/s-Anschlüsse zugesprochen. Es mehren sich allerdings Hinweise darauf, dass sich über den B350 maximal vier SATA-Geräte anschließen lassen.
Quelle: amd.com
Ryzen-CPU und B350 zusammen unterstützen nach aktuellen Angaben von AMD zusätzlich zu einer ×4-NVME-SSDs noch zwei normale und ein SATA-E-Gerät, was bis zu vier normalen SATA-Laufwerken allein über den B350 entspricht.
Nach der Veröffentlichung der überzeugenden Ryzen-7- und -5-Prozessoren berichtete PCGH über Unstimmigkeiten bei den begleitenden I/O-Hubs (von AMD trotz Single-Chip-Bauweise "Chipset"/"Chipsatz" genannt): Deren angekündigte PCI-Express-3.0-Fähigkeiten waren mangels Zertifizierung nicht nutzbar. Tatsächlich sind bis heute keine AM4-Mainboards erschienen, die PCI-Express-3.0-Funktionalität über den I/O-Hub bieten, was die Erweiterbarkeit und Zukunftstauglichkeit der Plattform spürbar reduziert.
Jetzt findet sich auf AMDs Webseite die Bestätigung für eine zweite, weniger drastische Spezifikationseinschränkung: Das mittlere I/O-Hub-Modell B350 verfügt demnach nur über vier SATA-Ports an Stelle der ursprünglich kommunizierten sechs. Dies wurde von PCGH seit Längerem vermutet, denn kein einziges am Markt befindliche B350-Mainboard erlaubt den Anschluss von mehr als vier SATA-Geräten ohne Zuhilfenahme der CPU - und dies ist nur möglich, wenn man im Gegensatz auf flotte M.2-SSDs mit PCI-E-3.0 ×4 verzichtet.
Eine PCGH-Anfrage zu der nicht von einer Pressemitteilung begleiteten Spezifikations-Änderung wurde bislang nicht beantwortet. Bereits im Mai hatten wir AMD um eine Erklärung der Widersprüche zwischen Ryzen-Launch-Informationen und der offensichtlichen Marktlage gebeten. Extremfälle wie Asrocks AB350M Pro4 (Test in PCGH 06/2017) gehen nämlich sogar soweit, zwei von nur vier SATA-Anschlüssen bei Nutzung anderer Onboard-Ressourcen zu deaktivieren, obwohl direkt daneben laut ursprünglicher AMD-Angaben zwei SATA-Ports des B350 ungenutzt blieben. AMD bestätigte seinerzeit die Spezifikation von bis zu sechs SATA-Geräten und äußerte Verwunderung über deren ausbleibende Nutzung.
Ich habe bisher von keinem einzigen AM4 Board gelesen, das Sata Ports mit der CPU geshared hat. Bei solchen Fragen hilft auch ein Blick ins Handbuch. Nein, bei deinem Tomahawk läuft alles, wie es soll. Du kannst 4 Sata und die M2 mit voller Bandbreite nutzen. Und ja, die Sata kommen, wie fast alles, mit Ausnahme der Graka-Slots, der M2 und der 4 USB3.0 Ports am IO hinten vom Chipsatz.
Viele Grüße
steht beim ASUS Prime B350 plus im Manual in der Spezifikationsübersicht.
Ich habe ein MSI B350 Tomahawk.
Ich habe derzeit eine M.2 SSD (Samsung 960 evo) und eine Festplatte über sata sowie ein Bluray Brenner über sata.
Wenn ich jetzt noch ein sata Gerät hinzufügen würde, würde das die Bandbreite meiner M.2 SSD halbieren?
Ich habe ein MSI B350 Tomahawk.
Ich habe derzeit eine M.2 SSD (Samsung 960 evo) und eine Festplatte über sata sowie ein Bluray Brenner über sata.
Wenn ich jetzt noch ein sata Gerät hinzufügen würde, würde das die Bandbreite meiner M.2 SSD halbieren?
Ich weiß gar nicht wofür alle soviele Festplatten brauchen?
So kann ich schön auf meine Videos, Musik, Fotos und sonstige Daten schön von jedem Gerät (PCs, Tablet, Smartphone, Fire TV Stick mit Kodi) draufzugreifen und habe sonst auch keine lauten (ja auch die WD Green/Blue sind laut) Platten mehr verbaut. Achja und Backups von den anderen System kann man auch noch schön auf dem Server ablegen.
Selbst die kleine Abteilungsinterne Workstation braucht schon 4x SATA (OS-SSD, 2x HDD im Raid 1 und ODD). Und glücklicherweise Raid 1, ein Platte ist schon mal einfach so gestorben.