Roy Taylor: AMD ist ein Seestern und Intel ein Wal - Never Settle Forever kommt im August
Roy Taylor, seinerseits Corporate Vice President für Global Channel Sales bei AMD, erläuterte in einem Interview mit VR-Zone seinen Standpunkt zum Konkurrenzkampf von AMD und Intel, der Zukunft der APUs, CUDA und Physx sowie Gaming im Allgemeinen.
Quelle: Linkedin
Roy Taylor: AMD ist ein Seestern und Intel ein Wal - Never Settle Forever kommt im August
Roy Taylor arbeitet bei AMD als Corporate Vice President für Global Channel Sales und kümmert sich dort um AMDs "Gaming Evolved", das derzeit viele Früchte trägt. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn Taylor arbeitete zuvor jahrelang bei Nvidia (2000 bis 2008) und zeichnete dort für das "The Way It's Meant To Be Played"-Programm verantwortlich. In einem Interview mit VR-Zone erläuterte er seine Sicht der Dinge über den Wettbewerb mit Intel sowie den Konkurrenzkampf mit Nvidia. Er verglich dabei die beiden Unternehmen AMD und Intel mit Meerestieren. Während AMD mehr einem Seestern gleiche, sei Intel mehr wie ein Wal. Diese Analogie stellte er auf, um die Situation am PC-Markt näher zu erläutern. Beide Unternehmen haben mit den sinkenden Absatzzahlen im PC-Bereich zu kämpfen: "Wenn das Wasser zurückgeht, und du bist ein Wal, dann wirst du stranden und sterben. Wenn der Markt um 50 Prozent schrumpfe, wäre das ziemlich gefährlich, wenn du ein Wal währst", so Taylor.
AMD sei zufrieden mit der gestiegenen Verbreitung von APUs. In den meisten Prozessoren, auch von Intel, stecke ohnehin eine Grafikeinheit. Diese werde, allerdings einfach deaktiviert, wenn eine separate Grafikkarte verwendet werde. Die Leistung einer Grafikeinheit werde immer wichtiger, auch in Bezug auf das Marketing. "Jetzt weiß jeder, dass ein A10 1.100 Punkte im 3D Mark Firestrike erreiche. Ich bin sehr beruhigt, dass das auch jeder der Marketing-Typen weiß." Separate Grafikkarten würden für PC-Spieler niemals verschwinden. APUs wirbelten den Markt in den unteren Preissegmenten aber bereits ordentlich auf. Auf die Frage, ob sich AMD nicht selbst Konkurrenz in diesem Preisbereich mache, entgegnete Taylor, dass es keinen Sinn ergebe diskrete Grafikkarten zu entwerfen, die eine niedrigere Leistung hätten, als die integrierten Grafikeinheiten in den APUs.
Es sei ein Trend zu erkennen, dass die Grafikeinheit immer mehr Platz auf dem Die beanspruche. Bei Sandy Bridge habe die GPU 17 Prozent der Fläche ausgemacht, bei Ivy Bridge 27 Prozent und bei Haswell seien es nun 31 bis 32 Prozent. Der Grund, warum Intel das mache, sieht Taylor in GPGPU, nicht alleine wegen PC-Spielen. Er wüsste nicht, warum Intel seine Prozessoren mit integrierten Grafikeinheiten nicht auch APUs nenne. Etwas anderes seien diese nicht. Auf das Thema CUDA von Nvidia hatte Taylor eine klare Antwort: "Ich denke CUDA ist verdammt." Die Industrie möge keine proprietären Standards. Das Gleiche auch für Physx. "Niemand will es."
Im August soll zudem ein neues Never Settle Bundle erscheinen. Der Name wird allerdings umgeändert in "Never Settle Forever". Welche Spiele darin vorhanden sind, wollte Taylor nicht verraten. Battlefield 4 sei allerdings "das offensichtlichste".
Quelle: VR-Zone

Intel
Jahresumsatz: 53Mrd US Dollar
Gewinn: 11Mrd US Dollar
Mitarbeiter: 105.000 weltweit
AMD
Jahresumsatz: 5,4Mrd US Dollar
Gewinn: 1,1Mrd US Dollar Verlust
Mitarbeiter: 11.000 weltweit
Das sieht sehr bitter aus für AMD. Wen wunderts auch. In den ganzen 2 Jahren habe ich noch nie einen Baumarkt PC mit einer AMD FX CPU gesehn.
Man sieht hin und wieder mal ein günstigen PC mit einer AMD APU und das wars auch schon. Intel hat quasi ihr Monopol schon.
Chancen gibt es noch für AMD. Es gibt noch 500 Millionen Menschen aus Schwellenländer die noch kein klassischen PC besitzen und in den nächsten 15 Jahren sich
ein leisten können. AMD sollte wenigstens ein Marktanteil von 30% ergattern. Die APU's sind ansich ne feine Sache für Lowcost PC's. Viel Leistung für wenig Geld
und man kann bewusst auf eine extra Grafikkarte verzichten. Bis auf die Unterhosen und Kugelschreiber der Mitarbeiter wurde nahezu alles liquidiert von AMD.
Die Fab in Dresden und alls letztes das Campus in Austin Texas und mietet es zurück um flüssig zu bleiben.
Auf dem Servermarkt sehen die Marktanteile von AMD noch düsterer aus. Intel ruht sich auf ihren Loorbeeren aus und AMD hat wirklich hart zu kämpfen.
Es geht alles in Richtung Cloud und wer liefert die CPUs? Intel
Ein Wal und ein Seestern bilden fast nichts adäquat ab, was Fixkosten, Kapital, Wertanlagen, Rezession usw. betrifft.
Es trifft prozentual gesehen Intel zwar theoretisch mehr, aber die haben dennoch die deutlich besseren Karten am Markt und das auf lange Sicht.
Intel hat mehr zu verlieren als AMD. Und das ist soweit korrekt. Der Vergleich von dem Herrn Taylor war net gewählt, aber ganz treffen tut er es nicht.
Da steht nur:
“If the water becomes shallow, and you’re a whale, you’re gonna get grounded and you’ll die,” he said. “If the market goes down by 50 percent, it’s awfully dangerous if you’re a whale.”
Damit ist er weder im Unrecht, noch stellt er AMD als besser aufgestellt dar.
Wäre auf alle Fälle nett, wenn man sich das mal einer anschaut. Vielleicht hat dann sogar die Kindergarten-Streicheltierzoo-Atmosphäre hier im Thread ein Ende, wer weiss...