Intel Xe DG2: PCB und Leistungsdaten durchgesickert

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Intel Xe DG2: PCB und Leistungsdaten durchgesickert (1)
Quelle: Intel

Der YouTuber "Moore's Law is Dead" hat ein Video zur Intel Xe-HPG DG2 veröffentlicht, aus der ein Bild des PCBs sowie Leistungsdaten zur Grafikkarte hervorgehen. Demnach soll die High-End-Variante mit 512 EUs performancetechnisch nur knapp hinter einer RTX 3080 liegen. Die TDP beläuft sich dabei wohl aktuell unterhalb von 235 Watt.

Hardware-Hersteller Intel arbeitet an der Auslieferung der ersten Consumer-Grafikkarten, nachdem die GPUs lange Zeit nur Geister waren, die durch die Gerüchteküche kursierten.Im ersten Quartal 2022 könnte eine mögliche Vorstellung anstehen, so der für gewöhnlich gut informierte YouTuber "Moore's Law is Dead". In seinem aktuellen Video präsentiert der Hardware-YouTuber ein erstes Bild des PCBs der Intel DG2 GPU mit 512 EUs.

Intel: PCB der DG2 GPU durchgesickert

Es handelt sich dabei zunächst um ein Engineering Sample, das im Vergleich zur RTX 3000 Serie deutlich länger ausfällt. Das PCB verfügt über zwei 8-pin-Stromverbindungen, die gelötet sind, jedoch noch Platz für ein weiteres Paar lassen. Möglicherweise wird dieser Platz für finale Produkte noch nachträglich entfernt. Intel plant wohl aktuell die Vorstellung von drei unterschiedlichen Modellen. Die GPU soll demnach mit 128, 384 oder 512 Executions Units daherkommen. Die zwei größten Chips belegen demnach ungefähr den gleichen Platz auf dem PCB, wobei die 512-EU-Variante über ein 256-bit breiten Speicherbus und die 384-EU-Variante nur über einen 192-bit breiten Bus verfügt.

"Moore's Law is Dead" hat ebenfalls Leistungsdaten zur DG2 veröfentlicht. Demnach soll das High-End-Modell nur knapp unterhalb der RTX 3080 von Nvidia liegen. Die Raytracing-Performance soll konkurrenzfähig sein, Nvidia soll hier aber noch die Oberhand haben. Die 512-EU-Variante soll mit einer TDP von 235 Watt und 16 Gigabyte GDDR6-VRAM ausgestattet sein. Laut dem YouTuber soll die Karte dabei maximal 499 US-Dollar kosten.

Quelle: YouTube

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Wenn das stimmen sollte (was zu beweisen wäre) - Performance auf Augenhöhe mit ner RTX3080 bei über 100W weniger Verbrauch und 6GB mehr vRAM muss man sich ernsthaft fragen, wie intel es in der Zeit schaffen konnte, NVidia performanceseitig einzuholen und effizienztechnisch deutlich zu schlagen.

        Entweder hat intel einen extrem guten Job gemacht oder NVidia hat bei der letzten Generation ziemlich gesuckt (vor allem effizienztechnisch). Meine Vermutung: Beides.^^

        Man kann sich nur wünschen dass es annähernd hinkommt. Ein dritter Wettbewerber im GPU-Markt der ordentlich mithalten kann wäre sehr willkommen.
        Die bisherigen Ergebnisse von Intel-Grafikeinheiten lassen ein derartige Überlegenheit nicht erwarten. Zwar ist es aufgrund der komplett anderen Ausrichtung riskant, zu extrapolieren, aber 100 W weniger wären eine enorme technische Überlegenheit und würde eher den Erwartungen an Lovelace entsprechen. Stattdessen gab es zuletzt eher Gerüchte, dass Intel deutlich hinter den eigenen Erwartungen liegt und der immer noch nicht erfolgte Start untermauert diese Gerüchte.

        Zitat von Incredible Alk
        NVidia aber ganz sicher auch nicht

        Welcome to WindowsXP. Nicht mal das Bild der Grafikkarte haben sie in den letzten 20 Jahren geändert. Ich meine was ist das da auf dem Bild? Ne 6600GT?^^
        (Und nur ums zu erwähnen: Das "HDCP-bereit" was da steht ist faktisch falsch, die HDCP-version meines Monitors reicht nicht mal für Netflix)
        Eindeutig eine 7900GT. Die PCI-E-x600er brauchten erst ab der 8600GT einen Stromanschluss und hatten erst sehr viel später 256 Bit/8 Speicherbausteine. Übrigens ist der Nvidia-Treiber damit weitaus moderner als Asus-Mainboard-Handbücher, die konsquent den Einbau einer PCX 5900 erklären.

