Point of View 8800GT ab sofort auch mit 128-Bit-Speicherinface

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News Marc Sauter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Erst benennt Nvidia die Geforce 8800GT in 9800GT um und nun wird das alte Modell abgespeckt unter gleichem Namen von Point of View weiterverkauft. Wir haben nachgefragt.

GPU-Z zeigt es - nur ein 128 Bit Interface GPU-Z zeigt es - nur ein 128 Bit Interface Wie Computerbase berichtet, sind Geforce 8800GT-Modelle auf dem Markt welche nicht das Innenleben beherbergen, welches der Name impliziert. So verfügt eine 8800GT normalerweise über 112 ALUs, 56 TMUs und ein 256 Bit breites Speicherinterface. Wie ein Screenshot belegt, gibt es von Point of View eine Version mit nur 96 ALUs, 48 TMUs und einem auf 128 Bit halbierten Interface. Somit ist die Karte deutlich langsamer als sie eigentlich sein sollte.

Unsere Nachfrage bei Nvidia ob dieser doch etwas merkwürdigen Situation hat folgendes ergeben: Nividia selbst wußte von dieser speziellen Karte nichts und hat auch nichts an den Spezifikationen geändert, die ein Produkt einhalten muss, um als das Produkt "Geforce 8800 GT" verkauft zu werden - die Boardpartner haben allerdings nach wie vor freie Hand, was ein eigenes Boardlayout angeht; auch die Speicherbestückung darf zwischen 256 und 1024/2048 MiByte variiert werden. Auch davon, dass schon bald andere Boardpartner ähnliche Produkte auf den Markt bringen wollten, wie PoV gegenüber Computerbase in einem News-Update gesagt haben soll, weiß Nvidia laut Aussage PCGH gegenüber, derzeit nichts.

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Wie kann es also zu einer solchen Situation kommen? Point of View könnte einfach einen Fehler gemacht haben, oder die Vorgabe "das Produkt Geforce 8800 GT" dahingehend interpretiert haben, dass schon der Zusatz "128 Bit" reiche, um die Abweichung zu einer normalen 8800 GT zu rechtfertigen. Auf der Point-of-View-Webseite wird ein entsprechendes Produkt mit nur 128 Bit Speicherinterface jedoch nicht separat aufgeführt und einer der fraglichen Shops zeigt zurzeit auch klar und deutlich einen Hinweis auf das 128-Bit-Interface in der Produktbezeichnung. Ob es sich um einen Fehler, ein mißlungen bezeichnetes Produkt oder eine sonstige Schwierigkeit bei der Abstimmung handelt, können wir zurzeit nicht zweifelsfrei einordnen.

Fest steht jedenfalls eines: Egal, wie solcherlei Pannen entstehen - sie tragen nicht gerade dazu bei, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen oder zu erhalten.

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