Das war's für Intel NUC: Geekom präsentiert ersten Mini-PC mit Core i9-13900H

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Mini-PCs von Geekom
Quelle: Geekom

Intel NUC ist tot - nun folgen die Nachfolger. So präsentiert Geekom den ersten Mini-PC mit einem Intel Core i9 aus der Serie Raptor-Lake-H. Wir verraten, was der Mini IT13 zu bieten hat.

Am 12. Juli wurde bekannt, dass Intel seine NUC-Serie einstellt. Künftig sollen Mini-PCs nur noch von Hardware-Partnern hergestellt und vertrieben werden. Als ersten Lizenznehmer präsentiert man Asus, doch auch andere OEMs werden künftig neue Mini-PCs veröffentlichen. Hierzu zählt auch die im Jahr 2003 in Taiwan gegründete Firma Geekom. Nach dem Ende der NUC-Serie zeigt Geekom nun den Mini IT13, welcher mit einem von drei verschiedenen Intel-CPUs aus der 13. Generation angetrieben wird. Im Top-Modell verrichtet ein Intel Core i9-13900H seinen Dienst.

Was hat der Geekom Mini IT13 zu bieten?

Laut Hersteller ist der kompakte Mini IT13 damit der erste Mini-PC mit einem Core-i9-Prozessor der 13. Generation aus der H-Serie. Schließlich steckt im letzten offiziellen Intel NUC 13 Pro Kit nur ein Intel Core i7-1360P. Dieser Raptor-Lake-P-Prozessor verfügt über 12 Kerne, wobei vier Performance-Kerne und acht Effizienzkerne verbaut sind. Die TDP liegt bei 28 Watt. Im Gegensatz dazu offeriert der im Geekom Mini IT13 verbaute Core i9-13900H gleich sechs Performance-Kerne, die zwischen 2,6 und 5,40 GHz takten. Zudem werden acht Effizienzkerne mit Taktraten zwischen 1,9 und 4,1 GHz verbaut. Als TDP sind 45 Watt angegeben, wobei im PL2 maximal 115 Watt möglich sind. Folglich sollte der Mini IT13 mehr Leistung offerieren als der Intel NUC.

Neben dem Intel Core i9-13900H steht alternativ auch ein Core i7-13800H oder ein Core i5-13500H zur Wahl. Geekom verbaut eine NVMe-PCI-Express-4.0-SSD, wobei maximal zwei Terabyte Speicherkapazität geboten werden. Wer möchte, kann mit einer weiteren M.2-SSD oder einer 2,5-Zoll-SSD/HDD den Speicher erweitern. Mit zwei HDMI-2.0-Anschlüssen sowie zweimal USB4 mit Displayport können auch 8K-Monitore angeschlossen werden. Zur Verbindung mit dem Internet gibt es wahlweise Wi-Fi 6E oder einen 2,5-Gbit-LAN-Anschluss. In Sachen Arbeitsspeicher steht Dual-Channel-DDR4-3200-RAM zur Verfügung, wobei maximal 64 GiByte verbaut werden können. Der schnellere DDR5-RAM bleibt jedoch verwehrt.

Wer DDR5-Arbeitsspeicher in einem Geekom-Mini-PC haben möchte, muss zum gemeinsam mit Asus entwickelten Geekom AS6 mit AMD Ryzen 7 5800H oder AMD Ryzen 9 6900HX greifen. Im Alltagstest im PCGH-Ratgeber haben wir einige aktuelle Mini-PCs von Geekom unter die Lupe genommen. Zu Preisen schweigt sich Geekom noch aus. Möglicherweise erfährt man im unten eingebetteten Livestream, was der neue Mini IT13 kostet und ab wann dieser im Handel verfügbar ist. Der Vorgänger Geekom Mini IT12 mit einer Intel-CPU der 12. Generation kostet 690 Euro bei Amazon.

Ebenfalls lesenswert: Intel NUC: Asus kümmert sich weiter um das eingestampfte Mini-PC-Geschäft

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Sammlung zum neuen Geekom Mini IT13:

  • Geekom tritt in die Fußstapfen der Intel NUC-Serie und präsentiert den neuen Mini IT13.
  • Der Mini-PC setzt auf eine Raptor-Lake-H-CPU mit 45 Watt TDP, statt auf den Intel Core i7-1360P aus dem letzten Intel NUC 13 Pro.
  • Im Top-Modell verrichtet ein Intel Core i9-13900H seinen Dienst. Als Arbeitsspeicher steht Dual-Channel-DDR4-3200-RAM mit maximal 64 Gigabyte zur Verfügung.
  • Die M.2-PCI-Express-4.0-SSD bietet bis zu 2 Terabyte Speicherplatz. Zudem kann eine weitere M.2-SSD und eine 2,5-Zoll-SSD/HDD eingebaut werden.
  • Als Video-Anschlüsse stehen 2x HDMI 2.0 und 2x USB4 mit Displayport parat.
  • Zum Preis gibt es noch keine Auskunft. Der Vorgänger Geekom Mini IT12 kostet 690 Euro.

