Sony Inzone Buds: Gaming-Ohrhörer für 200 Euro sollen längste Akkulaufzeit bieten

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Inzone Buds: Sonys Gaming-Ohrhörer kosten 200 Euro und sollen längste Akkulaufzeit bieten
Quelle: Sony / Montage: PCGH

Mit den Inzone Buds hat Sony neue In-Ear-Kopfhörer speziell für Spieler vorgestellt, die sich nicht nur durch ihre Features, sondern auch den Preis hervortun.

Sonys Gaming-Marke Inzone präsentiert mit den Buds seine ersten komplett kabellosen Gaming-Kopfhörer in In-Ear-Bauweise für PC- und Konsolenspieler, die in Zusammenarbeit mit dem bekannten E-Sports-Team Fnatic entwickelt wurden. Sony verspricht in seiner Pressemitteilung für die Inzone Buds renommierte Audiotechnologien aus eigenem Hause sowie die branchenweit längste Akkulaufzeit von 12 Stunden (24 Stunden mit Lade-Case) dank des neuen stromsparenden L1-Prozessors bei einer geringen Latenz von weniger als 30 Millisekunden (per USB-C-Dongle).

Die hauseigenen Gaming-Kopfhörer von Inzone sollen speziell darauf ausgelegt sein, PC- und Playstation-Spiele durch eine besonders authentische Audiowiedergabe noch realistischer zu gestalten, wofür unter anderem 360-Spatial-Sound für personalisierbaren 3D-Raumklang sorgen soll. Mit einer Personnaliser-Smartphone-App können die Nutzer Fotos von ihren Ohren machen, auf deren Basis die Klangfeldoptimierung dann ein individuelles Hörprofil erstellt. Das Ergebnis soll "ein Spielerlebnis mit unübertroffener räumlicher Präzision" sein.

Technik wie Sonys Ohrhörer-Flagschiff WF-1000XM5

Zudem spielen die Kopfhörer Testtöne von den Treibereinheiten ab und messen mit Feedback-Mikrofonen, wie der Klang den Gehörgang ausfüllt, so Sony. Anhand dieser akustischen Analyse kann der Sound mit der PC-Anwendung Inzone Hub personalisiert werden, "um ein individuelles räumliches Hörerlebnis zu gewährleisten". Die speziell entwickelte Treibereinheit Dynamic Driver X, die auch bei Sonys aktuellen Ohrhörer-Flagschiff WF-1000XM5 zum Einsatz kommt, soll derweil für eine breite Frequenzwiedergabe und die originalgetreue Wiedergabe aller Geräusche im Spiel sorgen.

Unterschiedliche Materialien bei Kalotte und Membranrand sollen unterdessen Verzerrungen minimieren und zu einem klaren, authentischen Sound beitragen, heißt es in der Ankündigung. Mit an Bord sind darüber hinaus auch Active Noise Cancelling und ein Mikrofon mit KI-basierter Rauschunterdrückung. Die Inzone Buds sollen noch im Oktober in Schwarz und Weiß für 199,99 Euro verfügbar werden. Im PCGH-Preisvergleich gibt es schon erste Listungen.

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Sony Inzone H5 und H9

Zudem hat Sony auch das kabellose Inzone-H5-Headset sowie eine lang erwartete schwarze Ausführung des Inzone-H9-Headsets vorgestellt, die ab Oktober 2023 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149,99 Euro für das H5 und 299 Euro für das H9 erscheinen sollen. Das 260 Gramm wiegende H5 arbeitet mit einer 2,4-GHz-Drahtlosverbindung oder optionaler Verbindung mit 3,5-mm-Stecker und bietet ebenfalls 360-Spatial-Sound mit KI-basierter Rauschunterdrückung und bidirektionalem Mikrofon bei bis zu 28 Stunden Akkulaufzeit.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VanWayne PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe die XM4 UND LDAC an Windows 10.

        Diese Earbuds aus dem Artikel brauchen einen Dongle, um wahrscheinlich den LC3 Codec zum Laufen zu bringen. Damit bekommt man jeweils als Maximum jeweils (und wahrscheinlich nicht zeitgleich):


        320 kbp/s
        32 Bit Tiefe
        Latenz von 30 ms


        Für 200 € viel zu teuer, es sei denn, man will unbedingt Earbuds haben. Die XM4 kosteten mich ca. 160 € und ich bin total zufrieden, seit dem ich den LDAC nutzen kann. Im Artikel steht hingegen, LC3 sei Teil von Bluetooth 5.2. Meint ihr, dass der Codec somit automatisch unter Windows läuft, dann auch ohne Dongle?

        Wenn ich selbst nachschaue, finde ich viele Widersprüche. LDAC hätte eine viel höhere Latenz als beispielsweise AptX, was ich beim besten Willen nicht bestätigen kann. So gut wie ein 2,4 Ghz System in der Latenz sind sie aber tatsächlich nicht - und das gilt afaik für alle BT-Kopfhörer. Da muss man sich meiner Meinung nach fragen, ob man wirklich Earbuds braucht, oder nicht gleich ein 2,4 Ghz Headset holt. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es mittlerweile High-End-Geräte mit Noise Cancelling, auch wenn man das im Haus meistens nicht braucht.

        Ich hatte damals echt Spaß, als ich merkte, dass die Qualität der XM4 eher mies war, weil an Windows 10 kein LDAC nativ läuft. Unter Linux schon. Mit 'Alternative A2DP Driver' ist nun alles in Butter, sogar DT:X kann ich verwenden. Das ist ein Programm, das einem 3D-Raumklang vorgaukelt. Das schafft das schon ziemlich überzeugend.

