Haswell-E auf's Abstellgleis: Core i7-5820K, 5930K und 5960X sind EOL

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Haswell-E auf's Abstellgleis: Core i7-5820K, 5930K und 5960X sind EOL
Quelle: PC Games Hardware

Als Haswell E für Sockel LGA2011-3 veröffentlicht wurde, war die Begeisterung groß. Intel hatte, abgesehen von der teuren Infrastruktur, eine schicke und leistungsfähige CPU-Reihe mit dem Core i7-5820K, 5930K und 5960X aufgelegt. Nun geht die Serie in Rente, der Nachfolger Broadwell E ist schon rund ein halbes Jahr auf dem Markt und Skylake-X klopft schon an der Tür.

Es ist August 2014, als Intel Haswell-E ins Rennen schickt. Wie einst üblich gibt es zum Start der neuen High-End-Plattform drei frische Prozessoren: Den Core i7-5960X, den i7-5930K und den i7-5820K. Von denen muss man sich nun wieder verabschieden, denn Intel hat die Modelle als EOL (End Of Life) klassifiziert. Wie bei Intel üblich können die Prozessoren noch ein ganze Zeit lang von Händlern geordert werden, aber im Prinzip ist nun Schluss. Letzte Bestellungen nimmt Intel bis August 2017 entgegen, letzte Auslieferungen erfolgen im Februar 2018.

Im Test konnte Haswell E einst durchaus überzeugen. Zum Start waren lediglich die Kosten ein Punkt, der gegen den i7-5820K sprach, aber neben CPU-Preis normalisierte sich auch der damals noch sehr teure Speicher recht zügig. Mittlerweile hat sich der Preis für den i7-5820K bei um 400 Euro eingependelt. Das ist im Vergleich zum Ausgabepreis recht teuer, aber immer noch billiger als der direkte Nachfolger mit Broadwell-E-Herz. Der i7-6800K kostet nämlich ab 440 Euro.

Broadwell-E ist der Nachfolger der Haswell-E-Prozessoren und wurde um ein Modell erweitert, das 10 Kerne samt SMT hat. Preislich wirkte sich das aber nicht auf das Portfolio aus. Intel hängte einfach oben an, anstatt wie früher üblich die Preise durch die Bank weg zu senken. Im Test erwies sich Broadwell E als zwar leistungstechnisch attraktiv, aber die Preise sind gepfeffert.

Außerdem steht schon wieder die nächste High-End-Plattform in den Startlöchern, denn im Sommer soll Skylake-X kommen. Dann auf einem neuen Sockel, womit die Upgradefähigkeit beendet wird. Außerdem geistert nach wie vor das Thema Kaby-Lake-X durch die Medien, wobei sich hier nach wie vor die Sinnfrage stellt. Hoffentlich hat Intel einen für dieses Modell, das den Mainstream auf eine High-End-Plattform hieven soll. Der andere Weg wäre für den Kunden der bessere gewesen.

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    • Kommentare (20)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Mag sein, bei tagelang vollast auf nem 1366 + 2011-3 kann ich mir vorstellen, dass sich das mit dem Gebrauchwert der Hardware durchaus aus geht, 1366 boards sind heute noch schweine teuer.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Mag sein, bei tagelang vollast auf nem 1366 + 2011-3 kann ich mir vorstellen, dass sich das mit dem Gebrauchwert der Hardware durchaus aus geht, 1366 boards sind heute noch schweine teuer.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Chris-W201-Fan
        Das kann sich fix rechnen, zumal es 10 Kerne auch schon auf 2011 ohne 3 gab.
        Aber auch da schon nicht günstig.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Schon klar, aber wenn man sich regelmäßig tagelang 300w+ sparen kann, Zeit spart, ...

        Das kann sich fix rechnen, zumal es 10 Kerne auch schon auf 2011 ohne 3 gab.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Chris-W201-Fan
        Wärst du aber bei sowas nicht mit nem 10 Kerner im Rederer besser bedient?
        Denk an den Preis.
        Intel lässt sich Kerne jenseits von 6 echt gut bezahlen.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Shoot, nicht doch, der arme 5670

        Wärst du aber bei sowas nicht mit nem 10 Kerner im Rederer besser bedient?
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