Jetzt auch mit Radeon HD 7950 im Test: Luxmark 2.0 - GPU-Raytracing-Benchmark auf Radeon HD 7970 und Geforce GTX
Luxmark 2.0, ein Raytracing-Benchmark mit GPU-Unterstützung via OpenCL, wurde soeben veröffentlicht. PC Games Hardware hat die wohl ersten GPU-Raytracing-Benchmarks mit Radeon HD 7970 und Geforce GTX 580 im finalen Luxmark 2.0 für Sie parat - gerade noch rechtzeitig vor dem erwarteten Launch der Radeon HD 7950. Und dessen Werte liefern wir nun auch nach.
Quelle: PC Games Hardware
Luxmark 2.0: Tahiti XT Room-Szene
Update, 31.Januar 2012: Wir haben nach Ablauf des NDA nun auch die Raytracing-Werte für die in einem separaten Artikel ausführlich getestete Radeon HD 7950 im Angebot.
------------
Originalartikel vom 30. Januar 2012: Der Luxmark wurde in seiner ersten Version von AMD als Vorzeigeobjekt für den Launch der Radeon HD 7970 auserkoren und sollte die besondere Eignung der Graphics-Core-Next-Architektur für GPU-Compute ins rechte Licht rücken. Tatsächlich konnte die Radeon im Standard-Durchlauf die Vorgänger wie die Geforce-Konkurrenz um Faktor zwei und mehr abhängen. Nutzte Luxmark 1.0 per default noch eine sehr anspruchslose Szene, kommt Luxmark 2.0 mit drei Benchmark-Varianten auf die Download-Server, von denen die Sala-Szene mit mittlerer Komplexität die Voreinstellung ist. Eine Beta-Version des Test haben wir in PCGH 03/2012, welche ab dem 1. Februar im Handel ist, bereits genutzt, um die GPU-Compute-Leistung aktueller Grafikkarten zu vergleichen.
Raytracing mit der Grafikkarte ist ein Idealfall von GPU-Compute: Massiv parallele Berechnungen kommen den Hunderten bis Tausenden von Rechenwerken moderner GPUs entgegen, fordern aber im gleichen Atemzug die Verschaltung der einzelnen Ausführungseinheiten aufs Äußerste. Denn richtig schnell sind die GPUs nur, wenn die Shader-ALUs sowohl rechtzeitig mit Daten gefüttert werden und die Caching-Effekte der schnellen Zwischenspeicher ausgenutzt werden. Je komplexer eine Szene und je mehr sogenannte Light-Bounces, Reflektionen der Lichtstrahlen also, in die Berechnung mit einfließen, desto höher die Ansprüche nicht nur an die Shader-Rechenwerke sondern auch und besonders an Caches und die Speichercontroller.
Wir haben uns auf unserem aktuellen VGA-Testsystem mit übertakteter Core-i7-CPU die Leistungsfähigkeit aktueller GPUs aus dem Performance- und High-End-Bereich angesehen und zum Vergleich sowohl die Intel-CPU mit dem aktuellen AMD-OpenCL-Treiber als auch zwei ältere High-End-Karten in Form der Radeon HD 4890 sowie der Geforce GTX 285 mitgetestet. Für einen Vergleich der OpenCL-Treiber verweisen wir auf die PCGH 03/2012, welche ab dem 1. Februar im Handel ist - dort haben wir auch den Intel-OpenCL-Treiber mitgetestet.
Wie bereits angesprochen, verfügt der Luxmark 2.0 über drei Benchmarkszenen: Sala (Standard, mittlere Komplexität), Room (hohe Komplexität, nur auf 64-Bit-Systemen) und Luxball HDR (niedrige Komplexität, auch im Luxmark 1.0 vorhanden). PC Games Hardware hat alle drei verfügbaren Benchmarks in der 64-Bit-Version durchgetestet, um die Auswirkungen von steigender Szenen-Komplexität auf die GPU-Eignung zu dokumentieren.
Eine Interessante Beobachtung machten wir mit dem Nvidia-Treiber. Da wir den Luxmark bereits vor circa einem dreiviertel Jahr in Ausgabe 09/2011 nutzten, verfügten wir über einen Datenbestand, der uns beim Abgleich mit den aktuellen Werten aufhorchen ließ. Mit den älteren 275.33er-Treibern erreichten und erreichen die Geforce-Karten wesentlich bessere Werte, als mit aktuellen Treibern - ob die zwischenzeitlich erfolgte Umstellung von OpenCL 1.0 auf 1.1 in Zusammenhang damit steht oder ob es sich um einen simplen Bug im Treiber handelte, konnte Nvidia uns trotz mehrfacher Anfrage bislang nicht erläutern. Wir haben daher die Ergebnisse sowohl mit alten als auch mit neuen Treibern in den Benchmark aufgenommen - das gerenderte Ergebnis ist visuell vergleichbar, aufgrund der unterschiedlichen Anzahl gerenderter Samples nach Ablauf des zweiminütigen Benchmarks natürlich nicht identisch - so, wie es zwischen zwei Karten unterschiedlicher Leistungsklassen ebenfalls nicht identisch ausfällt.
Den Luxmark-2.0-Download finden Sie in einer separaten PCGH-Meldung und weitere Erläuterungen zum Luxmark 2.0 finden Sie im der Luxrender-Wiki.

Hier meine Ergebnisse mit dieser Hardware:
Prozessor: AMD PhenomIIX4 955@3,6Ghz
Grafikkarte: HD 5870 @900*1250Mhz bei einer Auflüsung von1920*1200
CPU: Sala-206 ,Room-128 ,Luxball HDR-1707
GPU: Sala-953 ,Room-414 ,Luxball HDR-8308
Ich meine, es ist ein simpler und guter Benchmark.
mfG
stimmt, ist mir auch grad aufgefallen
wie komme ich denn auf 1920?
Wenn du mir nun noch erklären kannst, wie man es schafft, einen schlanken Treiber zu entwickeln, der alle Grafikkarten in allen Bereichen (ob Benchmarks, Spiele, etc.) auch noch schnellstmöglich befeuert?
AMD wird diesen Benchmark nicht von ungefähr genommen haben, sie werden wohl zig BM getest haben, um zu schauen, in welchem sie bestmöglich abschneiden. Alles andere wäre auch unmissverständlich.
Der Benchmark kann groß rauskommen, aber vorher müssen Nvidia/AMD ihre Treiber optimieren, das Programm gefällt mir jedenfalls.