GDDR5X: Micron zeigt weiteren potenziellen GDDR5-Nachfolger für 2016
Die englischsprachige Ausgabe von tomshardware.com berichtet über GDDR5X als potenziellen GDDR5-Nachfolger. Der wird derzeit von Micron entwickelt, soll den Prefetch verdoppeln und so auch in der Theorie den Datendurchsatz. HBM dürfte so aber kaum Konkurrenz gemacht werden.
Mit High-Bandwidth Memory im Kommen nähert sich GDDR5 als Speicherstandard seinem Lebensabend zu. Mit einer deutlich breiteren Anbindung, dafür niedrigeren Taktraten und der externen Logik innerhalb der HBM-Stacks fällt das Speicherinterface in der GPU deutlich kleiner und stromsparender aus. Die Speicherchips werden bei HBM gestapelt, wodurch sich die Kapazität auf kleinerem Raum vervielfacht – mit SK Hynix' "HBM-2" könnte eine Fiji-GPU 32 GiByte Grafikspeicher beherbergen. GDDR5 auf der anderen Seite ist mit spätestens 4.000 MHz (8 Gbps) an seine Grenzen gestoßen. Einen Sprung in Sachen Kapazität können nur noch teure 8 Gigabit große Speicherchips bringen, danach ist erst einmal Schluss.
Nichtsdestotrotz will Micron noch in gewissen, nicht näher benannten Märkten an dem GDDR5-Standard festhalten. Der soll nämlich die Grundlage für GDDR5X bilden, zu dem tomshardware.com Vorabinformationen bietet. Grundsätzlich soll das "Ökosystem" von GDDR5 beibehalten werden, Protokolle und Co. also unverändert bleiben. Dafür verdoppelt Micron den Prefetch von acht auf 16 Datenwörtern pro Speicherzugriff. Während der Takt also identisch bleibt, steigt die theoretische Datenrate auf bis zu 16 Gbps (bei Speichermodulen mit 4.000 MHz). Ein ähnliches Vorgehen gab es schon bei den Wechseln der DDR-Speichergenerationen.
Laut Micron befände sich GDDR5 spätestens mit 4.000 MHz schon am Limit, mehr könne man da nicht herausholen. Reserven gebe es bloß bei den Interfaces, die bei GDDR5X den verdoppelten Prefetch stemmen müssen. Laut tomshardware.com erwarte Micron erste Endprodukte mit GDDR5 im zweiten Halbjahr 2016 – initial mit 10 bis 12 Gbps (2.500 - 3.000 MHz), später dann mit "bis zu" 16 Gbps (4.000 MHz). In der Zwischenzeit wolle man sich mit GDDR5X an die JEDEC wenden, um es als offenen Standard zu spezifizieren.
Letztendlich dürfte GDDR5X aber ein Nischenspeicher werden, denn die Nachteile gegenüber HBM sind kaum von der Hand zu weisen: Interfaces verbrauchen beim Speicherteil schon heute den meisten Strom bei einer GPU, mit GDDR5X werden Strom- und Platzbedarf gewiss nicht sinken. Zudem entwickeln sowohl AMD als auch Nvidia ihre kommenden GPUs (zumindest im High-End) mit HBM-Interfaces. Übrigens hat Micron zusammen mit Intel einen ähnlichen Standard in der Produktion: Hybrid Memory Cubes, kurz HMCs, sollen als erstes bei Intels Knights Landing zum Einsatz kommen.
Quelle: tomshardware.com
Könnte mit Sicherheit ein Kriterium zu HBM-Speicher werden. Ob sich das Produkt durch neuen DDR5 besser vermarkten lässt wage ich zu bezweifeln.
MfG.wolflux
Deine Überschrift und Inhalt solltest du mal überdenken . Hier Liegt der Schwerpunkt ganz falsch .
Gruß
Aiaiai - - - Was geht denn zur Zeit bei AMD ab... ?!? keine Woche ohne neue Turbulenzen & schlechte Presse beim angeschlagenen AMD!
Letzte Woche die überraschende Löschung von AMD 'Roy Talors' (Corporate Vice President) Twitter Account - der sich mit seinen sehr persönlichen "unprofessionellen & lächerlichen" AMD PR Tweet's als CVP öffentlich negativ über diverse angesehene Hardware Review-Seiten ( TechPowerUp, HardOCP, Tech Report ) äusserte und sich somit selbst ins OUT manövrierte.
- > Updated: AMD VP explains Nano exclusion, apologizes - The Tech Report
- > AMD Radeon R9 Nano Review by TPU...Not | techPowerUp
- > HARDOCP - No Nano? No Problem! - AMD, Roy Taylor, the Nano, and the Press
Und heute nun, stellt AMD unvermittelt den ehemaligen 'Chief Architect of Microprocessor Cores' Jim Keller vor die Türe - den Vater der 'original Athlon Architecture K7' und Lead Architect von AMD K8 "world's first native x86-64 bit Architecture" ! Legendary CPU architect Jim Keller leaves AMD - CPU - News - HEXUS.net
Jim Keller hatte AMD schon einmal verlassen, um bei Apple die Entwicklung der A4 und A5 SoCs zu Übernehmen - bevor er dann 2012 - mit grossem TamTam wieder von AMD bei Apple abgeworben wurde - um eben die Leitung bei der Entwicklung der brandneuen "AMD Zen Architecture" für 2017 zu übernehmen.
Speaking to HEXUS, an AMD spokesperson has stated that "Jim was responsible for overseeing the teams defining the roadmaps for AMD’s CPU cores, systems IP, and server and client SoCs. "
Attempting to allay any fears over the impact of Keller's departure, the company adds that "Jim helped establish a strong leadership team that is well positioned for success as we enter the completion phase of the “Zen” core and associated system IP and SoCs."
"Jim’s departure is not expected to impact our public product or technology roadmaps, and we remain on track for “Zen” sampling in 2016 with first full year of revenue in 2017."
Looking ahead, Mark Papermaster, AMD's Chief Technology Officer, will step in as acting leader for Keller's team and will now help oversee one of the most important products in the company's history.
Fasse mal deine Posts zusammen. Es gibt nen Bearbeiten-Button.
Eine 380X gibt es leider noch nicht, und wenn wäre es auch der aktuelle Tonga-Chip.
Schlag auf Schlag.... Fröhliches Köpfe-Rollen bei AMD - Matt Skinner geht - Raja Koduri kommt!
Raja Koduri has been promoted to Radeon technologies' Senior Vice president and chief architect. AMD's Raja Koduri promoted to Radeon SVP
This promotion leaves some casualties. ATI veteran Matt Skinner left the company after serving for many years as AMD's VP and General Manager of Graphics Business.