Im Test der Geforce GTX 660 Ti muss die neue Nvidia-Grafikkarte zeigen, ob sie für die 300 Euro eine Alternative zur Radeon HD 7950 ist. Wir prüfen anhand unseres Spiele-Benchmark-Parcours, ob der Kepler-Pixelbeschleuniger sein Geld wert ist.
Bisher offerierte Nvidia die aktuelle Kepler-Architektur im Desktop-Segment nur in Form der Geforce GTX 690, der Geforce GTX 680, der Geforce GTX 670 sowie in der Geforce GT 640 (Test in der PCGH 09/2012) - eine Grafikkarte im Bereich von 250 bis 300 Euro fehlte bisher. AMD hingegen bietet hier mit der Radeon HD 7870 und der Radeon HD 7950 gleich zwei Pixelbeschleuniger an, nun zieht Nvidia nach. Die neue Geforce GTX 660 Ti geht laut Nvidia für 295 Euro (offziell: 259 Euro plus MwSt.) an den Start und soll die Radeon HD 7870, in manchen Fällen gar die HD 7950 schlagen. Man könnte sagen, dass AMD "präventiv reagierte", denn ein BIOS-Update für die HD 7950 spendiert ihr einen höheren Takt und Powertune Boost - welches wir für unsere Benchmarks natürlich genutzt haben.
Wie üblich testen wir mit aktuellen Treibern: Bei Nvidia haben die 305er-Geforce-Treiber auch für ältere Karten ein bisschen Leistung herausgekitzelt und AMDs Catalyst 12.7-Beta-Treiber beinhalten bei gleicher Versionsnummer die Performance-Verbesserungen des just heute erschienenen 12.8er-Catalysts in unseren Online-Testspielen Skyrim, Battlefield und Crysis 2 bereits.
Wissenswert: Die wichtigsten Tests zur aktuellen Grafikkartengeneration von Nvidia und AMD
Geforce GTX 660 Ti im Test: Überblick Nvidia greift für die GTX 660 erneut zum Ti-Suffix und strebt damit eine Assoziation zum Metall Titan an: "Viel Kraft trotz leichter Bauweise" lautet das erklärte Ziel seit der Geforce GTX 560 Ti. Die Geforce GTX 660 Ti entspricht bis auf ein Detail der Geforce GTX 670: Die 17,3 Zentimeter kurze Platine samt 2 GiByte GDDR5-Videopeicher ist bis auf eine GPU-Spannungsphase die gleiche und auch die Taktraten von 915/3.004 MHz (GPU-Basistakt/Grafikspeicher) sind identisch. Der installierte Kepler-Chip GK104 verfügt wie gehabt über 1.344 aktive Shader-Einheiten, der im wahrsten Sinne einschneidende Unterschied liegt beim Speicher-Interface: Die Geforce GTX 670 kann auf 256 Datenleitungen zurückgreifen, die Geforce GTX 660 Ti nur auf deren 192. Das "krumme" Interface samt "gerader" Speichermenge setzt sich laut Nvidia folgendermaßen zusammen:
Jeder der acht Speicherbausteine verfügt demnach über eine Kapazität von 512 MiByte (8 x 512 = 2.048 MiB), doch der Interface-Einschnitt erlaubt es nicht, jeden einzelnen an einen 32-Bit-Kanal zu klemmen (8 x 32 = 256 Bit). Nvidia entschied sich bei der GTX 660 Ti dazu, die Hälfte des Speichers, 1.024 MiB, mit insgesamt 128 Bit anzubinden, während die andere Hälfte mit 16 Bit pro RAM-Baustein auskommen muss (64 Bit gesamt). Das bedeutet: Die GTX 660 Ti verfügt mindestens bis zu einer Speicherbelegung von 1.024 MiB über die volle Transferrate mit einem Durchsatz von rund 144 GByte/Sek. (bei 3.004 MHz GDDR5), für belegten Speicher oberhalb dieser Grenze kann die Transferrate auf die Hälfte abfallen - je nachdem, wie die Speichercontroller angesteuert werden, ist es jedoch durchaus möglich und wahrscheinlich, dass bis zu 1,5 GiByte die volle Bandbreite zur Verfügung steht.