        Die hier sind ja 360 Grad. Afaik können das die XM4 auch, aber das nur mit einem Abo bei gewissen Music Streaming Diensten. Hier geht das natürlich... überall... in jedem Spiel... wie DT:X... richtig...?
      • Von VanWayne PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe die XM4 UND LDAC an Windows 10.

        Diese Earbuds aus dem Artikel brauchen einen Dongle, um wahrscheinlich den LC3 Codec zum Laufen zu bringen. Damit bekommt man jeweils als Maximum jeweils (und wahrscheinlich nicht zeitgleich):


        320 kbp/s
        32 Bit Tiefe
        Latenz von 30 ms


        Für 200 € viel zu teuer, es sei denn, man will unbedingt Earbuds haben. Die XM4 kosteten mich ca. 160 € und ich bin total zufrieden, seit dem ich den LDAC nutzen kann. Im Artikel steht hingegen, LC3 sei Teil von Bluetooth 5.2. Meint ihr, dass der Codec somit automatisch unter Windows läuft, dann auch ohne Dongle?

        Wenn ich selbst nachschaue, finde ich viele Widersprüche. LDAC hätte eine viel höhere Latenz als beispielsweise AptX, was ich beim besten Willen nicht bestätigen kann. So gut wie ein 2,4 Ghz System in der Latenz sind sie aber tatsächlich nicht - und das gilt afaik für alle BT-Kopfhörer. Da muss man sich meiner Meinung nach fragen, ob man wirklich Earbuds braucht, oder nicht gleich ein 2,4 Ghz Headset holt. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es mittlerweile High-End-Geräte mit Noise Cancelling, auch wenn man das im Haus meistens nicht braucht.

        Ich hatte damals echt Spaß, als ich merkte, dass die Qualität der XM4 eher mies war, weil an Windows 10 kein LDAC nativ läuft. Unter Linux schon. Mit 'Alternative A2DP Driver' ist nun alles in Butter, sogar DT:X kann ich verwenden. Das ist ein Programm, das einem 3D-Raumklang vorgaukelt. Das schafft das schon ziemlich überzeugend.

        Die hier sind ja 360 Grad. Afaik können das die XM4 auch, aber das nur mit einem Abo bei gewissen Music Streaming Diensten. Hier geht das natürlich... überall... in jedem Spiel... wie DT:X... richtig...?
      • Von Tech_13 Software-Overclocker(in)
        Das wird wohl der Gaming-Label Aufpreis sein. Sony sich möchte ja eher zum Premium Segment zählen.
        Die Xperia Smartphone Serie und die Bravia TVs sind z.B. eher hochpreisig.

        Eines muss man aber Sony lassen, die Stimme der Kopfhörer (in Englisch) ist sehr schön im Vergleich zu anderen.
      • Von zombie82 PC-Selbstbauer(in)
        ich frage mich was an den dingern so teuer ist
      • Von Stryke7 Kokü-Junkie (m/w)
        Sollte diese Meldung nicht einfach heißen: "Sony bringt größere Version des WF-1000XM5 mit größerem Akku raus"?

        Oder habe ich irgendwas überlesen? Immerhin ist der Preis wieder gesunken.
        Zitat von Jooschka
        Die SonyDinger bleiben vermutlich ein Wegwerfprodukt, wie viele Bluetoothdinger, oder kann man hier etwa den Akku tauschen?
        Also wer wirklich zockt, läd die Dinger fast täglich, da ist dann einfach nach spätestens 2 Jahren die Luft raus und es kann wieder für "sagenhaft günstige" 200€ neu gekauft werden. Klasse! Da wähle ich doch gleich grün und kaufe keine Plastiktüten und Strohhalme mehr.

        Ich habe den Vorgänger, die WF-1000XM4 gekauft, und kann das bestätigen. Meine sind 20 Monate alt und gerade zum Hersteller zur Reparatur geschickt worden, weil die Akkus nicht mal die Garantiezeit überlebt haben.

        Selbst tauschen ist so mittelschwierig. Neue Akkus kosten etwa 35€, die Kopfhörer sind aber natürlich sehr filigran und nur durch Kleber zusammengehalten.
      • Von Jooschka Freizeitschrauber(in)
        Hört sich immernoch nach Schrott an. Was will ich denn mit 12h Akkulaufzeit? Da bin ich grade warm.
        Habe mir vor 'nem Jahr in China n paar Bluetoothmodule bestellt, 39 Cent + 2,60€ Versand. Eingebaut in irgendwelche OverEarKopfhörer aus den 90ern. Die Stimme ist dieselbe wie bei Sennheiser... die bauen also annähernd denselben Chinascheiß ein. Nur komme ich mit einer 18650-Zelle auf 11 Tage Akkulaufzeit bei voller Lautstärke, und nicht "bis zu", sondern mindestens. Gesamtgewicht ist weniger als das Kabel, welches ich abgeschnitten habe, 64g Zelle+Modul+Leitung gegen 78g für's alte Kabel.
        Die SonyDinger bleiben vermutlich ein Wegwerfprodukt, wie viele Bluetoothdinger, oder kann man hier etwa den Akku tauschen?
        Also wer wirklich zockt, läd die Dinger fast täglich, da ist dann einfach nach spätestens 2 Jahren die Luft raus und es kann wieder für "sagenhaft günstige" 200€ neu gekauft werden. Klasse! Da wähle ich doch gleich grün und kaufe keine Plastiktüten und Strohhalme mehr.

        Edit: Oha, man kann die Akkus wohl "relativ einfach" tauschen... ist das denn vom Hersteller vorgesehen? Oder bleibt es Bastelei?
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