        Das die HDCP-Version nicht angezeigt wird, ist eher zu kritisieren. Oder signalisiert "HDCP ready" möglicherweise eben gerade das niedrigste nur denkbare Niveau? (vergl. "HD ready")

        Zitat von Incredible Alk
        Am Design ist nichts schlimm. Die Bedienung ist aber ziemlich umständlich und was ich gerne hätte wäre EIN Programm das ALLE Funktionen halbwegs übersichtlich angeordnet hat. Ich will nicht die Systemsteuerung aufmachen für vSync einzustellen, dann Expierience (zwingend installieren und) aufmachen müssen für Streamingfunktionen und noch ein Drittanbietertool wie den Afterburner benutzen müssen um das Powertarget oder die Lüfter der Karte anzupassen und Temperaturen und Taktraten auszulesen.
        Das muss man nicht so Vollbild/fancy machen wie AMD aber funktionell /bedientechnisch ist das was AMD da anbietet NV weit überlegen.
        Die Auslagerung von Funktionen ist kein Design-, sondern ein Konzeptmangel. Beziehungsweise Absicht: Der Nvidia-Treiber ist ein für den Betrieb der Hardware zwingend erforderlicher .. Treiber. Nvidia Experience ist ein Account-gebundenes System, das unter anderem Zusatzfunktionen bereitstellt und unter anderem Daten sammelt.

        Als reiner Treiber ist Nvidias Control Panel mit einer übergeordneten Menü-Ebene dagegen übersichtlicher als AMDs Radeon-Software und bietet einen vergleichbaren Einstellumfang auf rund einem Viertel der Bildschirmfläche. Das führt spätestens dann zu einer besseren Usability, wenn man aus anderen Gründen weitere Software einsetzen möchte. Ob ich den Treiber für Settings und OC öffne und den Rivatuner für Monitoring oder den Treiber für Settings und den Rivatuner für OC und Monitoring, empfinde ich zum Beispiel nicht als gewaltigen Unterschied. Aber auf 24 Zoll ist mit Rivatuner und Radeon Software dann kein Platz mehr für Weiteres. ^^ Was stimmt: Das Nvidia Control Panel sieht wie anno dazumal aus und ist komplett ungeeignet für Touch-Bedienung. Aber sind das Nachteile?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Wenn das stimmen sollte (was zu beweisen wäre) - Performance auf Augenhöhe mit ner RTX3080 bei über 100W weniger Verbrauch und 6GB mehr vRAM muss man sich ernsthaft fragen, wie intel es in der Zeit schaffen konnte, NVidia performanceseitig einzuholen und effizienztechnisch deutlich zu schlagen.

        Entweder hat intel einen extrem guten Job gemacht oder NVidia hat bei der letzten Generation ziemlich gesuckt (vor allem effizienztechnisch). Meine Vermutung: Beides.^^

        Man kann sich nur wünschen dass es annähernd hinkommt. Ein dritter Wettbewerber im GPU-Markt der ordentlich mithalten kann wäre sehr willkommen.
        Die bisherigen Ergebnisse von Intel-Grafikeinheiten lassen ein derartige Überlegenheit nicht erwarten. Zwar ist es aufgrund der komplett anderen Ausrichtung riskant, zu extrapolieren, aber 100 W weniger wären eine enorme technische Überlegenheit und würde eher den Erwartungen an Lovelace entsprechen. Stattdessen gab es zuletzt eher Gerüchte, dass Intel deutlich hinter den eigenen Erwartungen liegt und der immer noch nicht erfolgte Start untermauert diese Gerüchte.

