Intel Xe: Raytracing wird mit Treiberupdate unterstützt
Erste Open-Source-Entwickler haben damit begonnen, die Intel GPU mit dem Codenamen "Xe" für Raytracing zu rüsten. Das geht aus ersten Treiberupdates im Rahmen von ANV Vulkan hervor. Noch ist die GPU zwar nicht vollständig kompatibel mit Raytracing, weitere Updates sollen aber in Zukunft folgen.
Neben AMD und Nvidia betritt im kommenden Jahr ein weiterer Hersteller den Markt rund um diskrete Grafiklösungen. Hardware-Hersteller Intel ist eigentlich vornehmlich für seine Prozessoren bekannt, doch mit "Xe" will der Tech-Riese im kommenden Jahr auch die Desktop-Kunden mit ersten Grafikkarten versorgen. Dabei stellt sich vielen natürlich vor allem eine Frage: woran wird sich Intel orientieren, wenn es um die Positionierung im Markt geht? Und welche Features wird die erste Iteration der Xe-GPU haben?
Intel Xe: Raytracing über Vulkan-API möglich
Die Frage nach dem Raytracing-Support scheint sich nun zumindest beantwortet zu haben. Aus Produktupdates des ANV Vulkan Linux Treibers für die Intel Xe GPU geht hervor, dass erste Open-Source-Entwickler damit begonnen haben, Raytracing-Support umzusetzen. Es sollte jedoch klargestellt werden, dass es sich hierbei nicht um finalisierte Kompatibilitäten handelt, sondern vielmehr um erste Schritte auf dem Weg zum vollständigen Support. Jason Ekstrand, seines Zeichens Open-Source-Entwickler, hat bekanntgegeben, dass Intel bereits erste Code-Abschnitte übernommen habe.
Wie es aktuell scheint, konzentriert sich Intel also vor allem auf Raytracing-Support durch die Vulkan-API und nicht durch DirectX 12. Vulkan nutzt Raytracing über die Spezifikation Khronos, die Intel scheinbar für seine Treiber übernehmen wird. In Zukunft soll weitere Kompatibilität für das Thema Raytracing geschaffen werden: es sollen noch SPIR-V Fähigkeiten, Pointer-Support sowie Beschleunigungsstrukturen geschaffen werden.
Quelle: Phoronix

V.a. auch für Linux.
Hier wäre es schön, wenn man sich gleich in einen massiven Preiskampf zu den Elektroschrottkartellgenossen von AMD/Nvidia begeben würde. Irgendwelche Features, wie RT, kann der lustig und freundlich aussehende Geselle, auch wenn er einen sympathischen Eindruck erweckt, was durchaus das Ziel von Propaganda ist, aus woher auch immer (Indien?), gerne für sich behalten.
Man könnte ja noch Theorien aufstellen, nach denen Koduri AMDs GPU-Entwicklung absichtlich Stöcke zwischen die Beine geworfen hat, da er insgeheim schon länger Gespräche mit Intel führte.