High-End-/Mainstream-Karten

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Nur kurze Zeit nach der Cebit hat Nvidia mit der Geforce 9800 GX2 und der 9800 GTX zwei neue Grafikkartenmodelle vorgestellt und das Angebot erweitert. Damit Sie bei den vielen Modellen nicht den Überblick verlieren, geben wir Ihnen auf den folgenden Seiten unsere PCGH-Kauftipps.

PCI-Express: Die besten Grafikkarten im Überblick Quelle: PC Games Hardware PCI-Express: Die besten Grafikkarten im Überblick Die richtige High-End-/Mainstream-Grafikkarte
Seit wenigen Wochen ist die Dual-GPU-Karte Geforce 9800 GX2 sowie die Single-GPU-Karte Geforce 9800 GTX verfügbar. Allerdings setzen beide Modelle auf den G92. Die Nachteile gegenüber der 8800 GTX und der 8800 Ultra sind eindeutig. Die 9800-Serie verfügt nur über 512 MiByte Speicher pro GPU und muss sich zudem mit einem 256-Bit-Speicher-Interface zufrieden geben. Die Leistung der Dual-GPU-Karte 9800 GX2 ist dabei sehr stark von der Optimierung für SLI des jeweiligen Spiels abhängig. Leistungsvorteile gibt es erst ab einer Auflösung jenseits von 1.600x1.200 Pixeln. Ein würdiger Nachfolger für die 8800 Ultra ist die 9800 GX2 mit ihren beiden recycelten G92-Chips sicherlich nicht. Den Komfort einer "echten" Einzelkarte, die nach der Installation der Treiber problemlos funktioniert, bietet die 9800 GX2 ebenfalls nicht. Quad-SLI konnte in unserem Test auch nicht überzeugen, da der Leistungszuwachs - sofern überhaupt vorhanden - nur sehr gering war. In einigen Benchmarks kostet die Synchronisation bei Quad-SLI sogar soviel Rechenleistung, dass eine einzelne 9800 GX2 schneller ist. Geizhals-Preisentwicklung: Geforce 9800 GX2 Geizhals-Preisentwicklung: Geforce 9800 GX2

Die Geforce 9800 GTX ist leider nicht in allen Benchmarks vor der 8800 Ultra, kostet aber auch deutlich weniger. Bereits bei Auflösungen von 1.680x1.050 mit Anti-Aliasing reichen die 512 MiByte bei einigen Spielen nicht mehr aus. Nachdem 8800-GTX-Karten also stark im Preis gefallen sind, sollten Sie diesem Modell den Vorzug geben, solange Restbestände überhaupt noch verfügbar sind.

Geizhals-Preisentwicklung: Radeon HD 3870 X2 Geizhals-Preisentwicklung: Radeon HD 3870 X2 AMDs Radeon HD 3870 (Preisvergleich) ist schon für 125 Euro verfügbar, für einen flüssigen Spielverlauf in Crysis reicht aber die GPU-Power nicht ganz aus. 33 Fps schafft die HD 3870 in 1.280x1.024 ohne AA/AF und nur 16 Fps in 1.680x1.050 mit 4x AA/8:1 AF. Für andere Spiele wie Unreal Tournament 3 bietet die AMD-Karte aber genügend Leistung.

Die Geforce 8800 GT (Preisvergleich) mit 512 MiByte Speicher fällt weiter im Preis und ist jetzt schon für 150 Euro zu haben. Ohne AA/AF und in einer Auflösung von 1.280x1.024 erreicht die Karte in Crysis auf unserem Core-2-E6750-Rechner 39 Fps (GPU-Benchmark). Nur bedingt spielbare 20 Fps erzielen Sie dagegen in einer Auflösung von 1.680x1.050 mit 4x AA/8:1 AF. Eine Leistungssteigerung von 15 Prozent bietet hier die 8800 GTS/512, kostet aber auch 30 Euro mehr. Für ein flüssiges Spielvergnügen in hohen Auflösungen kommen Sie also um ein SLI-Gespann oder eine 8800 GTX/Ultra kaum herum. Im DX9-Modus ist AMDs Radeon HD 3870 X2 (Preisvergleich: 300 Euro) in Crysis genauso schnell wie eine Geforce 8800 Ultra - das Auslaufmodell ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Nur im DX10-Betrieb ist die Nvidia-Karte um bis zu 27 Prozent vor der HD 3870 X2.

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