Grafikkarte kaufen: RTX-30-Preise vor dem Prime Day jetzt auch im Schnitt unter UVP
Wer jetzt eine Grafikkarte kaufen will, den dürfte interessieren, dass die Händlerpreise von Nvidias Geforce-RTX-30er-Karten laut 3dcenter.org nun im Schnitt unter ihren Dollar-Listenpreisen liegen. Dies schafften AMDs RDNA2-Karten schon vor einigen Wochen. Allerdings erscheinen die Preise in Anbetracht der noch geringen Marktverweildauer als unspektakulär.
Kurz vorm zweitägigen Amazon Prime Day geraten viele Käufer wieder in Shopping-Laune. Dabei werden auch Elektronikartikel jeglicher Art für vergünstigte Preise angeboten. Wie sieht aber die Preislage der Grafikkarten im Juli aus. Gibt es große Preisbewegungen oder dümpeln die GPUs einfach nur langsam vor sich hin?
Ampere-Karten nun auch im Schnitt unter US-Listenpreis
Für eine kompakte Darstellung der gegenwärtigen Situation sorgt etwa die Webseite 3dcenter.org. Die Betreiber fassen auf dieser alle drei Wochen die Preislage auf dem Grafikkartenmarkt zusammen und berichten über die Unterschiede im Vergleich zu vorangegangenen Analysen. Vor drei Wochen zeigte sich, dass der durchschnittliche Straßenpreis von AMDs Radeon-RX-6000er-Karten unter ihre UVP-gefallen ist. Nvidias Ampere-GPUs hatten dies zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz erreicht. Dies hat sich aber mit dieser Woche geändert, denn laut den Daten von 3dcenter.org liegen auch die RTX-30er-Karten im Schnitt unter ihren US-Listenpreisen, nämlich um 3 Prozent. Bei AMDs Grafikkarten liegt die durchschnittliche Abweichung zur UVP derzeit bei -12 Prozent.
Hinweis: Amazon.de hat tatsächlich einige Geforce-RTX-Grafikkarten im Prime-Day-Sortiment
Was sich auf den ersten Blick passabel anhört, wird durch den Euro/Dollar-Wechselkurs wieder getrübt. Inzwischen sollen die Euro-Preise von Grafikkarten aufgrund des schwachen Wechselkurses rund 15 Prozent höher sein als bei gewöhnlichen Wechselkursen, wie 3dcenter.org berichtet. Der Vorteil liege für den europäischen Grafikkartenkäufer damit im Dollar und nicht im Euro. Darüber hinaus sinken die Preise doch noch deutlich zu langsam, wenn man bedenkt, dass man möglicherweise noch im Herbst dieses Jahres mit Nvidias ersten Grafikkarten der Ada/Lovelace-Architektur rechnen kann und kurz darauf auch mit AMDs RDNA3-GPUs. Diese sollen Gerüchten zufolge schließlich die bis zu zweifache Leistung von Grafikkarten der aktuellen Generation erreichen können.
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Daher würde man wohl mit heftigeren Preissenkungen rechnen und nicht mit den von Nvidia und AMD versprochen Preisen zum Launch Ende 2020, die bekanntermaßen nicht eingehalten werden konnten. Derzeit lassen sich auf Ampere-Seite vor allem die Ti-Modelle von Nvidias Grafikkarten unter der UVP bekommen und unter ihnen diejenigen, die sich am oberen Ende des Leistungsniveaus befinden, namentlich die Geforce 3090 Ti und 3080 Ti. Diese gibt es derzeit für knapp 1.900 respektive etwas mehr als 1.100 Euro zu erwerben, wie der PCGH-Preisvergleich offenbart.
Quelle: 3dcenter.org

Zum Glück habe ich nach der alten Weisheit "Erstmal eine Nacht drüber schlafen" gehandelt.
Für mich als Frühaufsteher War es eh schon spät und ich hat auf den ersten Blick den Fehler im Impressum nicht gesehen, weil ich schon im Halbschlaf war...
Ist euch mal aufgefallen, dass schon die KLEINSTE Karte, die RTX 3050, die NIX kann, 279€ UVP hat? Ja sagenhaft sind diese Preise... sagenhaft unverschämt!
Grüße!