PCGH-Exklusiv: Radeon-Treiber im Vergleich (Update: EATM/AAA-Probleme)
Performance: Bioshock
Stalker auf einer X1950 Pro (Bild: PCGH)
Das Fazit könnte kaum eindeutiger sein: Neuere Treiber sind nicht schneller als die alten Versionen. Wer jedoch Grafikfehler hat - diese wurden meist bei der Kombination aus Windows Vista und einer Radeon HD2900 XT gemeldet - sollten auf den Hotfix-Catalyst 7.8 wechseln.
Performance: World in Conflict Demo
Auch hier finden sich klare Worte: Selbst wenn Sie eine Radeon HD2900 XT besitzen, sollten Sie die Finger vom DX10-Modus lassen. Dieser läuft konsequent zäh, kein Treiber ändert das Verhalten. Unter XP und damit im DX9-Modus lohnt es sich aber im Falle einer 2900 XT, auf den neuen Treiber zu wechseln, da dieser etwa zehn Prozent mehr Leistung herausholt. Bei der Radeon X1950 Pro bewegen sich die Unterschiede innerhalb der Messtoleranz, die außerdem durch Nachladeruckler geprägt ist (gerade unter Vista).
Fazit
Stalker auf einer X1950 Pro (Bild: PCGH)
Es geht bergauf: Der Catalyst 7.8 ist ein durchgängig überzeugender Treiber ohne Schnitzer. Sowohl alte als auch neue Radeon-Grafikkarten legen etwas an Geschwindigkeit zu. Wir sprechen hiermit eine klare Installationsempfehlung aus.
Update: Nach eigenen Tests und Recherchen in Foren tut sich doch ein Haken beim Catalyst 7.8 auf. Das bisher inoffizielle, aber von vielen schon gern genutzte EATM-AAA (Transparenz-FSAA auf Multi-Sampling-Basis) funktioniert mit dem Treiber nicht mehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob es mit einem Helfer wie den Ati Tray Tools oder direkt in der Registrierung aktiviert wird - es greift nicht mehr. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden. Wenn Sie mehr über EATM erfahren wollen, klicken Sie unten auf "Versteckte FSAA-Modi nutzen".
