Intel Xe-HPG: Angeblich fünf DG2 SKUs geplant

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Intel Xe-HPG: Angeblich fünf DG2 SKUs geplant (1)
Quelle: Intel

Intel plane laut aktuellen Gerüchten mit insgesamt fünf Intel Xe-HPG-Varianten für den Mainstream-Markt. Drei davon sollen dabei die höherpreisigen Marktsegmente bedienen, während zwei DG2-GPUs als Einsteiger-Modelle angedacht sind.

Neue Gerüchte um Intels zweiten Anlauf mit eigenen dedizierten GPUs auf Basis der Xe-Architektur machen die Runde. So will igorslab.de an einige interessante Informationen zu DG2 gelangt sein, mit der der Chip-Hersteller auf deutlich breiterer Front durchstarten möchte.

Mehrere Grafiken beziehungsweise Ausschnitte interner Intel-Folien sollen diverse Details zu den kommenden Xe-Grafikeinheiten auf Basis von Xe-HPG preisgeben, während eine im Nachhinein veröffentlichte Tabelle von insgesamt fünf SKUs spricht, die Intel auf den Mobil- beziehungsweise Desktop-Markt bringen wolle.

Drei davon, wird im Bericht vermutet, könnten für den Einsatz in Desktop-Rechnern beziehungsweise High-End-Notebooks bestimmt sein, während zwei weitere DG2-SKUs wahrscheinlich das Einsteiger-Segment bedienen. Dabei unterscheide Intel im Wesentlichen zwischen zwei BGA-Varianten mit unterschiedlich vielen Execution Units (EUs). Während die leistungsstärkere Variante mit wahlweise 512, 384 und 256 EUs auf den Markt kommen soll, seien für die Einsteiger-Optionen 128 und 96 EUs angedacht.

Wie es im ursprünglichen Exklusiv-Bericht heißt, wolle Intel den Desktop-Markt nicht mit eigenen Grafikkarten bedienen. Stattdessen sollen bekannte Branchen-Größen als Boardpartner einspringen. Seitens igorslab.de habe man aus dem Umfeld von beispielsweise Asus und MSI bereits in Erfahrung bringen können, dass Intel dort vorstellig geworden sei, um die Werbetrommel zu rühren.

Vorerst, so heißt es weiter, sei Intel jedoch erst einmal um den Notebook-Markt im Kontext von DG2 bemüht. Angepeilt sei womöglich noch das diesjährige Weihnachtsgeschäft, zu dem die Einsteiger-Varianten für mobile Rechner zunächst im Markt eintreffen. Erst zu Jahresende 2021 oder Jahresbeginn 2022 soll dann die Produktion der leistungsstärkeren SKUs an Fahrt aufnehmen.

Spezifikationen gibt es derweil vermehrt für die drei High-End-Varianten. Hier seien derzeit zusätzliche Angaben zu Takt und TDP der Mobile-Ableger gegeben, während bei den Einsteiger-Optionen noch eher im Dunkeln getappt wird. So wird abseits der verfügbaren EUs nur die Speichermenge und -anbindung mit 4 GiByte an GDDR6 und einem 64-Bit-breitem Interface angegeben.

Auch lesenswert: Intels Arctic Sound: Liefern die GPUs weniger ab als erhofft?

Was die restlichen DG2-SKUs betrifft, plane Intel für den Maximal-Ausbau neben den 512 EUs mit 16 GiByte and GDDR6, angebunden via 256-Bit-breitem Interface sowie einem Basis-Takt von 1,1 GHz und 1,8 GHz im Turbo. Darunter finden die DG2-SKU2 mit 12 GiByte GDDR6-Speicher und 196-Bit-Anbindung bei 600 MHz im Basis- und 1,8 GHz im Turbo-Takt, während die DG2-SKU3 auf 8 GiByte GDDR6 bei 128-Bit und 450 MHz Basis- sowie 1,4 GHz Turbo-Takt kommt. In jedem Fall gleich bei diesen drei SKUs bleibe die TDP des mobilen Chips von 100 Watt.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BxBender
        vor allem die Treiber
        waren mM und Erinnerung nach immer eine gewisse Schwachstelle von Intel.
        Im Gaming-Sektor.
        Wäre wünschenswert, wenn sich das mit "Konkurrenzhardware" mittelfristig
        stark verbessern würde.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BxBender
        vor allem die Treiber
        waren mM und Erinnerung nach immer eine gewisse Schwachstelle von Intel.
        Im Gaming-Sektor.
        Wäre wünschenswert, wenn sich das mit "Konkurrenzhardware" mittelfristig
        stark verbessern würde.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Mir derzeit noch zu weit weg das Thema, gespannt bin ich aber auf die Produkte.
      • Von mcmrc1 Software-Overclocker(in)
        Fände ich gut noch nen Player aufm Markt. Könnten wir alle von Profitieren.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Ich hoffe die Leistung und vor allem die Treiber sind gut genug, um damit den Grafikkartenmarkt insgesamt zu entspannen.
        Wenn das für Otto-Normalgamer und vor allem Fertigrechner reicht, haben sicher alle was davon, wenn dann hoffentlich die High-End Karten wieder etwas besser verfügbar werden.
        Z.B. müsste ALdi dann ja nicht mehr unbedingt die ganze 3070 udn 3080 Karten aufkaufen.
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