Grafikkarte übertakten: Im Video erklärt in unter fünf Minuten
Die Grafikkarte ist recht schnell und einfach übertaktet. Das wird aber nur von verhältnismäßig wenigen Spielern angewendet. In diesem Video erklären wir schnell und verständlich, wie Sie eine AMD- oder Nvidia-Grafikkarte übertakten können.
Sowohl bei vergangenen GPU-Generationen als auch bei aktuellen Grafikkarten ist Overclocking ein Thema. Zwar gibt es bereits ab Werk übertaktete Karten, die vom Hersteller bereits optimiert wurden, aber auch hier sind in der Regel noch Reserven vorhanden, die sich mit diversen Tools ausreizen lassen.
Aber das Übertakten der Grafikkarte an sich ist nicht mehr so risikoreich wie früher, wo es bei alten GPUs noch mit einem festgelegten Takt funktionierte, der über Tools wie MSI Afterburner einfach angehoben wurde. Außerdem bestand die Möglichkeit, die Spannung deutlich anzuheben und der Karte damit auch potenziell Schaden zuzufügen. Heute dagegen haben Grafikkarten einen integrierten GPU-Boost, das heißt, dass sich der Grafikchip selbst übertakten kann, wenn gewisse Parameter wie Temperatur und Stromverbrauch stimmen. Aus diesem Grund wird der Spielraum, der noch vorhanden ist, minimiert und der Effekt beim Übertakten deutlich kleiner. Wie trotzdem noch etwas Leistung herausgeholt werden kann, zeigen wir im Video:
Bei unserer RTX 3060 Ti gibt es drei Parameter, die wir beachten müssen: Das Power-Limit beschreibt den maximalen Stromverbrauch der Karte. In den meisten Fällen lässt sich dieser deutlich anheben. Damit kann die GPU potenziell auch mehr Takt erreichen, da automatisch eine höhere Spannung anliegen kann. Dazu kann natürlich auch der GPU-Takt als Offset angehoben werden. Dieses Offset wird auf die vorher erreichten Frequenzen aufgeschlagen. Gleiches gilt für den Speicher, wobei dieser keinen automatischen Boost besitzt und folglich deutlich simpler ist.

z.b. meine rtx3080 läuft mit 875mV bei 1860MHz Takt und 10.000(x2) VRamspeed, die karte bleibt eigentlich so immer unter 300Watt