Asus: Mehrere Sicherheitslücken in verschiedenen Routern entdeckt
Drei Router von Asus weisen derzeit mehrere Sicherheitslücken auf, vor denen das Computer Emergency Response Team (CERT) warnt. Sicherheitsupdates stehen aber bereits zum Download bereit.
Ein Computer Emergency Response Team, kurz CERT, kümmert sich um Sicherheitsvorfälle und schlägt auch Lösungen vor. Das CERT in Taiwan warnt nun vor drei schwerwiegenden Sicherheitslücken in den Asus Routern mit den Typenbezeichnungen RT-AC86U, RT-AX55 und RT-AX56U_V2. Sollten Sie einen der genannten Router im Einsatz haben, wird ein Software-Update dringend empfohlen.
Angriff aus der Ferne ohne Authentifizierung möglich
Die drei Schwachstellen mit den Code-Nummern CVE-2023-39238, CVE-2023-39239 und CVE-2023-39240 erlauben es Angreifern, ohne Authentifizierung aus der Ferne auf die oben genannten Asus-Router zuzugreifen. Dabei kann das Admin API ("Application Programming Interface") ausgenutzt werden, um Anfragen an die Router zu senden.
Ob die Sicherheitslücken bereits für Angriffe ausgenutzt wurden, ist noch nicht bekannt, das Computer Emergency Response Team (CERT) stuft die Bedrohungslage aufgrund der Schwere der Schwachstellen für die drei betroffenen Asus-Router jedoch als "kritisch" ein. Dies ist nicht der erste Vorfall, bei dem Asus-Router Softwareprobleme aufweisen: Bereits im Mai und Juni berichteten wir über den Ausfall von Routern.
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Der taiwanische Hardware-Hersteller Asus hat nach eigenen Angaben die Sicherheitslücken in den aktuellen Firmware-Versionen der betroffenen Router RT-AC86U, RT-AX55 und RT-AX56U_V2 geschlossen. In den folgenden Firmware-Versionen sind die vom Computer Emergency Response Team (CERT) aus Taiwan identifizierten Sicherheitslücken bereits behoben: Asus Router RT-AC86U: Version 3.0.0.4.386_51915, Router RT-AX55: Version 3.0.0.4.386_51948, Router RT-AX56U_V2: Version 3.0.0.4.386_51948.
Quelle: Computer Emergency Response Team (CERT) via Heise

Mir sind die bisher in der Praxis (Bekannte, Arbeit usw.) noch nirgends unter gekommen. Mehrheitlich sind nach wie vor Fritz Boxen oder die Router von der Telekom und Vodafone in Gebrauch.