Nvidia ging schon bei der Geforce GTX 550 Ti so vor, in der Praxis sorgt die krumme Bestückung für einen deutlichen Leistungsverlust. In der Theorie könnten die bereits angekündigten 3-GiByte-Versionen, ebenso wie 1,5-GiB-Derivate, deutlich absetzen, da hier 3 x 1024 MiB bzw. 3 x 512 MiB an je 64 Bit (insgesamt 192 Bit) gekoppelt werden können. Vermutlich ist die Wahl der 2 GiByte als Standard dem Marketing zuzuschreiben, denn 1,5 GiByte sehen gegenüber der älteren GTX 480 und GTX 580 nach Stillstand aus und 3 GiByte wären mehr als bei der GTX 680 und GTX 670 und zudem teurer - welch Dilemma!
Geforce GTX 660 Ti im Test: GPU-Boost Wie schon bei der Geforce GTX 680/670 gibt Nvidia auch der GTX 660 Ti einen beschleunigten Chiptakt mit auf den Weg: Dieser agiert abhängig vom sogenannten Power Target (TDP) und hievt die GPU-Frequenz von 915 auf 980 MHz "unter typischer Last in typischen Fällen". Praktisch ist der Boost von der Kühlung und Auslastung abhängig, starke Custom-Designs nehmen schon mal die 1.150-MHz-Marke - auch die der Geforce GTX 660 Ti. Da uns zum Test jedoch lediglich ab Werk übertaktete Karten erreichten, haben wir uns dazu entschlossen, den Boost bei 980 MHz zu fixieren um die typische Performance besser abbilden zu können. In der kommenden PCGH 10/2012 testen wir fünf verschiedene GTX-660-Ti-Designs, namentlich: Asus GTX 660 Ti DC2 TOP, Evga GTX 660 Ti Superclocked, Gainward GTX 660 Ti Phantom, Palit GTX 660 Ti Jetstream und die MSI GTX 660 Ti Power Edition/OC und dort dürfen die Karten selbstverständlich auch zeigen, was in Sachen GPU-Boost in ihnen steckt.
Hinweis: Was folgt, sind die Benchmarkwerte der GTX 660 Ti. Auf Messungen der Leistungsaufnahme sowie der Lautheit verzichten wir, da wir keine Karte im Referenz-Design und mit Referenz-Taktraten erhalten haben. In der kommenden PCGH-Ausgabe 10/2012 testen wir die genannten Custom-Karten mit z.T. deutlicher Übertaktung.
Modell
Geforce GTX 670
Geforce GTX 660 Ti
Geforce GTX 560 Ti
Radeon HD 7950
Radeon HD 7870
Codename/Direct-X-Version
GK104 / 11.1
GK104 / 11.1
GF114 / 11.0
Tahiti Pro / 11.1
Pitcairn XT / 11.1
SP-Rechenleistung (GFLOPS)
2.460
2.460
1.263
2.867
2.560
DP-Rechenleistung (GFLOPS)
103
103
105
717
160
Dreiecksdurchsatz (Mio./s)
3.203
3.203
1.644
1.600
2.000
Pixeldurchsatz (GPix/s)
29,3
29,3
13,2
25,6
29,6
Texturleistung (GTex/s)
102,5
102,5
52,6
89,6
118,4
Takt Grafikchip (Megahertz)
915 + Boost
915 + Boost
822
850 + Boost
1.000
Takt Shader-ALUs (Megahertz)
915 + Boost
915 + Boost
1.644
850 + Boost
1.000
Takt Grafikspeicher (Megahertz)
3.004
3.004
2.004
2.500
2.400
Shader-/SIMD-/Textureinheiten
1.344 / 7 / 112
1.344 / 7 / 112
384 / 8 / 64
1.792 / 32 / 128
1.280 / 32 / 128
Raster-Endstufen (ROPs)
32
24
32
32
32
Speicheranbindung (Bit)
256
192
256
384
256
Speichertransferrate (GByte/s)
192
144
128
240
154
Übliche Speichermenge (MiB)
2.048
2.048
1.024
3.072
2.048
PCI-E-Stromanschlüsse
2x 6-polig
2x 6-polig
2x 6-polig
1x6- & 1x8-polig
2x 6-polig
TDP laut Hersteller
170 Watt
150 Watt
170 Watt
200 Watt
175 Watt
02:35 PCGH-Spycam: Geforce 660 Ti in der Barry White Edition
Ich hatte auch eine 448core und habe aufgerüstet. Batman Arkham City z. B. läuft auf der Nvidia nicht mehr ganz flüssig, vorallen wenn viel los ist.