Quelle: Geekom

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Also wie gesagt: Ob du einen Konverter an einen aktuellen Digitalausgang hängst oder einen Adapter an einen paar Jahre alten, macht keinen Unterschied. Du müsstest mindestens bis zu den FM1/2-APUs und den frühen 115Xer-Sockeln zurückgehen, um eine nativ VGA-fähige IGP zu erhalten – und selbst für diese Plattformen kann ich es mangels Erinnerung nur nicht ausschließen, aber ich bin mir keineswegs sicher, dass entsprechende Schaltungen integriert sind. Alles, was neuer ist, hat allenfalls den Konverter auf dem Mainboard integriert, aber du würdest mit dem gleichen Digitalsignal aus der IGP und höchstwahrscheinlich mit exakt dem gleichen Übersetzer-Chip arbeiten, den es auch als externe Lösung gibt. Nur die Steckverbindung würde nicht mehr zwischen IGP und Konverter, sondern zwischen Konverter und Kabel sitzen – was rein signaltechnisch sogar einen Rückschritt darstellt. Wenn man ohnehin eine interne HDMI- oder DP-Strecke im Signalweg hat, dann sollte man die idealerweise gleich bis zum Fernseher ausdehnen und erst da konvertieren, um den verlustbehafteten Analogweg klein zu halten.

        Aber wie gesagt: Ich würde einfach eine ältere Grafikkarte verwenden.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Also wie gesagt: Ob du einen Konverter an einen aktuellen Digitalausgang hängst oder einen Adapter an einen paar Jahre alten, macht keinen Unterschied. Du müsstest mindestens bis zu den FM1/2-APUs und den frühen 115Xer-Sockeln zurückgehen, um eine nativ VGA-fähige IGP zu erhalten – und selbst für diese Plattformen kann ich es mangels Erinnerung nur nicht ausschließen, aber ich bin mir keineswegs sicher, dass entsprechende Schaltungen integriert sind. Alles, was neuer ist, hat allenfalls den Konverter auf dem Mainboard integriert, aber du würdest mit dem gleichen Digitalsignal aus der IGP und höchstwahrscheinlich mit exakt dem gleichen Übersetzer-Chip arbeiten, den es auch als externe Lösung gibt. Nur die Steckverbindung würde nicht mehr zwischen IGP und Konverter, sondern zwischen Konverter und Kabel sitzen – was rein signaltechnisch sogar einen Rückschritt darstellt. Wenn man ohnehin eine interne HDMI- oder DP-Strecke im Signalweg hat, dann sollte man die idealerweise gleich bis zum Fernseher ausdehnen und erst da konvertieren, um den verlustbehafteten Analogweg klein zu halten.

        Aber wie gesagt: Ich würde einfach eine ältere Grafikkarte verwenden.
      • Von Frank-Langweiler Software-Overclocker(in)
        Zitat von INU.ID
        Da muss ich leider passen, bzg. Emus hab ich quasi 0 Plan. Aber ja, die iGPU der AMD-APUs ist in der Regel deutlich stärker. D-SUB bzw. VGA ist heutzutage ja kaum noch als Ausgang anzutreffen, am meisten vermutlich noch bei den "China-Minis" (mal auf Aliexpress o.ä. schauen, da sehe ich sowas regelmäßig). Manche Anbieter (Dell, Intel) statten einige ihre Minis (NUCs/Thin-Clients) aber auch mit einem "Flex-Port" aus, für den es dann ggf. einen VGA-Ausgang zum Nachrüsten gibt.

        Alternativ kann man aber auch einfach einen HDMI zu VGA Adapter nehmen, wenn das Gerät auch ein analoges Signal über HDMI ausgeben kann (ka wie verbreitet das ist), oder einen HDMI zu VGA Konverter, der das digitale Signal umwandelt. Hier aber genau hinschauen, da die Bezeichnungen Adapter und Konverter gerne mal durcheinander für beide Dinge verwendet wird. Auch auf den Signalweg achten (HDMI zu .../VGA zu ...), sowie dass bei HDMI zu VGA auch ein Audio-Ausgang vorhanden ist.

