Lautsprecher bald in jeder beliebigen Form - dank ESR und 3D-Druck

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Lautsprecher bald in jeder beliebigen Form - dank ESR und 3D-Druck
Quelle: Disney

Dank der elektrostatischen Lautsprecher-Technik eines 3D-Druck-Verfahrens ist es den Forschern Forscher Yoshio Ishiguro und Ivan Poupyrev von Disney Research gelungen, Lautsprecher in nahezu jeder beliebigen Form herzustellen.

Die ESR-Technik (Electrostatic Sound Reproduction Principles) für Lautsprecher ist bereits seit den 1930er-Jahren bekannt, jedoch konnte sich diese nicht durchsetzen. Der Aufbau der Lautsprecher unterscheidet sich von denen der klassischen elektromagnetischen in seiner Komplexität. Im Gegensatz zu elektromagnetischen Modellen reicht bei ESR lediglich eine dünne, leitfähige Membran und eine Elektrode, die jeweils durch genügend isolierendes Material getrennt werden müssen.

Der Schall wird durch den elektrostatischen Fluss zwischen der Membran und der Elektrode erzeugt. Dazu wird das Audiosignal vorher sehr stark verstärkt und an die Elektrode weitergegeben. Die Membran dient als Isolator, um den Nutzer vor der sehr hohen Spannung zu schützen. Aufgrund dieser Tatsache ist es möglich, Lautsprecher in fast jeder denkbaren Form zu bauen, da die Oberfläche des Gerätes zur Tonerzeugung nutzbar ist. Bei herkömmlichen Lautsprecherdesigns muss der Lautsprecher in das Gerät eingearbeitet werden, was die Formgebung stark limitiert.

Bei den beiden Testobjekten der Forscher handelt es sich um eine Ente und einen Bären, welche als Lautsprecher fungieren. Weiterhin geben ESR-Lautsprecher den Schall in jede Richtung ab, wohingegen herkömmliche, elektromagnetische Lautsprecher nur eine Richtung beschallen können. Diese Lautsprecher geben neben dem hörbaren Klang auch Ultraschall ab, was sich beispielsweise für eine Ortung um Raum eignet. Mit diesen Eigenschaften könnten etwa neue innovative Kinderspielzeuge hergestellt werden, die mit Smartphones oder anderen Geräten interagieren können.

Quelle: Presseerklärung, Website

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dazzle1 Kabelverknoter(in)
        Man kann auch einen konventionellen Lautsprecher in ein 3D gedrucktes Gehäuse stecken...
      • Von Dazzle1 Kabelverknoter(in)
        Man kann auch einen konventionellen Lautsprecher in ein 3D gedrucktes Gehäuse stecken...
      • Von cabtronic PC-Selbstbauer(in)
        Guter Gag und wenns runterfällt gibts n Kurzschluss^^
        Da bekommt dann eine Reset-Taste für die Sicherung eine ganz neue Bedeutung
      • Von BlackNeo BIOS-Overclocker(in)
        Ob ein gedrucktes Gehäuse so steif und schwer wie ein normales sein kann?

        Elektrostaten sind ja nichts neues, wobei die klassische Form wohl immer noch das beste ist, wenn man auch etwas anspruch an die Qualität stellt.
      • Von jamie BIOS-Overclocker(in)
        Zitat
        Weiterhin geben ESR-Lautsprecher den Schall in jede Richtung ab, wohingegen herkömmliche, elektromagnetische Lautsprecher nur eine Richtung beschallen können.
        Weiß gar nicht, ob das generell so toll ist. Für manche Bereiche zwar bestimmt, aber für Heimanwendungen ist denke ich fokussierter Schall deutlich praktikabler.
      • Von SaftSpalte Software-Overclocker(in)
        mhhh ,

        dann kann ich ja bald meine vier 25 cm JL Audio Membranen gegen 4 Enten tauschen

        Dann macht es Quark aus dem Kofferraum
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