Datendiebstahl: 40.000 Kunden von OnePlus betroffen
Quelle: buffed
Die Daten von über 40.000 Kunden des Smartphone-Herstellers OnePlus wurden gehackt. Auslöser war ein Schadcode, der in den Bezahlvorgang auf der Internetseite des Unternehmens geschleust wurde. Dies bedeutet, dass die Kreditkartendaten der geschädigten Kunden nun nicht mehr sicher sind. Außer einer obligatorischen Entschuldigung hat OnePlus den Betroffenen keine weitere Hilfe zu bieten.
Ein weiteres Unternehmen hat eine eklatante Sicherheitslücke offenbart. Diesmal traf es den Smartphone-Hersteller OnePlus. Hacker haben in den Bezahlvorgang der Internetseite des Unternehmens einen Schadcode eingeschleust. Im Zeitraum von Mitte November bis Mitte Januar konnten so alle eingegebenen Kreditkarteninformationen ausgespäht werden. Insgesamt sind über 40.000 Kunden von dem Vorfall betroffen. Diese wurden inzwischen von OnePlus via E-Mail angeschrieben.
Neben dem Namen, der Kartennummer und dem Verfallsdatum konnte auch der Card Validation Code (CVC) eingesehen werden. Dieser darf eigentlich von Unternehmen nicht gespeichert und nur während des tatsächlichen Bezahlvorgangs abgefragt werden. Was genau Schuld an der Sicherheitslücke hat, ist nicht endgültig geklärt. Es könnte an der unsicheren Software des Shop-Systems Magento, ebenso wie an nicht extra für den Bezahlvorgang gesicherten Servern liegen. OnePlus streitet beides ab.
Der bisher wohl umfangreichste und bekannteste Fall eines solchen Vorfalls betraf Kunden von Sony. 2011 wurde das Playstation Network gehackt und Daten von rund 77 Millionen Kunden gestohlen. Das PSN wurde daraufhin für ganze 23 Tage abgestellt. Erst nach einiger Zeit informierte Sony die Betroffenen über das Problem. Zwar gab es als Entschädigung einige kostenlose Spiele, der Image-Verlust für Sony war jedoch immens. OnePlus veröffentlichte eine Entschuldigung in ihrem Forum.
Quelle: heise

