Geforce RTX 30 und Radeon RX 6000: Preise sinken - aber nicht mehr lange?
Die hohen Grafikkartenpreise für Nvidias Geforce RTX 30- und AMDs RX 6000-Reihe befanden sich zuletzt weiter auf langsamen Kurs in Richtung Normalität, aber das Ende der Fahnenstange könnte langsam erst mal erreicht sein.
Die Straßenpreise für Grafikkarten haben sich laut einer aktuellen Erhebung von 3dcenter.org über die letzten drei Wochen gegenüber dem Stand von Mitte Februar weiterhin positiv entwickelt, wobei es besonders in Nvidias High-End-Bereich bei GeForce RTX 3080 Ti und Co. Preisabschläge teils oberhalb von 100 Euro gegeben habe. Bei AMD gab es derweil nicht ganz so viel Bewegung.
Dennoch liegen die "Preisüberteibungen" oberhalb der UVP nunmehr nur noch bei 35 Prozent seitens AMD sowie 41 Prozent bei Nvidia, wobei jeweils der Bestpreis jeder Grafikkarte gegenüber dem umgerechneten US-Listenpreis für die Ermittlung zugrunde liegt. Auch wenn es weiter in die richtige Richtung geht, so sei angesichts der weiterhin überhöhten Preise noch immer keine Kaufempfehlung auszusprechen, heißt es in dem Bericht.
Quelle: 3dcenter.org
Geforce RTX 30 und Radeon RX 6000: Preise sinken - aber nicht mehr lange?
Kommt das Ende sinkender Preise?
Würde sich die derzeitige Preisentwicklung genauso weiterentwickeln, könnte rein rechnerisch in rund drei Monaten das eigentliche Listenpreisniveau wieder erreicht werden, was erfahrungsgemäß so nicht unbedingt eintreten dürfte. Dafür sprechen würde zwar die mittlerweile gute Verfügbarkeit, aber der preisliche Abwärtstrend hatte sich zuletzt bereits verlangsamt und sich etwa im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert.
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Hinzu kommen laut 3dcenter.org aktuell auch kurzfristige Währungseffekte, etwa mit zuletzt minus 4 Prozent, die der Euro gegenüber dem Dollar nun weniger wert ist, was dem Abwärtstrend bei den Grafikkartenpreisen hierzulande einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
"Insbesondere bei einem noch weiter fallenden Dollar/Euro-Kurs bedeutet dies für den Grafikkarten-Markt in Euroland, dass es derzeit eher schlechte Aussichten auf (weiter) fallende Euro-Preise gibt. Dabei kann es durchaus sein, dass die Grafikkarten-Preise auf Dollar-Niveau gerechnet weiterhin zurückgehen - dies jedoch über weitere Währungseffekte nicht bei den europäischen Grafikkarten-Käufern ankommt. [...] Für den Augenblick sieht es somit leider danach aus, als dass weitere Grafikkarten-Preissenkungen nur im Dollar-Raum wirklich wirksam werden." - 3dcenter.org

Vor 2,5 Jahren habe ich für 220€ eine Vega 56 gekauft und jetzt für 500€ verkauft. Bei Mindfactory eine Powercolor RX6900XT Red Devil Ultimate für 1299€ gekauft, nach Abzug der 500€ aus Erlös der Vega, sind das netto 800€ die ich für die stärkste Karte am Markt bezahlt habe. Das ist 280€ weniger als UVP, sogar nur 20€ mehr als UVP der 6800XT !! Und die UVP sind für die Referenz Karten die nicht zu vergleichen mit custom sind, da meine Karte einen selektierten Chips hat, Dual-Bios, ausgezeichnete Kühlung &&&
Hinzu alle 6900 werden mit zwei top Spielen ausgeliefert.
Wenn ich jetzt weiterhin warten wurde um auf fallende Preise zu pokern, so wurden zwar die Preise fallen, aber auch meine Vega wäre keine 50€ mehr wert, am Ende hätte ich womöglich mehr zahlen müssen, hinzu der Spaß, wo ich schon jetzt genießen kann.
Die Preise werden sich nicht viel verändern, da wegen den gleichen Chips stehen die Produktionen in der Autoindustrie, wo ich auch arbeite.
Über 5000 Autos Chipmangels wegen stehen auf'm Flughäfen und warten...
Warum sinkende Preise also ?
Der Krieg.
Produktion ist ein langwieriger Prozess und Mann kann dass nicht auf ein Mal ändern. Als Nvidia, Intel und AMD ihre Lieferungen nach Russland gestoppt haben( Sanktionen) so waren mittlerweile tausende an Karten unterwegs, irgendwo müssen die jetzt hin, sonst macht auch Inflation den Rest.
Da die Russen für ihre Vorliebe an knallroten Farben bekannt sind, so erklärt sich größer Anzahl an Red Devil/ Dragon Serie.
So, jetzt montiere ich mein Baby...
Sorry für die Grammatik
Ob das Nvidia macht, darf stark bezweifelt werden, weil auf dem Papiers alles gegen eine hohe Nachfrage spricht. Kriegsbedingt steigen die Energiepreise und Corona geht zurück, was bei Konsumenten zu einem Umschwung bei den Konsumgewohnheiten weg von Luxuselektronik zur Folge haben wird. Auch durch den Krieg bedingt wird die Nachfrage nach Finanzwerkzeugen steigen, die nicht so leicht sanktionierbar sind. Damit wird Krypto ins Fadenkreuz der westlichen Finanzaufsichten geraten.
Es spricht einiges dafür, dass Nvidia sich den Markt selbst abwürgt, um mit künstlicher Verknappung die Marge oben zu halten.