        Zitat von Incredible Alk
        NVidia aber ganz sicher auch nicht

        Welcome to WindowsXP. Nicht mal das Bild der Grafikkarte haben sie in den letzten 20 Jahren geändert. Ich meine was ist das da auf dem Bild? Ne 6600GT?^^
        (Und nur ums zu erwähnen: Das "HDCP-bereit" was da steht ist faktisch falsch, die HDCP-version meines Monitors reicht nicht mal für Netflix)
        Eindeutig eine 7900GT. Die PCI-E-x600er brauchten erst ab der 8600GT einen Stromanschluss und hatten erst sehr viel später 256 Bit/8 Speicherbausteine. Übrigens ist der Nvidia-Treiber damit weitaus moderner als Asus-Mainboard-Handbücher, die konsquent den Einbau einer PCX 5900 erklären.

        Das die HDCP-Version nicht angezeigt wird, ist eher zu kritisieren. Oder signalisiert "HDCP ready" möglicherweise eben gerade das niedrigste nur denkbare Niveau? (vergl. "HD ready")

        Zitat von Incredible Alk
        Am Design ist nichts schlimm. Die Bedienung ist aber ziemlich umständlich und was ich gerne hätte wäre EIN Programm das ALLE Funktionen halbwegs übersichtlich angeordnet hat. Ich will nicht die Systemsteuerung aufmachen für vSync einzustellen, dann Expierience (zwingend installieren und) aufmachen müssen für Streamingfunktionen und noch ein Drittanbietertool wie den Afterburner benutzen müssen um das Powertarget oder die Lüfter der Karte anzupassen und Temperaturen und Taktraten auszulesen.
        Das muss man nicht so Vollbild/fancy machen wie AMD aber funktionell /bedientechnisch ist das was AMD da anbietet NV weit überlegen.
        Die Auslagerung von Funktionen ist kein Design-, sondern ein Konzeptmangel. Beziehungsweise Absicht: Der Nvidia-Treiber ist ein für den Betrieb der Hardware zwingend erforderlicher .. Treiber. Nvidia Experience ist ein Account-gebundenes System, das unter anderem Zusatzfunktionen bereitstellt und unter anderem Daten sammelt.

        Als reiner Treiber ist Nvidias Control Panel mit einer übergeordneten Menü-Ebene dagegen übersichtlicher als AMDs Radeon-Software und bietet einen vergleichbaren Einstellumfang auf rund einem Viertel der Bildschirmfläche. Das führt spätestens dann zu einer besseren Usability, wenn man aus anderen Gründen weitere Software einsetzen möchte. Ob ich den Treiber für Settings und OC öffne und den Rivatuner für Monitoring oder den Treiber für Settings und den Rivatuner für OC und Monitoring, empfinde ich zum Beispiel nicht als gewaltigen Unterschied. Aber auf 24 Zoll ist mit Rivatuner und Radeon Software dann kein Platz mehr für Weiteres. ^^ Was stimmt: Das Nvidia Control Panel sieht wie anno dazumal aus und ist komplett ungeeignet für Touch-Bedienung. Aber sind das Nachteile?
      • Von projectneo Software-Overclocker(in)
        Das wird so nicht kommen, die News sind Fake. Klar ist das alles Wunschdenken, aber wender die Speicherbandbreite reicht für derartige Leistung noch die Anzahl der Shader. Vom Powerbudget ganz zu schweigen. Intel kann die Karte auch nur in 7nm bei TSMC fertigen lassen.
      • Von BrollyLSSJ PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Entweder hat intel einen extrem guten Job gemacht oder NVidia hat bei der letzten Generation ziemlich gesuckt (vor allem effizienztechnisch). Meine Vermutung: Beides.^^
        Oder der Samsung Fertigungsprozess ist stromhungriger als gedacht.
      • Von danyundsahne Freizeitschrauber(in)
        Ich denke dass Intel hier schon sehr pushen muss, da es mit dem 1. Versuch damals kläglich gescheitert ist.
        Wenn jetzt Leistung und Preis stimmen, kann man in den Markt eintreten.
        Intel muss über dem Preis kommen, wenn man schon leistungsmäßig nicht ganz mithalten kann.
        Auch wenn knapp 3080/6800XT Leistung sehr überraschend gut ist.

        Aber wie schon viele bereits schrieben, es steht und fällt mit den Treibern und deren Stabilität!
        Bleiben wir gespannt!
      • Von onkel-foehn
        Also für 499 € knapp 3080 Leistung bei weniger Verbrauch kaufe ich eine Blind (zumindest für den 2. Rechner).
        Nur mit den Treibern hab ich halt so meine Bedenken ...

        MfG Föhn.
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