        Am besten mal bei YouTube stöbern, zb. der Kanal "[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]" beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema Retro-Gaming bzw. Emulatoren und Mini-Computern.
        Ja, den kenne ich auch. Möchte tatsächlich per Adapter, nicht konverter natives Analogsignal auf die Röhre geben. Mit dem Mister-FPGA geht es auch, aber bei N64 ist da Schluss und Dreamcast, Wii, PS2 möchte ich auch noch sauber wiedergeben.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Analoge Ausgabe über HDMI oder DVI-I ist praktisch ausgestorben. Das wurde früher gemacht, als die Grafikeinheiten die entsprechende Fähigkeiten mitbrachten und nur der Platz für einen getrennten, analogen Anschluss fehlte. Aber seitlangem gibt es ab CPU nur noch Digital-only und jegliche VGA-Funktionalität muss per Onboard-Wandler realisiert werden. Wenn das auf einer Platine extra macht, verlötet man auch gleich den passenden Anschluss für die eingeschränkte Zielgruppe.

        Damit einher geht leider auch, dass diese Anschlüsse nie mehr können als vergleichbare aktive Konverter: Bei FHD, mit Glück WUXGA sowie 60 Hz ist Schluss. Auf eine übermäßig hohe Signalqualität würde ich auch nicht wetten. Wer eine Röhre aufgehoben hat, die so gut ist, dass er sie noch heute nutzen möchte, wird damit also eher nicht glücklich. Da sollte man lieber etwas mehr Platz einplanen, sodass z.B. eine ältere Low-Profile-Karte mit vollwertigen VGA-Anschluss verbaut werden kann. Für eine Emulation von Spielkonsolen würde ich mir den Aufwand aber allgemein nicht antun – entweder sind sie für CRT-Fernsehr optimiert und man braucht YUV oder RGB-Scart statt VGA für das Originalbild oder aber sie stammen schon aus Flachbildzeiten. In letzterem Fall einfach per HDMI an den Flatscreen, in ersterem Fall gibt es einen recht anschaulichen Markt von TV-Konvertern in alle möglichen Richtungen, Qualitätsklassen. Die High-End-Modelle kosten aber gegebenenfalls mehr als eine originale Konsole in gutem Zustand.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Frank-Langweiler
        Wenn ich nen Zwerg für die Emulation von Spielkonsolen brauche, ist AMD wohl besser, als Intel geeignet, oder? Weißt Du zufällig welcher Client noch VGA analog ausgibt und trotzdem Grafikleistung hat?
        Da muss ich leider passen, bzg. Emus hab ich quasi 0 Plan. Aber ja, die iGPU der AMD-APUs ist in der Regel deutlich stärker. D-SUB bzw. VGA ist heutzutage ja kaum noch als Ausgang anzutreffen, am meisten vermutlich noch bei den "China-Minis" (mal auf Aliexpress o.ä. schauen, da sehe ich sowas regelmäßig). Manche Anbieter (Dell, Intel) statten einige ihre Minis (NUCs/Thin-Clients) aber auch mit einem "Flex-Port" aus, für den es dann ggf. einen VGA-Ausgang zum Nachrüsten gibt.

        Alternativ kann man aber auch einfach einen HDMI zu VGA Adapter nehmen, wenn das Gerät auch ein analoges Signal über HDMI ausgeben kann (ka wie verbreitet das ist), oder einen HDMI zu VGA Konverter, der das digitale Signal umwandelt. Hier aber genau hinschauen, da die Bezeichnungen Adapter und Konverter gerne mal durcheinander für beide Dinge verwendet wird. Auch auf den Signalweg achten (HDMI zu .../VGA zu ...), sowie dass bei HDMI zu VGA auch ein Audio-Ausgang vorhanden ist.

        Am besten mal bei YouTube stöbern, zb. der Kanal "[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]" beschäftigt sich regelmäßig mit dem Thema Retro-Gaming bzw. Emulatoren und Mini-Computern.
      • Von bulli007
        Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Intel NUC 12 Enthusiast Kit besorgt für die Tagtägliche Arbeit und damit mein Probejahr Mac mini M1 beendet.
        Wenn die neuen auch so leise sind und dabei Performance liefern haben sie weiterhin ihre Daseinsberechtigung.
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