Teilweise ist das Game aber auch extrem, wie man an den Bemerkungen sieht :
Zitat : "Batman: Arkham City ist ein interessanter Benchmark. Werden DirectX-11-Tessellation und MVSS/HBAO aktiviert, rauschen die Bildraten in den Abgrund. Dieses Problem ist dem Entwickler allerdings bekannt, und man arbeitet an einer Lösung."
Und wenn man die Einstellungen nur etwas anpasst sieht´s doch laut dem Benchmark in Full HD gar nicht so übel aus für die 448core. Vor allem wenn man bedenkt, dass die mit OC zwischen ner normalen GTX570 und GTX 580 liegt. Jedenfalls meine
Ich hatte auch eine 448core und habe aufgerüstet. Batman Arkham City z. B. läuft auf der Nvidia nicht mehr ganz flüssig, vorallen wenn viel los ist.
Teilweise ist das Game aber auch extrem, wie man an den Bemerkungen sieht :
Zitat : "Batman: Arkham City ist ein interessanter Benchmark. Werden DirectX-11-Tessellation und MVSS/HBAO aktiviert, rauschen die Bildraten in den Abgrund. Dieses Problem ist dem Entwickler allerdings bekannt, und man arbeitet an einer Lösung."
Und wenn man die Einstellungen nur etwas anpasst sieht´s doch laut dem Benchmark in Full HD gar nicht so übel aus für die 448core. Vor allem wenn man bedenkt, dass die mit OC zwischen ner normalen GTX570 und GTX 580 liegt. Jedenfalls meine
Sehe gerade, dass sogar meine GTX 580 bei BF3 in jeder Lage alt aussieht. Wenn man den Speicher der 660ti noch ordentlich OC sieht wohl auch eine 580 @ 900MHz kein Land mehr. Es ist wirklich erstaunlich was selbst diese beschnittenen Kinderkarten (aktulle Diskussion Beschneidung ja oder nein ) so reisen.
Wann lohnt der Umstieg von einer GTX 580 auf was? (670, 680 oder gar 660ti?)
... ... leider habe ich aktuell kein Geld übrig dafür.
Kenn´ ich.
Ich hab auch kein Geld.
Aber das gebe ich aus !
Hoffe in ca. einem guten Jahr hab ich endlich wieder so viel Geld, dass ich nichts mehr habe. Endlich wieder 0 € auf dem Konto zu haben, wäre nach vielen Jahren mal wieder schön.
Und zu Crysis 2 und Risen 2 kann ich leider nix sagen. Die spiel´ ich nicht und hab´s im Grunde auch nicht vor.
Hab gerade in der Midweek Madness auf Steam das Spiel "Payday - The Heist" gekauft und im Grunde nichts erwartet. Wurde aber sehr positiv überrascht für ein Spiel für das ich nichtmal 5€ ( war irgend ein krummer Betrag von 4,75 oder sowas ) bezahlt habe. Das zock´ ich zur Zeit wie blöd Und grafisch ist es so anspruchslos, dass ich da locker immer so um die 100fps habe. Aber für einen Shooter sind ja viele fps auch ganz nett ... da hab ich meist eh keine Zeit auf die Grafik zu achten, bei den Horden von Gegnern die auf einen einstürmen und als Leichen die unseren ( ist ein Team-Koop Shooter ) Weg Plastern zurückbleiben
Noch mehr Spass macht es wenn man vom Single-Player in den Multiplayer wechselt und dann mit 3 menschlichen Mitspielern kooperiert (kann im Single-Player auch von der KI übernommen werden ).
Worauf wollte ich hinaus ? Ah , ja .... bisher hab ich noch keine Probleme was die fps angeht. Läuft alles in Full HD flüssig. Jedenfalls die Spiele, die ich zur Zeit so zocke. Falls irgendwann mal immer mehr Spiele kommen, die nicht mehr flüssig laufen sollten, dann kann ich ja nochmal über ne neue Graka nachdenken. Aber die 660ti wird´s wohl eher nicht ...
Mindestens ne 670. Wenn nicht 770. Dauert noch ...
Im Grunde reicht meine 448core sowieso noch und so gesehen kann man ganz entspannt abwarten , wie der Markt sich so entwickelt ...
Abwarten und trinken ...
Naja, in Crysis 2 (DirectX 11 + High Resolution Texture Pack) und Risen 2 Dark Waters dürfte die ins schwitzen kommen. Müsste meine Radeon HD 5870 eigentlich auch unbedingt austauschen, leider habe ich aktuell kein Geld übrig dafür.