Erster Praxiseindruck vom DX10-Spiel Lost Planet

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Erster Praxiseindruck vom DX10-Spiel Lost Planet Die Redaktion hatte heute die Möglichkeit, zum ersten Mal die PC-Version von Lost Planet anzuspielen. Präsentiert wurden zwei Levels des Actionspiels, die nur unter Windows Vista und in Zusammenarbeit mit einer DirectX-10-Grafikkarte liefen. In Ermangelung einer entsprechenden Ati-Karte spielten wir Lost Planet daher mit einer Geforce 8800 GTX. Als System kam ein Athlon 64 5000+ mit 2 GByte RAM. Lost Planet lief in 1.280x1.024 mit 4x FSAA. Slowdowns gab es nicht, das Spiel lief mit geschätzten 25 Fps - trotz heftiger Gegner-Action.

Die Xbox-360-Umsetzung ist dabei recht gut gelungen. Lost Planet spielte sich auch mit Maus und Tastatur anständig. Technisch bietet das Spiel einige Highlights. Mit Motion-Blur gewinnt das Spiel an Realismus, die Partikeleffekte (z. B. durch Schnee) sahen echt aus. Auch die Hitzeeffekte nach einer Detonation von Granaten überzeugen. Der Überstrahleffekt, den man auf den Screenshots gut erkennen kann, war vielleicht etwas übertrieben. Das Spiel an sich bietet Action im Dauerlauf. Aliens kommen entweder angeflogen, angewalzt (im wahrsten Sinne des Wortes) oder im Rudel daher. Langweilig wird einem bei der Schlachteplatte sicherlich nicht, und das Science-Fiction-Gefühl à la Starship Troopers kommt gut rüber.

Im Mai soll eine spielbare Demo erscheinen, die auch unter Windows XP und Direct X 9 lauffähig ist. Das Spiel selbst erscheint voraussichtlich im Juni, könnte aber auch Richtung Juli verschoben werden. Noch ist nicht klar, wie sich die DX9- von der DX10-Version unterscheidet. Unser Kontakt bei Capcom konnte uns da auch keine endgültigen Aussagen geben. Eine Möglichkeit wäre, dass die DX9-Version grafisch der Xbox-Variante gleich kommt. Gesichert ist das allerdings nicht.

Capcom zählt bei den Unterschieden zwischen der PC- und der 360-Version unter anderem einen weicheren Schatten der Figuren, eine höhere Auflösungen bei Effekten (z. B. Rauch oder Nebel) und realistischere Einschusslöcher auf. Außerdem erzählte man uns, dass bei der PC-Version die technischen Einschränkungen bei der 360-Variante (limitierter Grafikspeicher für Texturen) umgangen wurden. Dadurch fallen beispielsweise diverse unnötige Schatten weg, die aus Platzspargründen dahin geklebt wurden, wo eigentlich Texturen zu sehen sein sollten.

Die Bilder in der Galerie sind aus der PC-Version, aber nicht zwingend neu. Wir wissen nicht sicher, ob es reine DX10-Shots sind, aber das Spiel sah in der Vorführung genau so aus wie auf den Screenshots. Außerdem bieten wir Ihnen exklusive Bilder von der Präsentation im Anschluss an die Standard-Screenshots.

Als voraussichtliche empfohlene Mindestvoraussetzungen nennt Capcom übrigens 1 GByte RAM für Windows XP und 2 GByte RAM für Windows Vista. Auch ein Widescreen-Monitor und eine Geforce 8800 werden empfohlen. Minimale Voraussetzungen sind XP als OS, 512 MByte RAM (XP) und 1 GByte RAM (Vista), ein Pentium D+ sowie eine Shader-3.0-Karte.

Bildergalerie

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