Nvidia Geforce GT 740: Fotos und Benchmarks aufgetaucht - kein Maxwell, GK107-425 GPU
Im Netz sind verschiedene Fotos und Benchmarks einer Nvidia Geforce GT 740 von Inno3D aufgetaucht. Leider scheint sich Nvidia dazu entschlossen zu haben, Kepler-GPUs zu verwenden, anstatt auf Maxwell zu setzen. Die Allzweckwaffe GK107 soll es richten.
Nvidia hat mit der Nvidia Geforce 750 Ti ein in Bezug auf Energieeffizienz interessantes Produkt herausgebracht. Die Hoffnungen lagen darauf, dass auch die Einsteigerklasse mit neuen Maxwell-GPUs versorgt wird. Diese Hoffnung dürfte sich wohl erledigt haben. Verschiedene Fotos und Benchmarks einer Nvidia Geforce GT 740 sind nun erschienen. Erneut kommt eine Kepler-GPU zum Einsatz, der GK107-425. Der GK 107 ist schon aus einer Reihe von Grafikkarten-Modelle bekannt. So lässt sich die GPU beispielsweise auf einer GTX 650, GT 640 und GT 630 finden. Seit nunmehr zwei Jahren geistert diese GPU auf dem Markt.
Schaut man sich die Spezifikationen anhand der veröffentlichten Bilder an, überrascht es daher kaum, dass die technischen Daten weitestgehend einer GTX 650 gleichen. Shader, TMUs und ROPs bleiben weiterhin bei 384, 32 bzw. 16 Einheiten. Der GPU-Takt liegt bei geringfügig niedriger bei 993 MHz (GTX 650, 1.058 MHz). Erfreulich ist, dass immerhin ein GByte GDDR5-Videospeicher verwendet wird. Die Speicherbandbreite liegt weiterhin bei 128 bit. Notwendig ist weiterhin ein separater 6-Pin-PCI-Express-Stromanschluss. Die TDP soll bei 64 Watt (GTX 650, 65 Watt) liegen. Im Vergleich zu einer GT 640 legt, die GT 740 deutlich zu. Das ist vor allem dem GDDR5-Speicher zu verdanken. Auch der GPU-Takt ist im Vergleich zu den 902 MHz der GT 640 höher angesiedelt. Der angepeilte Erscheinungstermin könnte der 29. Mai 2014 sein. Zu welchen Preis die Modelle der GT 740 angeboten werden könnten, ist bislang unklar.
Im Vergleich zum Referenzmodell, besticht die Inno3D iChill GT 740 insbesondere durch einen erhöhten GPU-Takt von 1.100 MHz. Die Dual-Slot-Kühlung mit gleich zwei Lüftern verspricht ein leises Arbeiten. Der "iChill Herculez 2000"-Kühler verwendet zehn Zentimeter im Durchmesser große Lüfter. Zwei acht Millimeter breite Heatpipes sorgen für die Wärmeabfuhr. Lediglich sechs Schrauben müssen gelöst werden, um den Kühler zu demontieren.
Quelle: Chiphell.com

Ich weiß nicht, ob das mittlerweile durch einen Patch und/oder ein Treiber-Update behoben wurde.
Das lief übrigens zum Maxwell-Launch nicht überall, in Assassin's Creed 4 verschwanden beispielsweise die Physx-Optionen nach Einbau einer GTX 750 (Ti). Eine neue, den Spielen unbekannte GPU ist also nicht immer besser.
Für dedizierte Physikberechnungen genügt ein GK107 locker, das hatten wir vor ein paar Monaten ausführlich im Heft. Mich wundern zwei Dinge: Warum kein GK208? Und warum brauchen manche Karten einen Stromstecker?
MfG,
Raff
Wie lange soll Kepler noch mit inzwischen völlig überzogenen Preisen gemolken werden ?
Dabei heißt es ja immer das der IT-Markt einer extrem schnellen Entwicklung unterliegt, aber das hier ? Ich weiß ja nicht...
Es wird langsam wirklich Zeit das wieder Bewegung in den Markt kommt.