Asrock: Neue Z270-Mainboards für Kaby Lake mit 5 Gbit LAN und Vierfach-SLI
Wie viele andere Mainboard-Hersteller stellt auch Asrock gerade seine neuen Mainboards für Intels Kaby-Lake-CPUs vor. Das neue Flaggschiff Z270 Supercarrier beherrscht dabei Vierfach-SLI und -Crossfire. Darüber hinaus gibt es bei zwei Modellen 5 Gbit schnelles LAN, das Topmodell beherbergt außerdem zweimal Thunderbolt 3.
Asrocks neue Mainboard-Reihe für Kaby-Lake-CPUs bringt diverse Neuerungen mit sich. Am einfachsten zu sehen ist die Aura-RGB-Beleuchtung, von der die meisten Modelle profitieren. Die günstigeren Mainboards mit Z270-Chipsatz heißen Fatal1ty Gaming K4, Extreme4 und Pro4. Sie verfügen über zwei M.2-Slots für SSDs, die über jeweils vier PCIe-Lanes angeschlossen sind. Während das Falal1ty zwei LAN-Ports hat, profitiert das Extreme4 in dieser Preisklasse alleine von USB 3.1 nach Gen2 mit Typ-A- und Typ-C-Steckern.
Springt man dann an die Spitze des Portfolios, begegnet man dem Z270 Supercarrier. Die Höhepunkte der umfangreichen Ausstattung sind das 5-Gbit-schnelle LAN, das über einen Aquantia-Chip bewerkstelligt wird. Ein zweiter LAN-Anschluss bringt herkömmliches Gigabit-LAN. Darüber hinaus gibt es gleich zwei mal Thunderbolt 3 über USB-Typ-C-Anschlüsse. Als Flaggschiff können auf dem Supercarrier zwei Grafikkarten über 16 PCIe-Lanes verbaut werden, zwei weitere GPU-Slots sind immerhin mit 8 Lanes angebunden. Hiermit verspricht Asrock vierfaches Crossfire oder SLI.
Weiterhin können gegenüber den günstigeren Modellen gleich drei SSDs über M.2-Slots eingesetzt werden, alle Slots sind über 4 PCIe-Lanes angeschlossen. WLAN gibt es über einen weiteren M.2-Steckplatz. Wer stattdessen auf Sata setzt, hat ganze zehn 6-Gb/s-Ports. Preislich werden für den Supercarrier wohl 399 Dollar fällig.
Wer gerne 5-Gbit-LAN möchte, aber nicht ganz so viel ausgeben möchte, landet beim Z270 Professional Gaming i7 für rund 100 Dollar weniger. Gegenüber zum Topmodell fehlt dann jedoch Thunderbolt 3, außerdem funktioniert maximal dreifaches SLI respektive Crossfire. Statt achtfacher Anbindung sind zwei Slots lediglich vierfach verbunden. Mit wenigen weiteren Abstrichen, zum Beispiel bei den PCIe-Slots, wird das Z270 Taichi als Allrounder beworben, für den Preise von circa 237 Dollar zu erwarten sind.

Ich wiederum finde die Beleuchtung in meinem Case sogar praktisch. Sie ist "nur" weiss und durch die leicht getönte Scheibe nicht übertrieben hell, sondern sehr angenehm und genau richtig um gerade in den dunklen Abendstunden als Tischbeleuchtung zu dienen.
Wäre mir zu Groß und zu schwer um den auf den Schreibtisch zu stellen und mich würde das Licht usw. stören.
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Aber generell stimmt das, vieles sieht zu überladen aus. Asus hat in meinen Augen ein paar sehr schöne Boards im Angebot. Aber ich bin nicht bereit, 300€ (später vielleicht mal 250) für ein Board zu zahlen.
Ich muss auch sagen, das Design der Z170 Extreme Reihe hat mit gut gefallen, schlicht und elegant. Aber nun wirft Asrock bei Z270 wieder alles über den Haufen.
Überhaupt sind die Boards bei allen Herstellern durch die Bank unglaublich hässlich. Völlig überladen mit Mustern, Farben und Plastikkrempel. Furchtbar.