Hardware 2017 - GPU: 8 GiByte auf dem Weg zum Standard, gute Vorzeichen für Vega
In einer großangelegten Umfrage wollte die Redaktion von PC Games Hardware wissen, welche Hardware bei den PCGH-Lesern daheim steht und wie die Pläne für die Zukunft aussehen. Nach über 1.000 Teilnehmern wird es Zeit für ein erstes Fazit. Heute fassen wir den Bereich GPU zusammen. Hier gibt es interessante Infos zur Austattung der Teilnehmer - und zu den Kaufwünschen.
2016 war ein ereignisreiches Jahr und 2017 verspricht dank AMD, nicht minder spannend zu werden. Das zeigt sich auch beim Auswerten der aktuellen Jahresumfrage. Knapp 1.250 Teilnehmer haben daran teilgenommen und heute wollen wir Ihnen die interessantesten Ergebnisse aus den Bereichen Grafikkarten vorstellen, wo AMD im Prinzip auch der Protagonist 2017 ist, schließlich entscheidet sich hier die Zukunft.
Schaut man sich nämlich die wichtigste Frage in diesem Segment an, dann wird schnell deutlich, dass die Steam-Umfragen nicht so weit von dem weg sind, was man auch bei unseren Teilnehmern findet. 63,5 Prozent nutzen ein Geforce-, 35,7 Prozent ein Radeon-Modell. Dabei hat sich die Situation für AMD im Vergleich zum Vorjahr verbessert, wo es noch 69,8 zu 29,6 stand. Mit Vega hat AMD dieses Jahr die Möglichkeit, Nvidia weiter auf die Pelle zu rücken.
Acht Gigabyte Speicher werden zum Standard
Die Teilnehmer der PCGH-Umfrage nutzen zudem relativ modernes Equipment. Wir haben zwar nicht die einzelnen Modelle in der großen Umfrage abgeklopft, aber die Speicherausstattung zeigt deutlich, dass die meisten Anwender ein recht aktuelles Modell verbaut haben. Acht GiByte ist mittlerweile die häufigste Speichergröße, gefolgt von vier und sechs GiByte. Das sah vor einem Jahr noch ganz anders aus: Die Gruppe der Spieler mit 8 GiByte belief sich auf kleine 6,6 Prozent. Es ist das Ergebnis der 44,8 Prozent Geforce- und 15,6-Prozent-Radeon-Käufer im vergangenen Jahr. Für AMD kein gutes Ergebnis, denn es entschieden sich 5,6 Prozent weniger Spieler für eine Radeon.
Das wird 2017 wohl anhalten. Absichtspläne der Teilnehmer sind, dass 25,9 Prozent eine Geforce kaufen wollen und 26,1 Prozent eine Radeon. Das gute Abschneiden von AMD ist der Vorbote auf Vega. Allerdings wollten letztes Jahr 22,2 Prozent eine Radeon kaufen und geworden sind es die bereits erwähnten 15,6 Prozent. Die gute Ausstattung mit Karten zu acht GiByte Speicher wird dennoch weitergehen. Wie gut es für AMD läuft, wird die Leistung von Vega maßgeblich beeinflussen.
Gut ausgestattet bedeutet aber nicht, dass mehrere Grafikkarten ein großes Thema sind. Lediglich 5,9 Prozent der Nutzer verwenden ein SLI- oder Crossfire-Setup. Das dürfte auch daran liegen, dass die meisten Spieler (kleine Vorschau auf die noch kommende LCD-Umfrage) immer noch in Full HD spielen. Es ist mit 54,9 Prozent mit Abstand die häufigste Auflösung, gefolgt von WQHD mit 19,7 Prozent. In UHD spielen immerhin schon 6,9 Prozent aller Teilnehmer, was mehrere Grafikkarten fordert, wenn man 60 Fps sehen und trotzdem nicht an der Qualität sparen will. Allerdings haben gefühlt auch immer weniger Spiele eine explizite Unterstützung für zwei Grafikkarten und mehr.
Typische Verhaltensweisen des PC-Spielers
Grundsätzlich recht beliebt ist das Übertakten der Grafikkarte, auch wenn die Anbieter da immer restriktiver werden. 49,67 geben ihrer GPU in irgendeiner Form die Sporen - rund 4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dezente Trends lassen sich auch ablesen. So verwendet ein Drittel der Teilnehmer einen Zweitmonitor. Solche Setups sind allerdings weniger zum Spielen geeignet, da die Bildmitte genau an den Rändern der beiden Monitore liegt. Setups mit noch mehr Monitoren sind eher selten. Etwas deutlicher als Trend zu sehen ist das Thema Gaming-Monitor. Hatten letztes Jahr noch 10 Prozent aller Teilnehmer einen 144-Hertz-Monitor, so sind es dieses Jahr bereits 20,5 Prozent.
Immerhin haben 12,9 Prozent G-Sync und 12,6 Prozent Freesync. Der Trend geht einher mit dem 120-/144-Hertz-Monitoren, die gewöhnlich mit einem der beiden Systeme ausgestattet sind. Und es werden mehr werden, denn schließlich planen 25 Prozent aller Teilnehmer die Anschaffung, während 25,8 Prozent noch unsicher sind und 49,2 Prozent kein Interesse haben.

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Aber noch komm ich einfach zu gut weg als dass ich aufrüsten müsste. Und wenn, dann in Verbindung mit einem entsprechendem Monitor, was dann gleich wieder eine Rieseninvestition wird ^^
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