8Pack Hypercube MK2: Caseking mit OC-PC ab 11.000 Euro
Der Hardware-Händler Caseking aus Berlin hat sich erneut für einen Komplett-PC mit dem Tuner Ian "8Pack" Parry zusammengetan. Zusammen stellen sie den Nachfolger zum 2013 erschienenen Hypercube vor, den Hypercube MK2. Dabei soll es sich um einen übertakteten und wassergekühlten PC mit GeForce RTX 3090 zu einem sehr saftigen Preis handeln.
Das deutsche Unternehmen Caseking hat einen Nachfolger zu ihrem 2013 erschienenen Komplett-PC Hypercube angekündigt. Dieser wird den Namen Hypercube MK2 tragen und wurde wie sein Vorgänger von dem bekannten Tuner und vielfachen Weltmeister im Übertakten, Ian "8Pack" Parry, zusammengestellt. Anfang des Jahres hatte Caseking zusammen mit 8pack bereits den komplett mit AMD ausgestatteten PC Frame R8 angekündigt.
Mit an Bord soll eine Custom-Wasserkühlung und eine luxuriöse Hardware sein. Diese lässt sich in dem kompakten Midi-Tower durch ein Seitenteil aus Temperglas betrachten. In die Front ist eine individuell angefertigte Distro-Plate eingelassen und natürlich dürfen auch einstellbare LED-Strips und Light-Boxes nicht fehlen.
Dazu soll der Komplett-PC über vorselektierte AMD Ryzen 9 5900X CPU mit dynamischer Übertaktung sowie eine übertaktete Nvidia Geforce RTX 3090 Grafikkarte mit Wasserkühlblock verfügen. Die CPU mit 12 Kernen und 24 Threads wird von dem Experten 8Pack per PBO2 übertaktet. Enthalten sind auch ein ROG Crosshair VIII Formula Mainboard von Asus sowie ein Team Group 8Pack Edition 32 Gigabyte DDR4-3600 Dual Channel Kit bestehend aus zweimal 16 Gigabyte. Für extra viel Speicherplatz gibt es noch zwei 2 Terabyte WD Black SN850 NVMe-SSDs.
Der Hypercube MK2 kann jetzt bei Caseking bestellt werden und wird dann einzeln für jeden Kunden zusammengebaut. Dabei können auch individuelle Modifikationswünsche berücksichtigt werden. Das schlägt sich aber natürlich auch auf den Preis nieder: Der neue Komplett-PC ist ab einem Preis von 10.999,90 Euro zu haben.

Grundsätzlich ist das Teil aber nach wie vor was ähnlich besonderes wie die "Phenom TWKR42" "Pentium D965" etc. Für sowas finde ich lohnt sich dann auch ein richtiger Casemod(über reine Kirmesbeleuchtung hinaus und der Aufpreis). Niemand kauft solche Komponenten zum arbeiten, das ist eher wie mit Kunstkäufen. Wert und Wert gehen da nicht immer Hand in Hand.
Ich fand die Dual-Systemdinger immer schick und absoluter Favorit bleibt die Supernova XLTD mit dem extrem seltenen i9 9990XE (Intel-selektierter i9 9940X mit 4Ghz base und 5Ghz allcore boost). Absolut sauberes "Industrial"-Design und exotische Komponenten.
PS: Den Prozessor gibt es grad sogar Link für knappe 1900 Ocken, falls jemand sowas sammelt.
Der 9990 ist ein Marketing-Stunt. Leider, denn es wäre schon cool, wenn es wahr wäre.
Zum 8Pack-System: Finde es auch viel Geld, aber man muss schon die Zielgruppe sehen und den Support, den es dazu gibt. Das ist nicht für Leute, die einfach nen hübschen PC wollen mit guter Performance. Dafür gibt man 2-4k aus und gut ist es. Die Kühlung ist, auch wenn sie schlicht gehalten ist, tagelange Arbeit. Dazu kommt R&D Zeit und Support für min. 2 Jahre mit pickup&return jeweils per Spedition.
Das muss alles im Preis sein, auch eine eventuelle Retoure für Service - die den Kunden ja in dem Fall nichts kostet. Das alles auf nur eine Hand voll verkaufter Exemplare. Das wird sehr schnell sehr teuer, ohne dabei auf den ersten und zweiten Blick so auszusehen.
Die (unansehnliche aber gut sichbare) Pumpe ist durch die kurzen Rohre ohnehin mit der Front-Plate verbunden. Ultra-Silent wird das also so oder so nicht werden und bei "normal leise" und "normal kühl" reicht die Radiatorbestückung für 400-600 W (je nach Definition). Die gewählten Lüfter sind aber ohnehin eher für High Power ohne Rücksicht aufs Gehör optimiert und der PC nicht unbedint ein D/A/CH-Design. Berechtigt ist aber die Frage, wieso ein Komplett-PC mit 6× 120 mm und, komponentenbedingt, den Erweiterugnsmöglichkeiten eines Micro-ATX-Systems den Platzverbrauch eines ATX-Gehäuses mit Platz für 9× 140 mm braucht? Aus Konzeptgründen nicht auf Ultra-Silent zu optimieren ist okay, die Nachfrage gering. Stattdessen auch nirgendwo anders an die Grenzen des machbaren gehen und trotzdem den vollen Preis zu kassieren ist merkwürdig.
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